AT92549B - Elektrische Glimmanlage. - Google Patents

Elektrische Glimmanlage.

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


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  Elektrische   Glimmanlage.   



   Die Erfindung betrifft elektrische Glimmlampen und besteht zunächst in einer besonderen Elektrodenanordnung. Nach der Erfindung sind die Anoden und Kathoden flächenförmig gestaltet und so auf einem Tragkörper aus Isoliermaterial, insbesondere Glas, angeordnet, dass die Leuchtwirkung der Lampen bei Vertauschung von Anoden und Kathoden keine wesentliche Beeinträchtigung erfährt. Auch die freie Lichtausstrahlung wird so gut wie gar nicht behindert. Dies wird erreicht, indem man Anode und Kathode getrennt voneinander konaxial anordnet. Hiebei ergibt sich der weitere Vorteil, dass bei 
 EMI1.1 
 
Weitere Vorteile der neuen Elektrodenanordnung bestehen in ihrer Stabilität, ihrer einfachen und billigen Herstellung und ihrem gefälligen Aussehen. 



   Bei den dargestellten Ausführungsformen der Erfindung sind entweder die Elektroden auf einen 
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 angeordnet, deren Grösse vom Sockel der Lampe nach deren Spitze hin ständig abnimmt. Die Scheiben der zweiten Ausführungsform sind abwechselnd mit der gleichen Stromzuführung verbunden und werden von radial von der Mittelstütze ausgehenden gläsernen Armen oder solchen aus Metall getragen. 



   Glimmlampen der beschriebenen Art können nur mit Hilfe von   Vorschaltwiderständen   gebrannt werden. Solche Widerstände müssen verhältnismässig hohe Werte haben und dürfen nur wenig Raum beanspruchen. Um letztere Forderung zu erfüllen, hat man bereits Vorschaltwiderstände im Sockel bzw. im sogenannten   Tellerfussrohr   von elektrischen Glimmlampen untergebracht. 



   Auf der Zeichnung sind in Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen der Lampe nach der Erfindung mit auf einen Tragkörper aufgelegten Elektroden dargestellt. Fig. 3,4 bzw. 5 zeigen je eine Lampe mit   etagenförmig   angeordneten Elektroden. Fig. 6,7 und 8 stellen zwei weitere Ausführungsformen der Lampe und den Einbau des Vorschaltwiderstandes dar. 



   In Fig. 1 ist im Innern der Lampe 1 auf dem Tellerfuss 2 ein runder Glaskörper 3 angebracht, der oben eine kragenartige Erweiterung 4 besitzt. Über letztere ist eine netzförmige, kuppelartige Elektrode 5 gespannt. Die zweite Elektrode 6 besteht in einem ringförmigen Band, das um den weitesten Teil des Glaskörpers 3 gelegt ist und ebenfalls aus Drahtnetz besteht.   Glasknöpfchen 7   dienen dazu, dem Ringe 6 besseren Halt zu verleihen. Zweckmässig wird der Glaskörper 3 zwischen der oberen und unteren Reihe der Knöpfchen 7 eingezogen, damit die Elektrode 6 hohl liegt. Hiedurch erreicht man, dass auch die Innenfläche derselben Licht aussendet. 



   Mitten durch den Fuss 2 und den Glaskörper 3 ist die Zuleitung 8 zur Elektrode 5 geführt, während die zweite Zuleitung 9 zwar auch zunächst durch den   Tellerfuss   2 geht, dann aber diesen verlässt und durch eine Glasumhüllung 10 zur Elektrode 6 geführt ist. 



   Bei Betrieb der Lampen mit Gleichstrom leuchtet stets nur die Kathode, d. h. entweder die kuppelförmige Elektrode 5 oder die ringförmige Elektrode 6. Da jedoch beide nahe beieinanderliegen und konzentrisch mit dem Lampenkörper angeordnet sind, so ergibt sich, gleichgültig welche der Elektroden als Kathode Licht ausstrahlt, eine gleich gute und   ästhetische   Wirkung. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet. Es kehren dort alle Teile bis auf den Kragen 4 und die   Knöpfehen 7   wieder, eine Folge davon, dass die Elektroden J und 6 nicht mehr aus Drahtnetzen bestehen, sondern aus massiven   Blechstücke.   



  Der   Tragkörper   3 erhält dann ungefähr eiförmige Gestalt und die Elektrode 5 wird als Kappe aufgesetzt, während die Elektrode 6 wieder als Ring herumgelegt ist. 



   In Fig. 3 und 4 ist eine Lampe mit 4   etagenförmig   angeordneten Elektroden dargestellt. Auch bei ihr dient der Fuss 2 als Träger der Leuchtkörper. Auf den Fuss ist zentral eine Stütze 11 aus Glas aufgesetzt, die   etagenförmig   mit in Sternform angeordneten Tragarmen 12 für die   Elektrodenscheiben 1. 3     versehen ist. Die Scheiben sind mit Ausnahme der obersten in der Mitte dnrchbohrt, um sie auf die Stütze 11   aufbringen zu können. Der Rand der Scheiben ist zwecks Vergrösserung der leuchtenden Fläche und um eine Lichtausstrahlung nach der Seite zu erzeugen, herabgezogen. Am Rande sind ausserdem Klammern 14 angebracht, die um die Arme 12 herumgTeifen. Die Stromzuführungen 15 und 16 laufen neben der Stütze 11 durch die Bohrungen der Scheiben 13 hindurch.

