AT91931B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ein- und mehrfarbiger Film- od. dgl. fortlaufender Bänder mit wechselndem Inhalt oder anderer Projektionsbilder, sowie Verfahren zur Wiedergabe von kinematographischen Filmen in natürlichen Farben. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ein- und mehrfarbiger Film- od. dgl. fortlaufender Bänder mit wechselndem Inhalt oder anderer Projektionsbilder, sowie Verfahren zur Wiedergabe von kinematographischen Filmen in natürlichen Farben.

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AT91931B
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Austria
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cylinder
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Leopold Hoerschelmann
Richard Becker
Josef Carl Boeck-Greissau
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Leopold Hoerschelmann
Richard Becker
Josef Carl Boeck-Greissau
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Description


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 Wege durch Abziehbilder. 



     Vorliegender. Erfindung liegt   nun der Gedanke zugrunde, die Vervielfältigung von Filmen und 
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 und zu   verbilligen.   dass die Übertragung der Bilder auf den Bildträger durch irgendein Druckverfahren erfolgt. 



   Auf diese Weise können Filme sowie undurchsichtige Bilder mit wechselndem Text, mit wechselnden Bildern oder mit wechselnden Bildern und Text und andere Projektionsbilder in der leichtesten Weise in beliebiger Anzahl nicht nur in Schwarzweissdiuck, sondern auch, wenn der Druck nach den Grund- 
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Zur Herstellung von einfarbigen Filmen oder undurchsichtiger fortlaufender Bänder werden er-   iindungsgemäss   die Negativfilme nach dem Entwickeln und Fixieren auf   photomechanisehem-Wege   (Ko-   pillen)   auf Zylinder oder Bänder aus Kupfer oder einem andern geeigneten Materiale übertragen und dann einer Atzung unterworfen. 



   Hiedurch entstehen Formträger, die zum Druck einer beliebigen Anzahl von Positivfilmen od. dgl. mittels einer speziell ausgebildeten Rotationsmaschine verwendet werden können. 



   Zur Herstellung von naturfarbigen Drucken werden Teilfarbennegative durch entsprechende Autnahmen erzeugt und in gleicher Weise wie vorbeschrieben zur Herstellung von Formträgern verwendet.   Es ist selbstverständlich, dass   der Druck auch nach Art des Offsetverfahrens erfolgen kann. Bei Drucken in natürlichen Farben können entweder alle   Teildruckformen   auf jedes einzelne Bild des fortlaufenden Bildträgers übertragen werden, so dass dieses bereits von Anfang an in natürlichen Farben erscheint, oder es kann die bekannte Anordnung getroffen werden, dass jedes Bild nur eine einzige Farbe bzw. wechselnde Farbengruppen aufweist, so   dlss   die natürliche Farbenwirkung erst durch das rasche Abrollen des Bildes im Auge des Beschauers hervorgerufen wird. 



   Etwa schwache Konturenwirkung kann durch das bekannte Einschalten von Schwarzweissbildern oder durch das Aufdrucken der Farben auf einen   Schwarzweissfilm   (der seinerseits auf beliebige Weise durch Druck oder auf   photographischem   Wege hergestellt werden kann) behoben werden. 



   In diesem sowie allen andern Fällen ist der Druck auf beiden Seiten des Bildträgers entweder gleichzeitig oder nacheinander möglich. 



   In Vorstehendem ist durchwegs an die Projektion mittelt eines einzigen Projektionsapparates gedacht, da die Bilder entweder unmittelbar in natürlichen Farben oder in einzelnen   Farbgruppen   auf einem einzigen   fortlautenden   Band angeordnet sind. 



   In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens kann die Wiedergabe auch auf folgende Weise stattfinden :
Es werden mehrere Positivfilns hergestellt, von den jeder nur eine einzige oder eine gewisse Teilgruppe von   Farben trägt,   unter denen sich auch ein entweder durch Druck oder auf   photographischem     Wes'e hergestelltes Schwarzweissbildband befinden kann.   

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   Diese Teilstreifen werden auf bekannte Art entweder durch   Bildervereinigung   in einem Objektiv oder durch Bildervereinigung mittels je einem Objektiv auf dem   Projektionsschirm vorgeführt.   



   Die Homogenität der Druckbilder kann durch Anwendung ausfliessender Farben erhöht werden. 



   In der Zeichnung sind mehrere Schemen von Maschinen zur Herstellung von Filmen bzw. fortlaufenden Bändern gemäss vorliegender Erfindung veranschaulicht. 



