AT93563B - Projektionslinse. - Google Patents

Projektionslinse.

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AT93563B
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lenses
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Bausch & Lomb
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Description


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  Projektionslinse. 



   Die Erfindung betrifft eine Ausgestaltung der Linsen für Automobilscheinwerfer nach dem Stammpatent Nr. 75039. In diesem ist eine Linse von keilförmigem Längsschnitt beschrieben. Die vorliegende Verbesserung besteht darin, dass die seitliche Strahlenzerstreuung und die Verhinderung der Blendung mittels zylindrischer Linsen erfolgt, die die Strahlen seitlich verteilen. 



   Gemäss der Erfindung besitzen die Linsenoberflächen die Form einer Mehrzahl zusammenhängender Zylinderflächen, die sich annähernd senkrecht zur Basis des Prismas erstrecken. Die Kanten der benachbarten Rinnen jeder Linsenseite sind versetzt gegen die Kanten, die an der andern Linsenseite durch die Rinnen entstehen. Die Erfindung besteht ferner in Verbesserungen am timfang der Linsen dieser
Gattung, wodurch dieselben leicht in die   Scheinwerfergehäuse   eingesetzt und in denselben gehalten werden können, wobei sie sowohl, wie auch die Reflektoren von verschiedener   Grösse   sein können und auch die durch Stösse verursachte Druckgefahr für die Linsen erheblich herabgemindert wird. 



   Die Erfindung bezweckt die Verhinderung des Austretens von blendenden Strahlen über. ein vorbestimmtes Niveau und die Steuerung und Verteilung der Lichtstrahlen nach der Seite in grossem Winkel, ohne erheblichen Intensitätsverlust und ohne gefährliche Blendung um eine entsprechende Beleuchtung einer Fläche in der Nachbarschaft der Lichtquelle zu sichern, wodurch die derzeitigen Anforderungen an Automobilscheinwerfer erfüllt werden. Der Gegenstand der Erfindung bietet eine verbesserte Konstruktion und eine die angestrebten Resultate gewährleistende Linse, die sich auch leicht herstellen und polieren lässt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. 



  Fig. 1 ist ein Schaubild der Vorderseite einer Linse für einen Autoscheinwerfer. Fig. 2 ein senkrechter Mittelschnitt durch den Scheinwerfer und die Linse nach Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 ein wagrechter Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1. Fig. 4 eine Rückansicht der Linse. 



   Die Linse besteht aus einem einzigen Glasstück mit einem mittleren Brechungsteil und einem ringförmigen Rand oder Flansch a zur leichteren Befestigung an einem Automobilscheinwerfer. Die Linse kann gepresst oder gegossen oder geschliffen oder poliert nach beliebigem Verfahren werden. Der senkrechte Hauptschnitt des Brechungsteiles der Linse ist, wie die Fig. 2 zeigt, prismoidal (keilförmig), indem er sich in der Dicke von oben nach unten ändert, so dass alle Strahlen abwärts abgelenkt werden. 



  Von vorn gesehen werden also keine blendenden Strahlen über eine bestimmte Höhe reflektiert, beispielsweise über 1 m bei 35 m Entfernung oder über 1-50 m bei 70 m Entfernung entsprechend verschiedenen Verkehrsvorschriften. Es ist erwünscht, dass diese   senkrechte Strahlenablenkung vollständig   und gleichförmig ohne Lichtstreuung ist, die eine gefährliche bzw. anstössige Blendung ergeben könnte. 



   Um diesen Bedingungen zu entsprechen und gleichzeitig die richtige seitliche Zerstreuung des Lichtes zu erzielen, sind eine oder beide der Stirnflächen der Linse zu je einer Schar von aneinander anstossenden   Zylinderflächen   mit konvexer oder konkaver Krümmung geformt, die derart zusammenstossen, dass scharfe Kanten zwischen je zwei Zylinderlinsenflächen entstehen. Die Achsen der Zylinder erstrecken sich annähernd senkrecht zur Grundfläche der Prismenebene. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Vorderfläche der Linse mit den zylindrischen Nuten b versehen, die in den scharfen Stosskanten c zusammentreffen. Die hintere Oberfläche hat entsprechend konkave zylindrische Nuten d mit scharfen Trennkanten e dazwischen.