   Sie sind abwechselnd mit den Scheiben 13 verbunden. 



   Wird die Lampe für Gleichstrom benutzt, so leuchtet entweder die erste und dritte oder die zweite und vierte Scheibe. Selbstverständlich ist es auch möglich, nur zwei oder auch sechs und mehr Scheiben anzuordnen. Ebenso ist es nicht erforderlich, nur ebene Scheiben zu verwenden, beispielsweise kann die oberste Elektrode   kuppelförmig   sein, vergl. Fig. 5, es   können auch sämtliche Elektroden   die Form 

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 flacher Schalen erhalten. An der Rückseite werden die Elektroden mit Isoliermasse überzogen, z. B. emailliert. Man kann auch kurze Abschnitte 17 von Glasröhre (Fig. 5) in die Elektroden einschieben. 



  An ihre Stelle können Ringe aus Glimmer oder anderem Isoliermaterial treten. Die Böden der Elektroden können ausserdem innen mit Scheiben 18 aus Glas, Glimmer und anderen Isoliermaterialien belegt werden. 



     Bei Wechselstrom leuchten sämtliche Scheiben,   so dass der Eindruck eines strahlenden Kegels erzeugt wird. 



   Es dürfte auf der Hand liegen, dass die beschriebenen Elektrodenanordnungen bei guter Lichtausstrahlung sich durch einfache und billige Herstellung, sowie durch gefälliges Aussehen und durch Stabilität auszeichnen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind im Lampengehäuse 1 auf dem Tellerfussrohr 19 die Elektroden 20 und 21 auf einer Glashaube befestigt. Die Form der Elektroden ist ähnlich der in'Fig. 2. 



  Die Zuleitungen 22 und 23 laufen durch das Tellerfussrohr hindurch. Sie werden von einer Schraube 24 aus Glas umgeben, die mit kolloidalem Graphit überzogen ist. Das eine Ende 25 der   Widerstandsschraube   ist durch diese hindurch nach aussen zurückgeführt. Die   Stromzuführungen   26 und 27 schliessen sich an die eine Zuleitung 23 der Lampe und an das eine Ende des Widerstandes 24 an. Das andere Widerstandsende 25 ist mit der anderen Stromzuleitung 22 verbunden. 



   Die beschriebene Anordnung zeichnet sich durch ihre gedrängte Form aus und gestattet ausserordentlich grosse Widerstände von mehreren hundert Ohm ohne Schwierigkeiten im Lampenfuss unterzubringen. 



   Eine andere Ausführungsform des Vorsehaltwiderstandes besteht aus einem   Glasröhrchen   28. 



  (Fig. 8), dessen oberes und unteres Ende 29 und 30 umgekrempt sind. Aussen ist ein schmaler Streifen 31 aus leitendem Material, besonders aus kolloidalem Graphit herumgelegt, der bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform in Schraubenwindungen verläuft und den eigentlichen Widerstand bildet. 



  Dicht unter der oberen und unteren Umkrempung befinden sich mehrere glasperlenartige Erhöhungen 32 an der Glaswand des Röhrchens. Zwischen diesen Erhöhungen und der Umkrempung sind oben und unten die   Zuführungsdrähte 33   und 34 fest um das Röhrchen herumgelegt und leitend mit dem Graphitstreifen verbunden, z. B. durch dickeres Auftragen von Graphit. Die Erhöhungen haben in Verbindung mit den umgekrempten Rändern des   Röhrchens   den Zweck, ein Verrutschen der   Anschlussdrähte   33 und 34 zu verhindern. Wie Fig. 7 zeigt, wird auch dieser Vorschaltwiderstand im   Telleriussrohr   19 der Lampe 1 untergebracht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Elektrische Glimmlampe, dadurch gekennzeichnet, dass ihre   Elektroden flächenförmig   gestaltet und konzentrisch, aber nebeneinander angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Glimmlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (5 und 6) aus Netzen bestehen, die von einem passend gestalteten Glaskörper (8) getragen werden.
    3. Glimmlampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (5) kuppelförmig auf das offene, kragenförmige Ende (4) des Glaskörpers aufgesetzt ist, während die Elektrode (6) den Glaskörper (3) ringförmig umgibt, wobei letzterer unterhalb der Elektrode eingezogen ist.
    4. Glimmlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen eiförmigen Glaskörper (3) Blechelektroden (5) und (6) aufgesetzt sind, die kuppel-bzw. ringförmig gestaltet sind (Fig. 2).
    5. Elektrische Glimmlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektroden im Durchmesser abgestufte Scheiben (13) etagenförmig angeordnet sind.
    6. Glimmlampe nach Anspruch 1 und-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (13) abwechselnd verschieden gepolt sind.
    7. Glimmlampe nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rand der Scheiben (13) herabgezogen ist.
    8. Glimmlampe nach Anspruch 1 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die oberste Scheibe kuppelförmig gestaltet ist.
    9. Glimmlampe nach Anspruch 1 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden die Form flacher Schalen besitzen.
    10. Glimmlampe nach Anspruch 1 und 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite der Elektroden mit Isoliermaterial überzogen ist.
    11. Glimmlampe nach Anspruch 1 und 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Ringe aus Isoliermaterial, z. B. kurze Glasrohrabschnitte (17) von rückwärts in die Elektroden eingesetzt sind. EMI2.1
AT92549D 1919-07-10 1920-12-10 Elektrische Glimmanlage. AT92549B (de)

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