   Im nachfolgenden ist die Beschreibung dieser Maschine den Eigenheiten des Hochdrucks angepasst. Bei Anwendung eines anderen Druckverfahrens ist den bekannten Notwendigkeiten desselben durch entspiechende Modifikation bzw. Ergänzung der Maschine Rechnung zu tragen, ohne dass ihr Prinzip eine Änderung erfährt. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Rotationsmaschine zur Herstellung von Kinobildern mittels direktem Druck.. 



   In den Fig. 3 und 4 ist eine derartige Maschine für indirekten Druck veranschaulicht, während die Fig. 5 und 6 weitere Ausführungsformen einer derartigen Maschine zeigen. 



   In Fig. 7 ist eine Einzelheit dargestellt. 



   Die Maschine besteht in ihrer einfachsten Ausführung aus einem Zylinderpaar, nämlich dem Formzylinder 1 und dem Druckzylinder, 2. Auf dem Formzylinder sind die den Einzelbildern des Films entsprechenden   Druchformen im Schraubengange   angeordnet. 



   Die Steigung der Schraube entspricht der Breite des Bandstreifens. Derselbe wird derart zwischen   Form- und Druckzylinder gefÜhrt,   dass er unter einem der   Sehraubensteigung entsprechenden   Winkel auf den Formzylinder aufläuft. Hiedurch wird er bei jeder Drehung des Formzylinders um den Betrag der Sehraubensteigung seitlich fortbewegt, wandert also kontinuierlich entlang des Zylinders, so dass die auf den Formzylinder aufgewickelte   Druekform   auf dem Bildbande zum Abdrucke kommt. 



   Um eine genaue Übereinstimmung der seitlichen Verschiebung des Bildbandes mit der Steigung der Schraubenlinie der Druckform zu erzielen, wird die das zu bedruckende Band tragende Bobine 3   zwangläufig seitlieh verschoben,   was in vorliegendem Falle durch die Schraubenspindel 4 erfolgt.   Na ch   dem Druck wird das Bildband auf Rolle 3' aufgewickelt. 



   Ausserdem ist das Bildband knapp vor dem Auflaufen auf den Formzylinder über eine mit vorstehenden Rändern versehene Leitrolle 5 geführt, welche ebenfalls zwangläufig seitlich verschoben wird. 



  Statt der Leitrolle könnte natürlich auch eine entsprechend gestaltete Führungsgabel od. dgl. vorgesehen sein. Mit 6 und 7 ist das   Farb- bzw. Feuchtwerk bezeichnet.   



   Statt direktem Druck könnte auch nach Art des Offsetverfahrens ein   Gummizylinder'8   bzw. ein mit einem Gummi oder einem sonstigen geeigneten Material überzogener Zylinder zwischen Formzylinder 1 und Druekzylinder 2 eingeschaltet sein. Eine derartige Ausführungsform ist in den Fig. 3   und 4   veranschaulicht. 



   Der Formzylinder 1   überträgt   die auf seinem Mantel schraubenförmig angeordneten Bilder auf den Gummizylinder 8, auf welchem sie ebenfalls in Form eines Schraubenganges, jedoch mit entgegengesetzter Steigung erscheinen. Das zu bedruckende Band wird zwischen Gummizylinder und Druckzylinder in der vorbeschriebenen Weise hindurch geführt. 



   Kommen Bildbänder von grosser Länge in Betracht, so   müssten   die Zylinder derart grosse Abmessungen erhalten bzw. in so   grosser   Anzahl zur Verwendung gelangen, dass die   praktii-che Ausführung   des Verfahl ens in Frage gestellt erscheine. 



   Um diesem Übelstande vorzubeugen, wird in weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens der Formträger von einem Metallband gebildet, das annähernd die gleiche Breite wie das zu bedruckende Bildband aufweist und in gleicher Weise wie dieses unter einem Winkel auf den Zylinder zum Auflaufen gebracht wird. Dieses Metallband wandert an dem Zylinder entlang und überträgt die Bilderreihe auf den Gummizylinder in Form eines Schraubenganges, von welchem aus der eigentliche Abdruck auf das Bildband in der vorbesehriebenen Weise erfolgt. 



   In Fig. 5 ist das Schema einer weiteren Ausgestaltung einer derartigen Maschine veranschaulicht. wobei der Gummizylinder durch ein endloses Gummiband ersetzt ist. 1 ist der Formzylinder.   : 2   der Druck- 
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 findungsgemäss nicht mehr in Schraubenlinien, sondern nur in einer Ebene, in den es von der Walze 9' ablaufend über den Formzylinder   i   auf die   Aufwickelwalze 9 zurückläuft. 6 und   7 sind die Farb-bzw. 



