AT91910B - Schwimmwand für Seen zum Ein- oder Ableiten von Wasser. - Google Patents

Schwimmwand für Seen zum Ein- oder Ableiten von Wasser.

Info

Publication number
AT91910B
AT91910B AT91910DA AT91910B AT 91910 B AT91910 B AT 91910B AT 91910D A AT91910D A AT 91910DA AT 91910 B AT91910 B AT 91910B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wall
floating
swimming
bodies
water
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Janesch Und Schnell Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Janesch Und Schnell Fa filed Critical Janesch Und Schnell Fa
Application granted granted Critical
Publication of AT91910B publication Critical patent/AT91910B/de

Links

Landscapes

  • Revetment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schwimmwand   für Seen zum Ein-oder Ableiten von Wasser. 



   Es ist bekannt, in Seen oder Teichen zum Ein-oder Ableiten von Wasser an der Ein-oder Ableitungsstelle oder an beiden Stellen eine schwimmende Wand anzuordnen, die von der   Wasseroberfläche   bis auf eine gewisse Tiefe reicht und die entweder dazu dient, das Wasser vorwiegend den tieferen Schichten des Sees zuzuleiten oder aus dessen tieferen Schichten abzuleiten, um die Temperatur der oberen Wasserschichten möglichst wenig zu verändern. Diese Einrichtung kann auch dazu benutzt werden, um im Winter das Wasser an der Oberfläche rascher zum Gefrieren zu brirgen. 



   Die Erfindung betrifft eine Reihe von Eimiehturg ? n und Ausgestaltungen, die dazu dienen, um eine derartige Sehwimmwand betriebssicher zu gestalten und eine Erweiterung ihres Zweckes zu ermöglichen. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit einer   derartn Schwimmwand ist   es notwendig, sie so auszugestalten, dass sie allen auf sie wirkenden Beanspruchungen, die insbesondere aus der Hängetiefe, aus den   Wellenbewegungen   od. dgl. sich ergeben, widerstandsfähig ist. Zu diesem Zwecke wird sie nach. einer oder besser nach mehreren Richtungen durch Ein-oder Auflagen aus einzelnen oder zu Netzen verbundenen Zuggliedern oder durch Vermehrung der Schichten verstärkt.

   Zweckmässig ist es, die Schwimmwand aus Segeltuch, einem Geflecht od. dgl. herzustellen, sie an aneinandergereihten und gelenkig ver- 
 EMI1.1 
 die Zu-oder Ableitung des Wassers in oder aus verschiedenen Tiefen erfolgen könne, ist die Schwimmwand mit einem oder mehreren horizontalen Schlitzen versehen und auf die Schwimmkörper aufgewickelt, so dass die Durehgangssehlitze für das Wasser in verschiedene Tiefen g ? bracht werden können. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dieser Einrichtungen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die bekannte Anordnung einer Schwimmwand in schematischer Darstellung. Die Fig. 2 und 3 stellen die besondere Ausgestaltung einer Schwimmwand dar. In den Fig. 4 und 5 sind zwei verschiedene An-   wendungarten   einer mit Schlitz versehenen Schwimmwand veranschaulicht und die Fig. 6 und 7 stellen die Lagerung der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Schwimmwand dar. Die Fig. 8 und 9 zeigen Einzelheiten. 



   In Fig. 1 besteht die Schwimmwand aus einer mehr oder weniger dichten Wand 1, zweckmässig aus einem wasserundurchlässigen, faltbaren Stoff, z. B. Segelleinwand, die oben von einem oder mehreren Schwimmern 2 getragen und unten mit Gewichten 3 belastet ist. Diese Wand ist mittels   Seilen-   od. dgl. in der erforderlichen Lage verankert. 



   Um eine derartige Schwimmwand gegen alle Beanspruchungen, die sich aus der Hängetiefe, dem Wellengang, der Strömung od. dgl. ergeben, widerstandsfähig und haltbar zu machen, wird sie, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, durch lotrechte Hängeseile. 5 und wagreehte Seile 6 versteift. Diese Seile. die zweckmässig Drähte oder Drahtseile bilden, können als Ein-oder Auflagen zur Anwendung kommen und sind nach der dargestellten Ausführungsform zwischen zwei dünneren Segeltüchern   ,-   (Fig. 8) eingelagert und durch seitliche Blechbeilagen 7 befestigt. Die Schwimmwand kann ferner durch Drähte. stärkere Fäden oder Schnüre od. dgl. verstärkt werden, die bei der Herstellung des Segeltuches als Kette oder Schuss, also als Einlage in das Gewebe gebracht werden.

