AT91826B - Injektionsnadel. - Google Patents

Injektionsnadel.

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AT91826B
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Otto Schmidt
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Otto Schmidt
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Injektionsnadel. 



   Bei den für Subkutaninjektionen aller Art, auch für Punktierung, benutzten Injektionsnadeln, besteht die Gefahr, dass bei ihnen-die Spitze abbricht und dann entweder durch Unachtsamkeit in dem betreffenden Organ verbleibt oder aber erst durch operativen Eingriff entfernt werden muss. Ganz besonders schwere Komplikationen treten ein, wenn die Spitze einer zur Punktierung benutzten Nadel bei der Punktierung selbst abbricht. 



   Der Gegenstand der Erfindung beseitigt diese Gefahr dadurch, dass die Nadel nicht mehr aus einem einfachen   Stahlröhrchen,   sondern aus zwei ineinandergesteckten Nadelröhrchen besteht, die an der Spitze miteinander verlötet oder sonstwie fest verbunden sind und von denen die innere aus einem Material hergestellt ist, das weicher ist bzw. der Bruchgefahr weniger unterliegt, als das äussere Stahlrohr. Bricht nun bei dem Gegenstand der Erfindung die Spitze der harten Aussennadel ab, so kann sie trotz des eingetretenen Bruches nicht in dem behandelten Organ zurückbleiben, sondern wird mit dem übrigen Nadelteil herausgezogen, da die Spitze der Aussennadel eben mit der weicheren bzw. biegsamen, jedenfalls der Bruchgefahr nicht unterliegenden Innennadel fest verbunden ist. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel. 



   Hiebei ist a die aus Stahl hergestellte Aussennadel, die mit der üblichen Spitze b zum Einführen der Nadel in die Haut versehen ist. Gemäss der Erfindung ist nun innerhalb dieser Aussennadel a noch ein Nadelröhrehen c aus weichem bzw. der Bruchgefahr nicht unterliegendem Material angeordnet, wobei dieses in folgendem als Innennadel bezeichnete Röhrchen an der Spitze b mit der Aussennadel a durch Löten od. dgl. fest verbunden ist. Die Innennadel c trägt den üblichen Flanschansatz cl, mittels dessen die Nadel mit der Spritze verbunden wird. 



   Bei einem Bruch der Aussennadel a kann die abgebrochene Spitze infolge ihrer Verlötung oder sonstigen Verbindung mit der Innennadel c sich nicht von dem übrigen Nadelteil trennen, sondern bleibt mit ihm in Verbindung, so dass die abgebrochene Spitze beim Herausziehen der Nadel mit letzterer aus dem behandelten Organ herausgezogen wird. Ein   Zurückbleiben   der abgebrochenen Spitze ist also unter allen Umständen unmöglich gemacht, so dass die hinsichtlich der bisher bekannten und gebräuchlichen einfachen Injektionsnadeln eingangs erwähnten Nachteile und Komplikationen durch den Gegenstand der Erfindung vollkommen beseitigt sind bzw. vermieden werden. 



   Hiebei sei noch erwähnt, dass das Lötmittel für die Verbindung zwischen   Aussen-und Innennadel   den zwischen Aussennadel a und Innennadel c vorhandenen kleinen Zwischenraum in der Nadelspitze vollkommen ausfüllt, so dass an der Spitze der Nadel keinerlei noch so kleine Räume vorhanden sind, in denen sich   Rückstände   aufhalten könnten. Die neue Nadel lässt sich demzufolge in durchaus saehgemässer Weise desinfiszieren, so dass Infektionen ausgeschlossen sind. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Injektionsnadel, dadurch gekennzeichnet, dass die eigentliche Nadel (a) in ihrem Inneren mit einem aus einem weichen bzw. biegsamen, jedenfalls der Bruchgefahr weniger als die eigentliche Nadel (a) unterliegenden Röhrchen (e) ausgestattet und mit dieser Innennadel (e) an der Nadelspitze (b) durch Lot oder andere geeignete Mittel fest verbunden ist, so dass beim Abbrechen der Nadelspitze der <Desc/Clms Page number 2> eigentlichen Nadel {al die abgebrochene Spitze (b) sich nicht von der übrigen Nadel zu trennen vermag. wenn die Nadel aus dem behandelten Organ herausgezogen wird.
    2. Injektionsnadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel, durch das die Verbindung zwischen der Aussennadel (a) und der Innennadel (c) an der Nadelspitze (b) bewerkstelligt ist, EMI2.1 EMI2.2
AT91826D 1920-09-28 1921-09-26 Injektionsnadel. AT91826B (de)

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