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Aus Gummiringen und Metallplatten zusammengesetzte Feder.
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Rändern gegen die Puffer-oder Zugstange legen, auf welcher die Feder angebracht ist ; die äusseren und inneren Umfangsflächen der konzentrischen Gummiringe des Satzes stützen sich dabei einer gegen den anderen mit Ausnahme natürlich der erwähnten inneren Umfangsflächen der inneren Gummiringe und der äusseren Umfänge der äusseren Gummiringe.
Das Ergebnis ist, dass der innere und mittlere Ring sich gegenseitig stützen, wogegen beim Zusammendrücken der Feder ein Bestreben auftritt, die äusseren Gummiringe nach aussen aus ihren richtigen Lagen an den Metallplatten zu drücken, mit denen sie verbunden sind oder gegen welche sie sich legen.
Gemäss vorliegender Erfindung wird dem entgegengewirkt ; u. zw. durch lingförmige Randabsätze an den Platten, welche die Stirnflächen der erwähnten äusseren Gummiringe umgeben und begrenzen. Der begrenzende Vorsprung kann durch die äussere Wandung der Ausnehmung oder Nut in der genannten Platte gebildet werden, in welche der äussere Gummiring eingreift oder eingebettet wird.
Es hat sich ergeben, dass die Lebensdauer einer Feder bedeutend verlängert wird, wenn das Eintreten von Feuchtigkeit in die von den Gummiringen umschlossenen lingförmigen Räume hintangehalten wird. Die Verbundfeder, die durch die Feder-oder Federelementsäule mit metallenen Trennungsplatten, wie vorerwähnt, gebildet wird, steht für gewöhnlich unter einem derartigen Anfangsdruck, dass die Feuchtigkeit nicht frei in die äusseren Gummiringe der Gruppen von konzentrischen Ringen hineingelangen kann ; die Feuchtigkeit sucht aber von den Randteilen der Platten an den äusseren Gummiringen vorbei nach der Mitte zn gelangen. Dies wird jedoch nach der Erfindung durch den vorerwähnten Vorsprung verhindert, der eine Auswärtsbewegung des äusseren Ringes mit Bezug auf die Platte verhindert.
Die ringförmigen Vorsprünge für die äusseren Gummiringe oder die Ausnehmungen zur Aufnahme der äusseren Gummiringe und gegebenenfalls andere Ausnehmungen zur Aufnahme der anderen Gummiringe oder einzelnen dieser letzteren werden in manchen Fällen durch Ringe aus Vulkanit oder anderem geeigneten verhältnismässig harten Gummi gebildet, der an die Metallplatten angeformt ist, die durch- löcher sein können, um Gummifüllungen aufzunehmen, welche die Vulkanitringe an den beiden Seiten der Platte untereinander verbinden.
Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele von Federkonstruktionen nach vorliegender Erfindung in Ansichten und Mittelschnittel1.
Fig. 1 zeigt ein Federelement, dessen Metallplatte a dadurch gerauht ist, dass in ihre Seitenflächen an jenen Stellen, die in Berührung mit den Stirnflächen des äusseren der beiden Gummiringe b kommel1, eine Anzahl spiralförmig angeordneter Nuten c von etwa 0-8 m. m Tiefe und einer Steigung von 5-6 Windungen auf 1 cm eingeschnitten werden.
Fig. 2 zeigt ein Federelement, dessen Metallplatte a dadurch gerauht ist, dass in ihren Seitenflächen, an den in Berührung mit den Stirnflächen des äusseren Gummiringes b zu bringenden Teilen, eine Anzahl konzentrischer Nuten oder Rippen d gebildet wird, die etwas 0'81nm tief sind, wobei die Kämme der Rippen und die Böden der Nuten nach einem Halbmesser von 1-6 mu gekrümmt sind.
Wie bisher gebräuchlich, können die Metallplatten a mit Löchern m (Fig. 22) versehen sein, durch welche Gummifüllul1gen sich erstrecken, die die Gummiringe b beiderseits der Platte verbinden.
