AT92817B - Vorrichtung zum gleichzeitigen Reinigen der beiden Seiten von Fensterscheiben auf Lokomotiven, Schiffen und anderen Fahrzeugen mit Hilfe von Wischern. - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Reinigen der beiden Seiten von Fensterscheiben auf Lokomotiven, Schiffen und anderen Fahrzeugen mit Hilfe von Wischern.

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AT92817B
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axis
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wiper
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Hans Von Littrow
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Hans Von Littrow
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum gleichzeitigen Reinigen der beiden Seiten von Fensterscheiben auf   Lokomotiven,   Schiffen und anderen Fahrzeugen mit Hilfe von Wischern. 



   Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Reinigungsvorrichtung werden die Wischer von dem vom Fenster beliebig weit entfernt liegenden Platz des Führers aus mit einem einzigen Hand- griff unter Verwendung nur einer Hand betätigt und damit mit den   jeweiligen Widerständen sich   an- passendem beiderseits gleichem oder annähernd gleichem Druck angepresst und hin und her bewegt. 



   Sie kennzeichnet sich dadurch, dass der eine   Wischerträger   auf einer längs verschiebbaren Achse und der andere   Wischerträger   auf dem die letztere umschliessenden entgegengesetzt verschiebbaren Überrohr angeordnet ist und Achse und   Überrohr   durch ein Organ, beispielsweise einem Handhebel, derart miteinander verbunden sind, dass bei Bewegung des letzteren in Richtung auf die Fensterscheibe zu oder   umgekehrt, Achse und Überrohr   gegeneinander bewegt werden, bei seiner Schwingung um die Achse aber dem Überrohr und der Achse eine gleiche Drehbewegung erteilt wird.

   In Abänderung der Ausgestaltung der Erfindung kann die Anordnung auch derart getroffen sein, dass unter Wegfall des Überrohres die hinund herbewegliche Achse mit den einen   Wischerträger   durch einen Winkelhebel verbunden und letzterer auf einer ortsfesten aber losen drehbaren Hülse gelagert ist.

   Die Ausgestaltung der Wischer erfolgt gemäss der Erfindung derart, dass der vorzugsweise zum Bearbeiten der   Scheibenaussenfläehe   dienende Wischer aus einer unter Federdruck stehenden Einlage oder mehreren solcher Einlagen aus Filz, Gummi od. dgl. und einer oder mehreren mit ihnen abwechselnden geriffelten oder gezahnten Metalleinlagen oder Messern zusammengesetzt ist, die erst nach dem Zurücktreten der genannten federnden Einlagen zur Wirkung kommen und   Schnee-und Eiskrusten   von den Scheibenaussenflächen entfernen. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise die beiden vorstehend gekennzeichneten Reinigungsvorrichtungen, insbesondere für Lokomotivfenster bestimmt, in Fig. 1 und 2 in horizontalen Schnitten dargestellt ; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit. 



   Nach der Anordnung in Fig. 1 trägt die an der   Führerhausseiten-oder Kesselwand   bei   a und   gelagerte Achse c ein auf ihr lose   aufgeschobenes Uberrohr d,   auf dem mittels Nut und Feder e der   Träger t   für den zur   Reinigung der Innenfläche   einer Fensterscheibe g dienenden Wischer h aufgesetzt ist. Mittels eines Auges   i   mit Stift ist   das Uberrohr d   mit einem Handhebel   j   drehbar verbunden, der mit der vom Überrohr umschlossenen Achse c mittels Langlochs und Stiftes verbunden ist. Das zu einem Vierkant ausgebildete andere Ende der Achse c trägt den Träger k für den Wischer   i !   zur Reinigung der Fensteraussenseite.

   Durch die lose Verbindung der Achse c mit dem Überrohr d werden die beiden Wischer h, l mit ihren Trägern beim Ausschwingen des Handhebels   j,   der eine gegenseitige Verschiebung der Achse c zum Überrohr d veranlasst, gemeinsam gegen das Fenster bzw. von demselben wegbewegt. Liegen dann nach entsprechendem Ausschwingen des Handhebels j die Wischer h, l mehr oder weniger fest gegen die 
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 geschwungen, womit eine Bewegung der Wischer unmittelbar auf der Aussen-und Innenseite der Fensterscheibe in einem Kreisausschnitt   verknüpft   ist, deren Flächen auf diese Weise von ihrem Belag sicher befreit werden. 



