AT92748B - Verfahren zur Herstellung von aufgetriebenen Glasschirmen für Beleuchtungskörper u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aufgetriebenen Glasschirmen für Beleuchtungskörper u. dgl.

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  Verfahren zur Herstellung von   aufgetriebenen lasschirmenfürBeleuchtungskörperu.   dgl. 



   Die Herstellung von aufgetriebenen Glasschirmen für Beleuchtungskörper u. dgl. erfolgt bisher in der Weise, dass zunächst aus dem Külbel in der Form eine Vorform geblasen wird, bei der am Boden, d. i. an der aufzutreibenden Stelle ein ausgeblasener Zapfen angebracht ist, den der Glasmacher   abschlägt,   um die für das Auftreiben erforderliche Öffnung zu erhalten. Die Vorform wird sodann aufgetrieben und schliesslich mittels des Lippendrückers behandelt, um die blattförmigen Lippen und Verzierungen des Glasschirmes zu bilden. 



   Beim Abschlagen des Zapfens entsteht infolge ungleichmässiger Glasstärke beträchtlicher Bruch. 



  Überdies wird durch diesen Arbeitsvorgang die Produktion in erheblichem Masse gehemmt. Ein weiterer empfindlicher Nachteil des bekannten Verfahrens besteht darin, dass der Schirmrand abgesprengt werden muss, was wieder eine sehr zeitraubende und kostspielige Arbeit ist. 



   Beim Verfahren nach der Erfindung wird das Külbel durch Pressen hergestellt und dieses in der Blasform mittels Pressluft aufgeblasen. Dabei wird aber beim Pressen des Külbels in der Vorform an der aufzutreibenden Stelle ein schwacher Boden gebildet, der vorteilhaft nach dem Ausblasen in der Endform zweckmässig mittels Stichflamme oder auch mit einem festen Gegenstand durchgestossen wird, um die für das Auftreiben erforderliche Öffnung zu erhalten. 



   Durch das Wegfallen der zeitraubenden Arbeiten des Abschlagen des Zapfens und des Abschleifens des Schirmrandes werden nicht nur bedeutende Arbeitskosten erspart, sondern es wird an Arbeitszeit auch soviel gewonnen, dass in der gleichen Zeit die Herstellung einer doppelt so grossen Anzahl Glasschirme möglich ist. 



   In der Zeichnung sind in Fig. 1 und 2 zwei Übergangsformen bei der Herstellung eines Glasschirmes mit dem Verfahren nach der Erfindung und in Fig. 3 die Endform veranschaulicht. 



   Es wird zunächst durch Pressen das Külbel in der Vorform   a   mit schwach vorgepresstem Boden erzeugt, das mittels Luftpressen oder Blasmaschinen aufgeblasen wird. Nach dem Ausblaseh in der Endform wird der schwache Boden, vorteilhaft mittels Stichflamme,   durchgestossen,   wodurch der Glaskörper in die Form b übergeführt wird und die für das Auftreiben erforderliche Öffnung erhält. Die Form b entspricht in ihrem Hauptteil der Endform, besitzt also schon die als Verzierung wirkenden Aus buchungen, Rippen e, d der Endform. Der Boden der Form ist offen und nur der untere, lippenförmige Rand noch nicht ausgebildet. Der Rand wird nunmehr aufgetrieben und mittels des   Lippendrückers   behandelt, so dass die Endform t mit dem wellenförmigen Rand g gebildet wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.1 bei dem das Külbel durch Pressen hergestellt, dieses aufgeblasen und in der Endform ausgeblasen wird. dadurch gekennzeichnet, dass beim Pressen oder Blasen des Külbels in der Vorform an der Auftreibestelle ein schwacher Boden gebildet wird, der vorteilhaft nach dem Ausblasen in der Endform zweckmässig mittels Stichflammen durchstossen wird, um die für das Auftreiben erforderliche Öffnung zu erhalten **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT92748D 1920-09-10 1920-09-10 Verfahren zur Herstellung von aufgetriebenen Glasschirmen für Beleuchtungskörper u. dgl. AT92748B (de)

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