<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
Wege durch Abziehbilder.
Vorliegender. Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, die Vervielfältigung von Filmen und
EMI1.3
und zu verbilligen. dass die Übertragung der Bilder auf den Bildträger durch irgendein Druckverfahren erfolgt.
Auf diese Weise können Filme sowie undurchsichtige Bilder mit wechselndem Text, mit wechselnden Bildern oder mit wechselnden Bildern und Text und andere Projektionsbilder in der leichtesten Weise in beliebiger Anzahl nicht nur in Schwarzweissdiuck, sondern auch, wenn der Druck nach den Grund-
EMI1.4
Zur Herstellung von einfarbigen Filmen oder undurchsichtiger fortlaufender Bänder werden er- iindungsgemäss die Negativfilme nach dem Entwickeln und Fixieren auf photomechanisehem-Wege (Ko- pillen) auf Zylinder oder Bänder aus Kupfer oder einem andern geeigneten Materiale übertragen und dann einer Atzung unterworfen.
Hiedurch entstehen Formträger, die zum Druck einer beliebigen Anzahl von Positivfilmen od. dgl. mittels einer speziell ausgebildeten Rotationsmaschine verwendet werden können.
Zur Herstellung von naturfarbigen Drucken werden Teilfarbennegative durch entsprechende Autnahmen erzeugt und in gleicher Weise wie vorbeschrieben zur Herstellung von Formträgern verwendet. Es ist selbstverständlich, dass der Druck auch nach Art des Offsetverfahrens erfolgen kann. Bei Drucken in natürlichen Farben können entweder alle Teildruckformen auf jedes einzelne Bild des fortlaufenden Bildträgers übertragen werden, so dass dieses bereits von Anfang an in natürlichen Farben erscheint, oder es kann die bekannte Anordnung getroffen werden, dass jedes Bild nur eine einzige Farbe bzw. wechselnde Farbengruppen aufweist, so dlss die natürliche Farbenwirkung erst durch das rasche Abrollen des Bildes im Auge des Beschauers hervorgerufen wird.
Etwa schwache Konturenwirkung kann durch das bekannte Einschalten von Schwarzweissbildern oder durch das Aufdrucken der Farben auf einen Schwarzweissfilm (der seinerseits auf beliebige Weise durch Druck oder auf photographischem Wege hergestellt werden kann) behoben werden.
In diesem sowie allen andern Fällen ist der Druck auf beiden Seiten des Bildträgers entweder gleichzeitig oder nacheinander möglich.
In Vorstehendem ist durchwegs an die Projektion mittelt eines einzigen Projektionsapparates gedacht, da die Bilder entweder unmittelbar in natürlichen Farben oder in einzelnen Farbgruppen auf einem einzigen fortlautenden Band angeordnet sind.
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens kann die Wiedergabe auch auf folgende Weise stattfinden :
Es werden mehrere Positivfilns hergestellt, von den jeder nur eine einzige oder eine gewisse Teilgruppe von Farben trägt, unter denen sich auch ein entweder durch Druck oder auf photographischem Wes'e hergestelltes Schwarzweissbildband befinden kann.
<Desc/Clms Page number 2>
Diese Teilstreifen werden auf bekannte Art entweder durch Bildervereinigung in einem Objektiv oder durch Bildervereinigung mittels je einem Objektiv auf dem Projektionsschirm vorgeführt.
Die Homogenität der Druckbilder kann durch Anwendung ausfliessender Farben erhöht werden.
In der Zeichnung sind mehrere Schemen von Maschinen zur Herstellung von Filmen bzw. fortlaufenden Bändern gemäss vorliegender Erfindung veranschaulicht.
Im nachfolgenden ist die Beschreibung dieser Maschine den Eigenheiten des Hochdrucks angepasst. Bei Anwendung eines anderen Druckverfahrens ist den bekannten Notwendigkeiten desselben durch entspiechende Modifikation bzw. Ergänzung der Maschine Rechnung zu tragen, ohne dass ihr Prinzip eine Änderung erfährt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Rotationsmaschine zur Herstellung von Kinobildern mittels direktem Druck..
In den Fig. 3 und 4 ist eine derartige Maschine für indirekten Druck veranschaulicht, während die Fig. 5 und 6 weitere Ausführungsformen einer derartigen Maschine zeigen.
In Fig. 7 ist eine Einzelheit dargestellt.
Die Maschine besteht in ihrer einfachsten Ausführung aus einem Zylinderpaar, nämlich dem Formzylinder 1 und dem Druckzylinder, 2. Auf dem Formzylinder sind die den Einzelbildern des Films entsprechenden Druchformen im Schraubengange angeordnet.
Die Steigung der Schraube entspricht der Breite des Bandstreifens. Derselbe wird derart zwischen Form- und Druckzylinder gefÜhrt, dass er unter einem der Sehraubensteigung entsprechenden Winkel auf den Formzylinder aufläuft. Hiedurch wird er bei jeder Drehung des Formzylinders um den Betrag der Sehraubensteigung seitlich fortbewegt, wandert also kontinuierlich entlang des Zylinders, so dass die auf den Formzylinder aufgewickelte Druekform auf dem Bildbande zum Abdrucke kommt.
Um eine genaue Übereinstimmung der seitlichen Verschiebung des Bildbandes mit der Steigung der Schraubenlinie der Druckform zu erzielen, wird die das zu bedruckende Band tragende Bobine 3 zwangläufig seitlieh verschoben, was in vorliegendem Falle durch die Schraubenspindel 4 erfolgt. Na ch dem Druck wird das Bildband auf Rolle 3' aufgewickelt.