Das Rauhen kann auf irgend eine geeignete Weise während des Erzeugungsprozesses vorgenommen werden, wie z. B. durch Kalt- oder Heisspressen oder durch Drehen oder durch Treibarbeit im Falle der Herstellung spiralförmiger Nuten.
Wie früher erwähnt, können die zwischen den verschiedenen, behufs Bildung einer Verbundfeder oder eines Federpackes zusammengestellten Federelementen eingelegten Metallplatten e entsprechend gerauht, gezahnt oder gerippt sein, u. zw. an jenen Teilen ihrer Seitenflächen, die mit den Stirnflächen der äusseren Gummiringe allein in Berührung kommen sollen (Fig. 3 und 4). Fig. 5 zeigt in Ansicht, zum Teil im Schnitt eine Anordnung von drei Federelementen und Trennungsplatten gemäss der Erfindung.
Fig. 6 ist eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht und zeigt eine Abänderung, wobei nur ein Federelement und eine Trennungsplatte ersichtlich gemacht sind. Die Fig. 7 bis 19 veranschaulichen, wie Fig. 6, je nur ein Federelement und die entsprechende Trennungsplatte von weiteren Abänderungen. In der in Fig. 5 dargestellten Feder sind die Metallplatten bei n auf etwa 0. 8 mm ausgenommen, um die Gummiringe b aufzunehmen ; jede dieser Platten ist mit Vulkanit oder anderem Hartgummi g belegt, der die ganze Fläche einschliesslich der Ausnehmungen bedeckt. In gleicher Weise sind auch die Trennungsplatten p ausgenommen, um die Gummiringe b aufzunehmen, und mit Vulkanit oder anderem Hartgummi an ihrer ganzen Fläche einschliesslich der Ausnehmungen bedeckt.
Die in Fig 6 gezeigte Feder ist ähnlich jener nach Fig. 5 mit Ausnahme, dass die mit Vulkanit bedeckten Flächen anstatt ausgenommen, dadurch rauh gemacht sind, dass in die Flächen an jenen Stellen. die mit den Gummiringen b in Berührung kommen, spiralförmige Nuten eingeschnitten sind. Fig. 7 zeigt eine Feder, die in jeder Hinsicht mit der in Fig. 6 ersichtlich gemachten gleich ist, nur dass das Rauhen durch Bildung konzentrischer Nuten oder Wellungen cl an jenen Teilen der mit Vulkanit bedeckten Metallplatten bewirkt wird, die mit den Gummiringen in Berührung sind.
Bei der in Fig. 8 veranschaulichten Feder sind die Metallplatten nur bei n genutet, um den äusseren
Gummiring aufzunehmen ; in anderen Beziehungen gleicht die Feder jener nach Fig. 5, da die Metallplatten überall mit Vulkanit bedeckt sind.
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Wie die Fig. 9 und 10 erkennen lassen, können die Rauhungen c der Metallplatten auf die mit den äusseren Gummiringen allein in Berührung befindlichen Stellen der Platten beschränkt werden. Im übrigen gleichen die in diesen Figuren veranschaulichten Federn den in Fig. 6 bzw. Fig. 7 dargestellten, und die Metallplatten sind gänzlich mit Vulkanit bedeckt. Fig. 11 zeigt eine Feder, deren Metallplatten glatt sind, während die zur Aufnahme sämtlicher Gummiringe, wie bei der Feder in Fig. 5 bestimmten Ausnehmungen n in dem Vulkanitbelag g der Metallplatten hergestellt sind. Die Vulkanitlagen auf den beiden Stirnflächen jeder Platte können durch Füllungen von Gummi verbunden werden, welche durch entsprechende Löcher der Platten hindurchtreten.
