AT93588B - Gießform für die Erzeugung von Leisten, Durchschüssen u. dgl. für Druckzwecke. - Google Patents

Gießform für die Erzeugung von Leisten, Durchschüssen u. dgl. für Druckzwecke.

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AT93588B
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Lanston Monotype Corp Ltd
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Giessform   für die Erzeugung von Leisten,   Durchschüssen u. dgL für Druckzwecke.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 hohlraumes und ist daher auf der dem Formblatt zugekehrten Seite als glatte Fläche ausgeführt. Die Rückseite der Einlage ist auf einem grossen Teil ihrer Länge ebenfalls glatt und liegt mit diesem glatten Teil am Seitenblock 8 an. Der Teil der Platte 50, der mit seiner Innenfläche am Gussraum seitlich begrenzt ist, ist auf der gegenüberliegenden Fläche genutet oder auf andere Weise so gestaltet, dass die Ableitung der Wärme vom Giessformhohlraum zum Seitenblock 8 verzögert wird.

   Die Einlage wirkt daher als Wärmeleitungswiderstand und wird die Wärme des in dünner Schicht in der Giessform befindlichen Metalles daher zurückgehalten und ihre Ableitung durch den wärmeleitenden Block 8 ausreichend lange verzögert, um einen praktisch vollkommenen Guss unter Ausfüllung aller Teile der Giessform sicherzustellen sowie ein vollkommenes Anschmelzen des eben in der Herstellung befindlichen Gussstückes an das vorhergehende zu erreichen. 



   Der die   Wärmeableitung   verzögernde Teil der Einlage 50 besteht nach der Zeichnung aus einer Reihe von lotrechten Nuten 55 und zwischenliegenden Rippen 56. Bloss die   Hinterflächen   der Rippen bilden die Berührungsstellen der Einlage 50 mit der Vorderwand des Blockes 8 in der Nähe des Giessformhohlraumes. Die aus letzterer kommende Wärme, welche an dieser Stelle durch die Einlage 50 geht, findet daher einen engen   Durchgangfquerschnitt   zum Seitenblock 8 und es wird so ihr Durchgang verzögert.

   Die Verzögerung der Ableitung der Wärme in der Nähe des Bodens des   Giessformhohlraumes   ist in manchen Fällen nicht   wünschenswert,   weil dieser Teil in der Nähe der heissen Einspritzdüse liegt und die letzten Anteile des   eingesplitzten   Metalls aufnimmt und es daher erwünscht sein kann, ihn verhältnismässig rasch abzukühlen, um sein Zurücksaugen in die   Einspritzvomehtung   und daraus folgende Blasenbildung hintanzuhalten. Um ein rasches Abkühlen an dieser Stelle zu ermöglichen und so die Bildung unvollkommener Gussstücke hintanzuhalten, kann die Einlage 50 in der Nähe des Bodens des Giessformhohlraumes mit einer ebenen   Hinterfläche   60 ausgestattet sein, indem die Nuten 55 vor dem unteren Rand der Einlage endigen.

   Wie ohne weiteres erkennbar, kann der die Wärmeableitung verzögernde, aus den Nuten 55 und Rippen 56 bestehende Teil der Hinterfläche der Einlage 50 eine grössere oder kleinere Ausdehnung besitzen, welche eben die besten Ergebnisse liefert. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind die Randnuten   551 länger   als die Nuten 55, so dass die in die Einlage 50 eingedrungene Wärme des Metalles an der Ableitung entlang der Einlage 50 in stärkerem Masse behindert wird, als wenn die Nuten   551 dieselbe Länge   hätten wie die Nuten 55 ; es wird so die von der Einlage gebildete Gussformwand wärmer gehalten. 



   Bei der abgeänderten Einlage 61 nach Fig. 5 sind wagrechte und lotrechte Nuten vorgesehen, so dass in diesem die Wärmeableitung verzögernden Teile die Wärmeleitungen von den Pyramidenstutzen   6"2   gebildet werden. Der genutete Teil dieser Einlage erstreckt sich big nahe an deren unteren Rand, so dass nur eine kleine oder gar keine ebene Fläche   übrig   bleibt, die der ebenen   Fläche   60 der Aus-   führungsform   gemäss Fig. 4 entspricht. Da die Nuten vor der Unterkante der Einlage endigen, so kann auch kein geschmolzenes Metall in dieselben einströmen.

   Es können wagrechte sowie lotrechte Nuten in irgendeinem Verhältnis verwendet werden um die   Wärmeableitung   in erforderlichem Masse zu regeln und es kann die Anbringung einer die Wärmeableitung verzögernden Fläche   von grösserer oder geringerer   Ausdehnung und Wirkung in verschiedener Weise erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass die Dicke der 
 EMI2.1 
 Flächeninhalt der   Berührungsfläche   mit dem hinteren Seitenblock 8 abgeändert und derart bemessen werden können, dass die Verzögerung der Wärmeableitung dem gegebenen Fall angepasst ist. Ausserdem kann die Beilage herausgenommen und durch eine andere ersetzt werden, so dass man die den jeweils gegebenen Bedingungen am besten entsprechende auswählen kann. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Giessform zur Erzeugung von Leisten, Durchschüssen u. dgl. für Druckzwecke in Form von Streifen, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Seitenwand des Giessformhohlraumes der Wärmedurchgang zu dem diese Wand bildenden Seitenblock durch einen Wärmeleitungswiderstand   50   50 bzw. 61) verlangsamt wird.

Claims (1)

  1. 2. Giessform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeleitungswiderstand als auswechselbare Giessformeinlage (. 50 bzw. 61) ausgeführt ist, die eine ebene, den Giessformhohh'aum begrenzende Fläche und eine als Wärmeleitungswiderstand ausgebildete Fläche besitzt.
    3. Giessform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als Wärmeleitungswiderstand wirkende und am Seitenblock anliegende Seite der Einlage (. 50 bzw. 61) mit Nuten (. 55) und zwischenliegenden Rippen oder Vorsprüngen (56) versehen ist. EMI2.2 vor der unteren auf dem Boden der Giessform aufliegenden Kante endigen.
    5. Giessform nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechten Endnuten (551) der Einlage (50) weiter an deren unteren Rand heranreichen als die übrigen Nuten (6-5).
AT93588D 1918-01-14 1920-03-15 Gießform für die Erzeugung von Leisten, Durchschüssen u. dgl. für Druckzwecke. AT93588B (de)

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