   Bei der abgeänderten Ausführung der Reinigungsvorrichtung nach Fig. 2 ist das   UbelTohr   d (Fig. 1) in Wegfall gekommen und die Achse c erhält in einer ortsfesten Büchse m Führung. Auf letzterer ist eine Hülse n lose aufgeschoben, die mittels Mutter o auf der   Büchse m   gegen Verschiebung gesichert ist. 



  Die Hülse n steht mit der Achse c durch einen Doppelwinkelhebel p in loser Verbindung, der einerseits durch Stift a an die Achse c und durch Bolzen r im Auge s an die Hülse n angelenkt ist. Das eine umgebogene 

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 Ende des Winkelhebels p ist mittels eines federnden Zwischengliedes t mit dem Wischerträger f in Verbindung, während der andere   Wischerträger   k durch ein ebenfalls federndes Zwischenglied   u   mit einem auf dem Ende der Achse c mittels Vierkant aufgesetzten kurzen Arm v mit genannter Achse verbunden ist, Bei der Verschiebung der Achse    &    in der einen oder anderen Richtung wird   der Wischerträger   vor der Aussenseite des Fensters gegen dasselbe verstellt,

   gleichzeitig wird aber der andere Wischerträger f durch seine Verbindung mit der Achse c durch den Winkelhebel p gegen die   Innenfläche   der Scheibe   g   bewegt. 
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 griffes 10 unter Mitnahme der Hülse   n   durch den Winkelhebel p auf beiden   Scheibenflächen   gemeinsam im Bogen auf-und abbewegt, was eine gute Reinigung der genannten Flächen gleichzeitig unter Freilegung des Sehfeldes für das Lokomotivpersonal sichert. 
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   Metalleinlagen. Die Gummi-oder Filzeinlagen   x sind auf Blattfedern y nachgiebig gelagert und an ihren der Scheibenaussenseite   zugelegenen flächen   ebenfalls geriffelt.

   Zwischen beiden Gummieinlagen ist eine 
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Eine Reinigungs- oder Wischvorrichtung gemäss der Anmeldung lässt sich auf Lokomotiven, mit der Drehachse entweder an der Kesselverkleidung oder an der Führerhauswand, anbringen, ganz gleichgültig, ob das Fenster zu seinem Öffnen um eine seiner Aussenkanten oder um zwei Mittelzapfen gedreht wird, oder den Bestandteil einer Austrittstür bildet, da sich der Doppelwischer in seiner Ruhelage stets ausserhalb des Fensters oder der Tür befindet. Auch lässt sich die Vorrichtung, wenn der Fahrzeugführer ganz nahe beim Fenster seinen Platz hat, unter Wegfall der zweiten Lagerung in   gedrängter   Bauart in der Fensterscheibe selbst an einem beliebigen Platze derselben befestigen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Reinigen der beiden Seiten von Fensterscheiben auf Lokomotiven, Schiffen und anderen Fahrzeugen mit Hilfe von   Wischers,   dadurch gekennzeichnet, dass der eine Wiseherträger auf einer   längsverschiebbaren Achse   und der andere   Wiseherträger   auf einem die letztere umschliessenden, entgegengesetzt verschiebbaren Überrohr angeordnet ist und Achse   und Üben'ohr durch   beispielsweise einen Handhebel derart miteinander verbunden sind, dass bei Bewegung des letzteren in Richtung auf die Fensterscheibe zu oder umgekehrt Achse und Überrohr gegeneinander bewegt werden, bei seiner Schwingung um die Achse aber dem   Überrohr   und der Achse eine gleiche Drehbewegung erteilt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass unter Wegfall des Überrohres die hin und her bewegliche Achse mit dem einen Wischerträger durch einen Winkelhebel verbunden und letzterer auf einer ortsfesten, aber lose drehbaren Hülse gelagert ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vorzugsweisezum Reinigen der Scheibenaussenfläche dienende Wischer aus unter Federdruck stehenden Einlagen aus Filz, Gummi od. dgl. und einer oder mehreren mit ihnen abwechselnden, geriffelten oder gezahnten Metalleinlagen oder Messern zusammengesetzt ist, die erst nach dem Zurücktreten der genannten federnden Einlagen zur Wirkung kommen, um Schnee-und Eiskrusten von den Scheibenanssenflächen zu entfernen.
AT92817D 1922-04-03 1922-04-03 Vorrichtung zum gleichzeitigen Reinigen der beiden Seiten von Fensterscheiben auf Lokomotiven, Schiffen und anderen Fahrzeugen mit Hilfe von Wischern. AT92817B (de)

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