   Es ist auch möglich, ein Verstärkungsnetz aus Draht od. dgl. mit der Schwimmwand zu verbinden. Die Schwimmwand kann auch aus mehreren verbundenen Schichten (Fig. 9) hergestellt werden, die eine verschiedene Hängetiefe. gegebenenfalls auch eine verschiedene Breite haben. 



   Die Aufhärgurg der Schwimmwand erfolgt auf einer Anzahl aneinandergereihter Hohlkörper   8.   die auf ein durchlaufendes Drahtseil 9 od. dgl.   aufgefädelt   sind, das bei jedem Schwimmkörper durch 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ein diesen durchsetzendes Rohr 10 hindurchgezogen ist. Auf diese Weise sind die   Schwimmkörper   zugleich gelenkig miteinander verbunden. Mit diesen   Schwimmkörpern   sind die lotrechten Drahtseile   J   der Zugglieder oder des Netzes bei 11 verbunden, wodurch sie zugleich das Gewicht der Schwimmwand auf diese   Schwimmkörper   übertragen. Überdies ist die Schwimmwand bei 12 um die   Schwimmkörper   herumgeschlungen.

   Am unteren Ende ist die Schwimmwand bei 13   schlauchförmig   gestaltet und nimmt aneinder- 
 EMI2.1 
 
Die Verankerung der   Schwimmkörper   erfolgt in der Weise, dass bei eintretenden Wellenbewegungen oder Strömungen eine gewisse Nachgiebigkeit der Wand gegeben ist. Zu diesem Behufe werden zwischen den   Schwimmkörpern 8 Rollen bzw.   Rillenräder   la   vorgesehen, die entweder an den durchlaufenden Drahtseilen 9 oder an den   Schwimmkörpern   gelagert sind und über welche die Schlaufen 16,17 der Verankerungsseile 4 so mit Spielraum herumgelegt sind, dass in den angegebenen Fällen eine Nachgiebigkeit der auch lotrecht bewegten Schwimmer und damit der Wand gegeben ist. 



   Eine weitere Neuerung besteht dann, in der   Schwimmwand l   (Fig. 4) einen oder mehrere horizontale Schlitze oder Öffnungen 18 anzubringen und die Schwimmwand 1 auf die Schwimmkörper 8 so aufzuwickeln, dass sie auf-oder abgewickelt und dadurch die Schlitze 18 in eine verschiedene Tiefe eingestellt werden können. Hiedurch ist es   möglich,   die Schwimmwand so einzustellen, dass die Zu-oder Ableitung des Wassers in einer ganz bestimmten Tiefe erfolgen kann, wie dies für die verschiedenen Jahreszeiten und für verschiedene Zwecke erforderlich ist. In einem solchen Falle kann, wie Fig. 4 zeigt, die Schwimmwand bis auf den Grund des Sees reichen. 



   In Fig. 5 ist dargestellt, wie die gleiche, mit   Schlitz IS   versehene Wand für gewöhnlich ihren normalen Zweck   erfüllt, wobei   der in der Sehwimmwand vorhandene Schlitz 18 nicht zur Wirkung kommt. Wird jedoch die Schwimmwand tiefer gesenkt, dann kommt bei dem dadurch bewirkten Abwickeln der Schlitz in einer mehr oder weniger geringen Entfernung von der Wasseroberfläche zur Wirkung. In diesem Falle soll die Einrichtung dazu dienen, kaltes Wasser (zirka   4 -0  C) möglichst   an der Oberfläche des Sees zuzuleiten, dadurch den See an der Oberfläche zu kühlen und die Eisbildung zu unterstützen oder aber wärmeres Wasser abzuleiten. 