Ausserdem ist das Bildband knapp vor dem Auflaufen auf den Formzylinder über eine mit vorstehenden Rändern versehene Leitrolle 5 geführt, welche ebenfalls zwangläufig seitlich verschoben wird.
Statt der Leitrolle könnte natürlich auch eine entsprechend gestaltete Führungsgabel od. dgl. vorgesehen sein. Mit 6 und 7 ist das Farb- bzw. Feuchtwerk bezeichnet.
Statt direktem Druck könnte auch nach Art des Offsetverfahrens ein Gummizylinder'8 bzw. ein mit einem Gummi oder einem sonstigen geeigneten Material überzogener Zylinder zwischen Formzylinder 1 und Druekzylinder 2 eingeschaltet sein. Eine derartige Ausführungsform ist in den Fig. 3 und 4 veranschaulicht.
Der Formzylinder 1 überträgt die auf seinem Mantel schraubenförmig angeordneten Bilder auf den Gummizylinder 8, auf welchem sie ebenfalls in Form eines Schraubenganges, jedoch mit entgegengesetzter Steigung erscheinen. Das zu bedruckende Band wird zwischen Gummizylinder und Druckzylinder in der vorbeschriebenen Weise hindurch geführt.
Kommen Bildbänder von grosser Länge in Betracht, so müssten die Zylinder derart grosse Abmessungen erhalten bzw. in so grosser Anzahl zur Verwendung gelangen, dass die praktii-che Ausführung des Verfahl ens in Frage gestellt erscheine.
Um diesem Übelstande vorzubeugen, wird in weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens der Formträger von einem Metallband gebildet, das annähernd die gleiche Breite wie das zu bedruckende Bildband aufweist und in gleicher Weise wie dieses unter einem Winkel auf den Zylinder zum Auflaufen gebracht wird. Dieses Metallband wandert an dem Zylinder entlang und überträgt die Bilderreihe auf den Gummizylinder in Form eines Schraubenganges, von welchem aus der eigentliche Abdruck auf das Bildband in der vorbesehriebenen Weise erfolgt.
In Fig. 5 ist das Schema einer weiteren Ausgestaltung einer derartigen Maschine veranschaulicht. wobei der Gummizylinder durch ein endloses Gummiband ersetzt ist. 1 ist der Formzylinder. : 2 der Druck-
EMI2.1
findungsgemäss nicht mehr in Schraubenlinien, sondern nur in einer Ebene, in den es von der Walze 9' ablaufend über den Formzylinder i auf die Aufwickelwalze 9 zurückläuft. 6 und 7 sind die Farb-bzw.
Feuchtwerk,
Statt des Gummizylinders wird in diesem Falle ein über den Übertragungszylinder 8 geführtes Gummiband 11 verwendet, das als endloses Band einerseits über den Überrtragungszylinder 8, anderseits
EMI2.2
lichen. Aufnahme von Farbe befähigt.
. 3, 3' sind die Bildbandrollen, von denen das Bildband über die Leitrollen 6 auf den Drnckzy1inder geführt wird.
<Desc/Clms Page number 3>
Schliesslich kann statt des Gummibands 11 auch eine lediglich mit einem Gummistreifen über- zogene Scheibe zur Übertragung des Druckes von den Druckformen auf das Bildband verwendet werden. Natürlich muss auch in diesem Falle eine Waschvorrichtung vorgesehen sein. welche den Gummistreifen nach erfolgtem Abdruck für die Neuaufnahme von Druckfarbe geeignet macht.
Macht das anzuwendende Druckverfahren das Übertragungsband (die Übertragungscheibe) überflüssig, so erfolgt der Druck direkt vom Farbband auf das Filmband, indem beide Bänder direkt, u. zw.
EMI3.1
geführt werden. Für die Herstellung mehrfarbiger Bildbänder kann man die vorbes'chriebenen Anordnungen derart ausgestalten, dass man so viele Aggregate als Teilfarben in Betracht kommen hintereinander schaltet und das zu bedruckende Bildband in einem Arbeitsgange nacheinander durch alle Aggregate hindurchführt.
Dieser vereinfachte Arbeitsvorgang kann auch dadurch erreicht werden, dass die Zylinder eine derartige Breite erhalten, dass sie so viele Formbänder als Farben gedruckt werden sollen nebeneinander aufnehmen. In diesem Falle wird der Druckvorgang auf folgende Weise durchgeführt :
Das zu bedruckende Bildband läuft zunächst zwischen Druck-und Übertragungszylinder, wobei es den Druck vom ersten Formband erhält. Hierauf wird das Bildband über eine schräggestellte Leitrolle geführt und kehrt nochmals zum Druckzylinder zurück, aber der Breite nach um so viel verschoben, dass es neben dem zuerst neben den Druckzylinder geführten Teil aufläuft. Hiebei empfängt es den Druck vom zweiten Formband.
Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, als Farben zu drucken sind. Nach dem letzteren Druck läuft das Bildband zur Aufwicklungswalze.
In Fig. 7 ist schematisch der Verlauf des Bildbandes dargestellt, wobei 2 den Druckzylinder, 3 das Bildband und 15 die schräggestellten Leitrollen bezeichnet.
Gegebenenfalls kann das Bildband vor dem Aufwickeln durch einen geeigneten Trockenapparat hindurchgeführt werden.
In Fig. 6 ist das Schema einer derartigen Anordnung dargestellt. 1 ist der Formzylinder und 2 der Druckzylinder, zwischen welchen eine Scheibe 16 angeordnet ist, die den Gummibelag aufweist. 9 ist
EMI3.2
und 7 ist das Feucht-bzw. Farbwerk und mit T/ die Wisch-bzw. Waschvorrichtung bezeichnet, welch letztere den Gummibelag jeweils wieder zu neuer Abnahme befähigt.
EMI3.3