  Feuchtwerk,
Statt des Gummizylinders wird in diesem Falle ein   über den Übertragungszylinder 8 geführtes   Gummiband 11 verwendet, das als endloses Band einerseits über den Überrtragungszylinder 8, anderseits 
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 lichen. Aufnahme von Farbe befähigt. 



     . 3, 3'   sind die Bildbandrollen, von denen das Bildband über die Leitrollen 6 auf den   Drnckzy1inder   geführt wird. 

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     Schliesslich   kann statt des Gummibands 11 auch eine lediglich mit einem Gummistreifen über-   zogene Scheibe zur Übertragung   des Druckes von den Druckformen auf das Bildband verwendet werden.   Natürlich   muss auch in diesem Falle eine Waschvorrichtung vorgesehen sein. welche den Gummistreifen nach erfolgtem Abdruck für die Neuaufnahme von Druckfarbe geeignet macht. 



   Macht das anzuwendende Druckverfahren das Übertragungsband (die Übertragungscheibe) überflüssig, so erfolgt der Druck direkt vom Farbband auf das Filmband, indem beide Bänder direkt, u. zw. 
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 geführt werden. Für die Herstellung mehrfarbiger Bildbänder kann man die   vorbes'chriebenen   Anordnungen derart ausgestalten, dass man so viele Aggregate als Teilfarben in Betracht kommen hintereinander schaltet und das zu bedruckende Bildband in einem Arbeitsgange nacheinander durch alle Aggregate   hindurchführt.   



   Dieser vereinfachte Arbeitsvorgang kann auch dadurch erreicht werden, dass die Zylinder eine derartige Breite erhalten, dass sie so viele Formbänder als Farben gedruckt werden sollen nebeneinander aufnehmen. In diesem Falle wird der Druckvorgang auf folgende Weise durchgeführt :
Das zu bedruckende Bildband läuft zunächst zwischen   Druck-und Übertragungszylinder,   wobei es den Druck vom ersten Formband erhält. Hierauf wird das Bildband über eine schräggestellte Leitrolle geführt und kehrt nochmals zum Druckzylinder zurück, aber der Breite nach um so viel verschoben, dass es neben dem zuerst neben den Druckzylinder geführten Teil aufläuft. Hiebei empfängt es den Druck vom zweiten Formband. 



   Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, als Farben zu drucken sind. Nach dem letzteren Druck läuft das Bildband zur Aufwicklungswalze. 



   In Fig. 7 ist schematisch der Verlauf des Bildbandes dargestellt, wobei 2 den Druckzylinder, 3 das Bildband und 15 die   schräggestellten   Leitrollen bezeichnet. 



   Gegebenenfalls kann das Bildband vor dem Aufwickeln durch einen geeigneten Trockenapparat hindurchgeführt werden. 



   In Fig. 6 ist das Schema einer derartigen Anordnung dargestellt. 1 ist der Formzylinder und 2 der Druckzylinder, zwischen welchen eine Scheibe 16 angeordnet ist, die den Gummibelag aufweist. 9 ist 
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 und 7 ist das Feucht-bzw. Farbwerk und mit T/ die Wisch-bzw. Waschvorrichtung bezeichnet, welch letztere den Gummibelag jeweils wieder zu neuer Abnahme befähigt. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 träger-und Bildträgerband gleichzeitig senkrecht oder unter einem Winkel zu den Zylinderachsen zwischen Zylinder und Gfgenzylinder. durchlaufen und hiebei zur Deckung bzw. zum Abdruck gelangen.
    11. Maschine nach Anspruch 10, gekennzeichnet dadurch, dass zwischen Formträger- und Bildträgerband (bzw. Zylinder und Gegenzylinder) ein über Rollen geführtes Gummiband od. dgl. oder eine mit Gummibelag od. dgl. versehene Scheibe eingeschaltet ist. welche die Übertragung der Bilder (indirekter Druck) vermitteln.
    12. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Zylinder derart bemessen ist, dass so viele Formbänder als Farben gedruckt werden sollen nebeneinander angeordnet werden können und dass das Bildband nach dem ersten Druck über eine schräggestellte Leitrolle od. dgl. in der Breite um so viel verschoben zum Druckzylinder zurückgeführt wird, dass es neben den zuerst über den Druckzylinder geführten Teil aufläuft und somit den Druck vom zweiten Formband abnimmt usf., bis alle Farben gedruckt sind. EMI4.2
AT91931D 1920-11-18 1920-11-18 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ein- und mehrfarbiger Film- od. dgl. fortlaufender Bänder mit wechselndem Inhalt oder anderer Projektionsbilder, sowie Verfahren zur Wiedergabe von kinematographischen Filmen in natürlichen Farben. AT91931B (de)

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