AT92307B - Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetramin. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetramin.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von   Hexamethylentetramin.   
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   Das Reaktionsprodukt wird in einem Vorkühler gekühlt und besteht in der Hauptsache aus Hexa- methylentetramin. Dieses wird alsdann in bekannter Weise von verunreinigenden Stoffen getrennt und kann durch Umkristallisieren rein gewonnen werden. Durchschnittlich werden   70% Ausbeute   erhalten. 



   Man kann übrigens auch mit geringeren Mengen Ammoniak auskommen, so. z B. auf 6 Raumteile Methan und 12 Raumteile Sauerstoff nur 1 Volumen Ammoniak verwenden. Die Ausbeute ist dann ä. rmer an Hexamethylentetramin, aber reicher an reinem Formaldehyd, dessen Gesamtausbeute allerdings sinkt. Das Verfahren ist jedoch immerhin noch vorteilhaft, zumal wenn statt reinen, auf chemischem Wege dargestellten Methans billigeres Naturgas verarbeitet wird. Etwa nicht in Reaktion getretene Gase werden dem Reaktionsrohr von neuem   zugeführt.   



   Die Ausbeute lässt sich noch verbessern, wenn das   Methansauerstoffgemisch   vor der Einführung, in das Reaktionsrohr durch Methyl-oder Äthylalkohol, der auf etwa   500 erhitzt   ist, geleitet wird. Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Beimischung von Alkoholdämpfen den Reaktionsverlauf günstig beeinflusst. 



   Statt durch Reaktionsrohre kann man das Gasgemisch auch über an sich bekannte, sogenannte Isopernlampen, in denen metallische Drähte elektrisch geheizt werden, zum Zwecke der Erhitzung auf die notwendige Reaktionstemperatur leiten. 



   Die Verwendung der Isoprenlampen geschieht in der gleichen Weise wie bei der Herstellung von Isopren. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetramin, dadurch gekennzeichnet, dass   Methan   in Gegenwart von Ammoniakgas im Gemisch mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen über erhitzte Katalysatoren geleitet wird, worauf die durch Kühlung kondensierbaren Anteile des Reaktionsgemisehes abgeschieden und die nicht in Reaktion getretenen Gase vorteilhaft von neuem in den Reaktionsraum geleitet'werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasgemisch rasch durch, in der Erhitzungszone flachgedrückte, beispielsweise auf eine Länge von 3-12 ein bis zu einer lichten Weite von 1-3 mm verengte, Röhren geleitet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasgemisch durch Röhren aus katalytisch wirkenden oder unwirksamen Metallen geleitet wird, die mit metallischen Katalysatoren in zerkleinerter Form, z. B. Blechschnitzeln, Folien oder Draht aus Kupfer, Silber, Zinn, Nickel oder deren Legierungen miteinander oder mit Zink, Aluminium, Silizium beschickt sind.
    4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Methansauerstoffgemisch vor der Erhitzung mit Methyl-oder Äthylalkoholdämpfen beladen wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man das Gasgemisch über sogenannte Isoprenlampen leitet, deren Metalldraht durch den elektrischen Strom auf die gewünschte Temperatur erhitzt wird.
AT92307D 1919-09-09 1921-03-23 Verfahren zur Darstellung von Hexamethylentetramin. AT92307B (de)

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