Die in Fig. 12 dargestellte Feder enthält ebenfalls Metallplatten, die nicht ausgenommen oder gerauht, sondern allseitig mit Vulkanit g belegt sind, der an den Berührungsstellen mit den Gummiringen in gleicher Weise rauh gemacht ist, wie die. Metallplatten der in Fig. 7 gezeigten Feder. Die Fig. 13,14 und 15 veranschaulichen Federn, bei denen der äussere Gummiring allein in einer Ausnehmung oder an einer gerauhten oder gewellten Fläche liegt, wobei diese Ausnehmung oder Aufrauhung nicht in oder an den Metallplatten, sondern in oder an dem Vulkanit g gebildet ist, mit welchem diese Platten bedeckt sind. Fig. 16 zeigt eine Feder, deren Metallplatten mit je einem Randabsatz oder Wulst h versehen sind, um eine Auswärtsbewegung des äusseren Gummiringes zu verhindern ; die gesamte Platte ist mit Vulkanit g belegt.
Bei der in Fig. 17 dargestellten Feder ist der äussere Gummiring ebenfalls an einer Auswärtsbewegung durch einen Randabsatz h verhindert, jedoch ist in diesem Falle die Platte eben und der Randabsatz oder Wulst ist in dem Vulkanit g ausgebildet, mit dem die Platte zur Gänze bedeckt ist.
Die in Fig. 18 gezeigte Feder besitzt Ausnehmungen zur Aufnahme aller Gummiringe b, welche durch Vulkanitringe k gebildet sind, die an ebenen Metallplatten a und e angeformt sind, die an ebenen Metallplatten a und e angeformt sind, welch letztere, wie gezeigt, durchlöchert sein können, um Gummifüllungen aufzunehmen, die die an den beiden Plattenseiten angebrachten Vulkanitringe miteinander verbinden.
Die Feder gemäss Fig. 19 besitzt ebene Metallplatten a und e. welche mit Randwulsten zwecks Verhinderung von Auswärtsbewegungen des äusseren Gummiringes versehen sind ; diese Wülste werden durch Ringe Tc aus Vulkanit gebildet, die an die Metallplatten angeformt sind.
In manchen Fällen können die Trennungsplatten e eben und nur die Metallplatten a mit Vulkanitringen k versehen sein ; in anderen Fällen können dagegen die Platten a eben und die Trennungsplatte e allein mit Vulkanitringe versehen sein. Fig. 20 zeigt eine Feder, in welcher dazwischengelegte Vulkanitlagen nicht zur Verwendung gelangen. Fig. 21 ist eine der Fig. 20 ähnliche Ansicht und zeigt eine Ab- änderung, während Fig. 22 eine Ansicht eines Teiles einer der Metallplatten a zeigt, die in die Gummiringe eingeformt und mit Löchern m versehen sind, durch welche Gummifüllul1gen hindurchgehen, mittels welcher die beiderseits der Platten angebrachten Gummiringe b verbunden werden.
Jede der Metallplatten a ist mit einem Randabsatz oder Wulst h von etwa 0. 8 mm Höhe versehen, um eine Auswärtsbewegung des äusseren Gummiringes mit Bezug auf die Platte hintanzuhalten. Wie in Fig. 21 ersichtlich, kann der Wulst k die äussere Wand einer Ausnehmung n bilden, die die äusseren Gummiringe aufnimmt. In gleicher Weise können, wie gezeigt, auch die Trennungs-oder Teilungsplatten e mit zurückhaltenden Absätzen oder Randwulsten t für die äusseren Gummiringe versehen sein, obgleich in manchen Fällen die Teilungsplatten auch eben sein können.
In anderen Fällen wieder können die Teilungsplatten e den zurückhaltenden Wulst tragen und die Platten a eben sein.
Die Erfindung beschränkt sich selbstverständlich nicht auf eine Feder mit drei konzentrischen Gummiringen, da in manchen Fällen nur zwei, in anderen Fällen vier oder mehr Gummiringe vorgesehen sein können.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Eine Puffer-oder andere Feder, die aus Gummiringen und diese tragenden Metallplatten oder Ringen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallplatten an jenen Stellen gerauht, gezahnt oder gewellt sind, welche mit dem äusseren von zwei oder mehreren konzentrisch angeordneten Gummiringen allein in Berührung sind, so dass sie in diesen äusseren Gummiring eingreifen und dessen Auswärtsgleiten verhindern.