AT93916B - Einrichtung zur Verhinderung des Schlingerns bei Fahrzeugen mit elastischen Aufhägungen. - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung des Schlingerns bei Fahrzeugen mit elastischen Aufhägungen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung   zur Verhinderung des Schlingerns bei Fahrzeugen mit elastischen Auf- hängungen. 



   Die Erfindung hat eine Einrichtung zur Verhinderung des Schlingerns bei Fahrzeugen mit elastischen, insbesondere pneumatischen Aufhängungen zum Gegenstand. Es wird angestrebt, durch möglichst gedrängte Bauart dem Schlingern in gleicher Weise entgegenzuwirken, als wenn die Auf- hängungen weit ausserhalb des Fahrzeugrahmens an virtuellen Punkten angebracht wären. 



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung an einem Kraftwagen dargestellt, u. zw. in Fig. 1 in der Draufsicht, in Fig. 2 im Längsschnitt und in Fig. 3 im Querschnitt durch die Achse der Aufhängungen. 



   Der Fahrzeugrahmen 1 besitzt die Laufräder 2 und die Achstragfedern 3,4, die an einem Ende mit der gemeinsamen Radachse verbunden sind und mit dem andern Ende mittels der Federbunde 7, 8 auf Querachsen 5,6 gelagert sind, die in Stützlagern 9, 11 bzw. 10, 12 des Rahmens 1 drehbar gelagert sind (Fig. 1 und 2). 



   Von den Achsen 5,6 gehen Hebelarme 1. 3, 14 ab, die durch Lenker 15, 16 mit den Lagern e,   el   einer Querstange 17 verbunden sind. Von den pneumatischen Aufhängungen 18, 19 sind die Zylinder am   Wagenrahmen 2   befestigt, wobei deren Kolben bei d, d'auf die Enden der Querstange 17 wirken (Fig. 3). 



  Die Wirkungsweise dieser Aufhängung ist folgende : Bei einer vertikalen Parallelverstellung des
Rahmens 1 werden die Kolben der pneumatischen   Aufhängungen 18, 19   in demselben Sinne und in gleichem Masse betätigt und die Wirkung ist dieselbe, wie wenn die Querstange 17, losgelöst von den
Stangen und Hebeln, aber bei d und d'von den Kolben erfasst, bis a,   al verlängert   (Fig. 3) und in diesen
Punkten durch geeignete Stangen bei b,   b'mit   den Federn 3, 4 verbunden wäre. 



  Eine solche Verbindung wirkt zwar bei Parallelverstellungen des Rahmens richtig, würde aber die
Wirkungen des Schlingerns noch fühlbarer machen, u. zw. um so mehr, je näher die zwischen den Punkten a, 
 EMI1.1 
 könnte wohl eventuell Vorsorge treffen, dass die pneumatischen   Aufhängungen   18, 19 ausserhalb des
Rahmens 1 zu liegen kommen und auf geeigneten Trägern montiert werden ; die Punkte   d, d'könnten   sodann ausserhalb der Punkte a, al verlegt worden, wodurch das Schlingern vermindert wäre. Eine solche
Einrichtung ist bekannt, aber ihre Anbringung erfordert viel Raum und ist eine umständliche und schwierige. 



   Durch die Einrichtung gemäss vorliegender Erfindung wird das Schlingern vermindert, ohne dass man eine   aussergewöhnliche Anordnung   der Aufhängungen 18, 19 am Rahmen 1 notwendig hat und ohne dass ein grösserer Raum beansprucht wird. Die erwähnten Aufhämge[imlte b, b'werden bis zu den
Punkten   c,     c'zurückgebracht,   die zwischen den Unterstützungspunkten d, d'zu beiden Seiten der
Achse x-y liegen. 



   Bei dieser Anordnung ist die Wirksamkeit der Vorrichtung bei vertikalen   Parallelverstellungen.   des
Rahmens genau dieselbe wie oben angegeben. Bei Verstellungen des Rahmens infolge Schlingerns ist die Wirkung gerade so, wie wenn die Querstange 17 bis weit ausserhalb des Rahmens   1,   nämlich bis nach 
 EMI1.2 
 fest verbunden und mit den wirklichen Aufhängungen 18, 19 identisch wären und wenn weiters die Querstange 17 bei a, al mit den Punkten b,   b'der Federn 3,   4 verbunden wäre, derart, dass in dem virtuellen System das Verhältnis der Entfernungen e,   el zu a, al gleich   ist dem Verhältnis der Strecke   d,   d'zur Strecke e,   c'im   reellen System. 

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 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Verhinderung des   Schlingerns   bei Fahrzeugen mit elastischen Aufhängungen, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Aufhängungen   (18,   19) zwischen den Achstragfedem (3,   4)   angeordnet sind und eine Querverbindung (17) aufweisen, von deren zwischen den Aufhängestellen (d, d') befindlichen Stellen (c,   cf)   gelenkige Verbindungen zu den Achstragfedem (3, 4) führen, so dass durch Einwirkung der Aufhängungen auf die   Achstragfedern   dem Schlingern entgegengewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellen (c, el) der Querverbindung (17) der elastischen Aufhängungen (18, 19) durch Hebelanordnungen (13 bzw. 14) mit je einer im Fahrzeugrahmen (1) gelagerten Querachse (5 bzw. 6) verbunden sind, die das freie Ende (7 bzw 8) je einer Achstragfeder (3 bzw. 4) hält, so dass eine Verstellung der Aufhängungen (18, 19) durch Drehung der beiden Querachsen auf die Achstragfedern übertragen wird.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Aufhängungen (18, 19) innerhalb und die Achstragfedern (3, 4) ausserhalb des Fahrzeugrahmens (1) angeordnet sind.
AT93916D 1920-06-07 1921-06-03 Einrichtung zur Verhinderung des Schlingerns bei Fahrzeugen mit elastischen Aufhägungen. AT93916B (de)

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