AT93110B - Einrichtung zum Andrehen und Umsteuern einer Lokomotive. - Google Patents
Einrichtung zum Andrehen und Umsteuern einer Lokomotive.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Andrehen und Umsteuern einer Lokomotive. EMI1.1 durch eine nach dem Dieselprinzip arbeitende Verbrennungskraftmaschine getrieben wird. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Einrichtung als Hilfsmotor die auf der Lokomotive zum Dienst der Verbrennungskraftmaschine eingebauten Drucllufterzeuger (wie Fegluftpumpe oder Luftkompressoren) benützt ; zweckmässig sind diese Drucklufterzeuger unmittelbar mit Triebrädern der Lokomotive gekuppelt. Es wird also nicht die Verbrennungskraftmaschine, sondern die Lokomotive selbst in Gang gesetzt bzw. umgesteuert. Die hieraus sich ergebenden Vorteile sind folgende : Man kann die L1komotive und die Verbrennungs- EMI1.2 Hilfsvorrichtungen benützt, so sind geringe Drücke für das Anlassen ausreichend, während wenn die Druckluft unmittelbar in die Arbeitszylinder eingelassen wird, viel grössere Drucke notwendig sind. Man kann infolge des geringen erforderlichen Druckes eine Raumersparnis erzielen, da die Zahl der Druckluftbehälter für das Anlassen des Hauptmotors kleiner ist. Man kann die Lokomotive und die Verbrennungkraftmaschine leicht umsteuern, ohne zu verwickelten Mechanismen greifen zu müssen. Infolge der Betriebssicherheit des mit Druckluft betriebenen Motors. beispielsweise der Fegeluftpumpe, die gewöhnlieh eine Kolbenpumpe mit Schiebersteuerung ist, kann man das Anlassen und Umsteuern der Lokomotive und der Verbrennungskraftmaschine mit grosser Einfachheit und aller Sicherheit erzielen. Bei Verwendung der Feg Luftpumpe als Anlassmotor tritt keinerlei Störung ihres Ganges durch die Verbrennungskraftmaschine ein und, da die Fegeluftpumpe ihrem Bau als Pumpe nach mit Vollfüllung und Auspuff ins Freie arbeitet, so entwickelt sie als Motor laufend die grösste Kraft. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung gemäss der Erfindung EMI1.3 Vom Behälter 14, der mit Druckluft von geeigneter Spannung aus Vorratsbehältern gespeist wird, strömt die Druckluft ; durch das während des Anlassens offene Ventil 15 in der Richtung der Pfeile 17 zum Zylinder 16 der Fegluftpumpe 7, so dass diese als Druckluftmotor arbeitet. Der Zylinder kann bei- EMI1.4 nicht dargestellter Weise angetrieben wird. Dar Pumpenkolben-M arbeitet durch den Kreuzkopf 20, die Pleuelstange 21 und die Kurbel 22 auf die durch die Kuppelstange 12 gekuppelten Triebräder, die nun ihrerseits die Kolben der Verbrennungskraftmaschine durch ein geeignetes Gestänge treiben. Sobald die Lokomotive eine genügende Geschwindigkeit erreicht hat, wird das Ventil 15 geschlossen und der Zerstäuber in Betrieb gesetzt, so dass die Verbrennungskraftmaschine in Gang kommt. Von da ab arbeitet die Fegluftpumpe wieder als Pumpe und wird von der Verbrennungskraftmaschine durch das Gestänge, die Triebräder und die Pleuelstange 21 getrieben ; sie saugt Aussenluft in der Richtung der Pfeile 28 durch das Ventil 24 an, das sich in geeigneter Richtung öffnet. Wenngleich für die Zwecke der Beschreibung eine bestimmte Type gewählt würde, können, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, die Einzelheiten mannigfach abgeändert werden. Statt Luft kann man beispielsweise ein anderes Gas unter Druck benützen, ferner gleichzeitig oder aufeinanderfolgend eine oder mehrere Fegluftpumpen der Verbrennungskraftmaschine und den Kompressor für die Erzeugung der Zerstäubungsluft als Anlassmotoren laufen lassen usw.
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| AT93110B true AT93110B (de) | 1923-06-11 |
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