   Für diesen Zweck dient zur Auf-und Abwicklung der Schwimmwand sowie zu deren Feststellung 
 EMI2.2 
 gewickelte Sehwimmwand 1 werden in Abständen von Doppelbügeln 19 umfasst, die seitlich mittels der Seile   4,     4   verankert sind und Rollen bzw. Walzen 20 aufnehmen, die trotz der Umfassung ein leichtes Aufund Abwickeln der Schwimmwand ermöglichen. Zur Feststellung der   Sehwimmwand   in einer   verschie-   denen Tauchtiefe ist sie in Abständen, z. B. mit Ösen 21 od. dgl. versehen ; durch die in richtiger Lage befindliche Öse wird oberhalb der Bügel ein Vorstecker 22 hindurchgesteckt, der die hängende Schwimmwand in der jeweiligen Stellung feststellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schwimmwand für Seen zum Ein-oder Ableiten von Wasser. dadurch gekennzeichnet, dass die aus Segeltuch od. dgl. bestehende Wand nach einer oder mehreren Richtungen durch Ein-oder Auflagen aus Draht od. dgl., die einzelne Zugglieder   (, 5, 6) oder Netze   bilden, oder durch Vermehrung der Schichten verstärkt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schwimmwa. nd nach Anspruch l mit gelenkig verbundenen Tragschwimmkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass aneinander gereihte Hohlkörper (8) mittels Drahtseile (9) od. dgl.. die durch. die Hohlkörper durchsetzende Rohre (10) durchgeführt sind, gelenkig miteinander verbunden sind. welche Drahtseile zwischen den Schwimmkörpern die Verankerungsmittel aufnehmen. EMI2.3
    4. Schwimmwand für Seen zum Ein-oder Ableiten von Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen oder mehrere wagreehte Schlitze (18) besitzt und auf die sie tragenden Schwimmkörper aufgewickelt ist, um die Wasserzu-oder-ableitung in eine beliebige Tiefe verlegen zu können.
    5. Schwimmwand nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die überwickelten Schwimmkörper umfassende Verankerungsbügel (19), an denen die Schwimmwand in der jeweilig erforderlichen abgewickelten Länge festgestellt wird.
    6. Schwimmwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die VerankenmgsbÜgel (19) zu Rollenlagern (20) ausgestaltet sind.
    7. Sehwimmwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie in Abständen Ringe ( : 21) besitzt, die zur Feststellung der Schwimmwand in der erforderlichen Länge mit Hilfe von mit dem Bügel zusammenwirkenden Vorsteckern (SS) dienen.
AT91910D 1919-08-06 1919-08-06 Schwimmwand für Seen zum Ein- oder Ableiten von Wasser. AT91910B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT91910T 1919-08-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT91910B true AT91910B (de) 1923-03-26

Family

ID=3611971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT91910D AT91910B (de) 1919-08-06 1919-08-06 Schwimmwand für Seen zum Ein- oder Ableiten von Wasser.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT91910B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3200598A (en) * 1961-10-19 1965-08-17 John C Krepak Wave damper device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3200598A (en) * 1961-10-19 1965-08-17 John C Krepak Wave damper device

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1795279B1 (de) Schutznetz, insbesondere für einen Steinschlagschutz oder für die Sicherung einer Erdoberflächenschicht
DE1012319B (de) Als Schneezaun verwendbarer Drahtzaun
DE1756919B2 (de) Zum Retten von ertrinkenden, an der Wasseroberfläche treibenden Personen dienendes Bergungsnetz
WO2014172721A1 (de) ANORDNUNG AN FLIEßENDEN GEWÄSSERN
DE2344178A1 (de) Senkstueck, verfahren zum absenken des senkstueckes und fahrzeug zur durchfuehrung des verfahrens
DE20320986U1 (de) Baukörper-Modul eines Hilfsdeiches sowie Rollvorrichtung für einen aufgewickelten Deich-Baukörper
AT91910B (de) Schwimmwand für Seen zum Ein- oder Ableiten von Wasser.
EP1377712A1 (de) Netze für gewässer
DE2535225C3 (de) Einrichtung zur Aufzucht, Haltung und Mast von im Wasser lebenden Tieren, insbesondere Fischen
DE2341479A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verlegen einer flexiblen schutzmatte unter wasser
WO2001029327A1 (de) Dämmelement, verfahren zu seiner verwendung sowie dämmeinrichtung und schutzelement
DE8231725U1 (de) Kolkschutzvorrichtung
WO2011147400A2 (de) Vorrichtung zur habitaterschliessung im unterwasserbereich eines offshore-bauwerks.
DE2627738C3 (de) Abdeckvorrichtung für ein Becken, insbesondere ein Schwimmbecken
DE202005011982U1 (de) Raffrollo
DE140674C (de)
DE3421606A1 (de) Kuenstliche, schwimmende insel
DE1193748B (de) Verfahren und Einrichtung zum Verlegen einer Rohrleitung im Abstand vom Grund unterhalb des Wasserspiegels
DE7026196U (de) Wehrklappe.
DE2707366A1 (de) Gespanntes freischwimmendes netz fuer wasseroberflaechen
DE2217150C3 (de) Trägerbahn zum Herstellen einer Boden- oder Uferbefestigung und Verfahren zur Herstellung der Bahn
AT103533B (de) Vorrichtung zum Einlassen und Entnehmen von Wasser in Seen od. dgl.
DE2338590C3 (de) Schlauchförmige Schutzhülle für einen lotrechten Sanddrän
DE1920401C3 (de) Künstliches Seegras
DE1431290C (de) Ankerboje zum punktförmigen Verankern von Schiffen