   Vorteilhaft sind die Trennkanten   c   und e um eine halbe Teilung 

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 gegeneinander versetzt. Wenn eine derartige Linse vor einer geeigneten Lichtquelle und einem die Strahlen ganz oder annähernd parallel richtenden Reflektor nach Art eines Manginspiegels oder eines Parabelreflektors angebracht wird, so nehmen die Strahlen im wesentlichen die in Fig. 2 und 3 angedeuteten Wege, d. h. sie werden durch jede der Zylinderflächen abwärts gebrochen und in wagrechter Ebene zwecks Seitenbeleuchtung ausreichend zerstreut. 



   Gemäss Fig. 2 und 3 ist ein Gehäuse A, ein Klemmring B und ein Reflektor C vorhanden. 



   Da die Linse besonders für Automobilscheinwerfer bestimmt ist, die mit Reflektoren versehen sind, und da sie im ganzen reichlich schwer ist und vollständig von ihrem Flansch gehalten wird, so ist es erwünscht, dass sie für bequeme Anbringung an Gehäusen und Reflektoren etwas verschiedener Grösse eingerichtet und gegen die Gefahren des Brechen durch Stösse möglichst gesichert ist. Zu diesem Zweck erhält der äussere Teil des Randes wesentlich parallele Wände   a, a'und   innerhalb derselben sowie zwischen denselben und dem oberen Teile der Linse, welcher ziemlich dünn ist, befindet sich eine vorwärts geneigte Zone a2.

   Diese Ausführung ermöglicht einige Unterschiede in der Gestalt des Gehäuses und Ringes, wogegen sich die wesentlich parallelen Teile der Linse legen, während der geneigte Teil eine Aussparung für die Aufnahme der Vorderkante des Reflektors C bildet, der sich gegen die Rückseite der Linse legt und die Verwendung von Reflektoren grösserer Länge ermöglicht.

   Diese Linsen werden   gewöhnlich   in Verbindung mit Lampen verwendet, bei denen der Reflektor durch Federn auswärts gepresst wird und 'mit der Linse nahe dem Umfange in Berührung steht.   Die-vorwärts   geneigten Teile   a2   verhindern auch das Brechen des Halteflansches der Linse, indem viele Stösse mehr etwa in der Längsrichtung des geneigten Teiles statt quer dazu übertragen werden, wie dies bei Verwendung eines völlig graden Flansches der Fall   wäre.   



   Um eine unerwünschte Bewegung der Linse zwischen dem Gehäuse und dem Klemmring B zu verhindern und die Linse zu den Achsen des Reflektors richtig zentriert zu halten, ist die   Vorderfläche     des -Teiles a2   mit Ringrippen versehen, während die   Hinterfläche   a3 gerauht oder gerieft oder mit einem Einschnitt versehen ist. Dieser geriefelte Teil verhindert auch die Aussendung von direkten Lichtstrahlen von der Vorderseite der Lampe zwischen der Kante des Reflektors und dem berechnenden Teil der Linse hindurch. 



   Die Erfahrung hat gezeigt, dass Linsen solcher Art vorzüglich praktisch brauchbar sind, eine grösstmögliche und richtige Beleuchtung ergeben und, weil ihre Oberflächen praktisch in mindestens einer Richtung stetig sind, sehr gut bearbeitet und poliert werden können, wodurch ihre Wirksamkeit gesteigert und ihre Herstellung sowie Reinigung erleichtert wird. Auf Grund der beschriebenen Bauart absorbieren die neuen Linsen auch sehr wenig Licht und gewährleisten eine grösstmögliche Lichtstärke. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Projektionslinsen nach Patent Nr. 75039, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Oberfläche aus einer Mehrzahl anstossender, annähernd senkrecht zur Prismenbasis verlaufender Zylinderflächen besteht.

Claims (1)

  1. 2. Linse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf gegenüberliegenden Flächen benachbarten Kanten der parallelen, zylindrischen Nuten gegeneinander versetzt sind.
    3. Linse nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einem äusseren, ringförmigen Tragrand, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie mit einem zwisehenliegenden, ringförmigen, nach vorne vom äusseren ringförmigen Tragrand gegen die Linsenachse geneigten Teil versehen ist, während an der Rückseite des ringförmigen Teiles ein-Einschnitt vorgesehen ist.
AT93563D 1915-07-27 1921-05-28 Projektionslinse. AT93563B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT75039T 1915-07-27
AT93563T 1921-05-28

Publications (1)

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AT93563B true AT93563B (de) 1923-07-10

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ID=25603885

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AT93563D AT93563B (de) 1915-07-27 1921-05-28 Projektionslinse.

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