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Wechselstrom-Induktormaschine.
Die Erfindung bezieht sich auf Weehselstromgeneratoren zur Erzeugung von Hochfrequenz- strömen von einer für drahtlose Verständigung geeigneten Frequenz und besonders auf Maschinen, deren ortsfester, lamellierter, magnetischer Kern eine Ankerwicklung für den induzierten Hochfrequenzstrom trägt, während der Rotor oder Induktor die Form einer Scheibe zwecks höchster Festigkeit besitzt. Der
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Die Felderregung bei einer Maschine der vorerwähnten Art geschieht durch ein Paar mit dem Rotor konzentrischer Erregerspulen.
Ein Nachteil der älteren Bauart liegt darin, dass bei Beschädigung der Feldspulen die Maschine zwecks Wiederherstellung oder Erneuerung der Feldwicklungen vollständig abgebaut werden muss. In
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ohne die Maschine vollständig abzubauen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt :
Fig. 1 ist ein senkrechter Querschnitt eines Teiles der Maschine, Fig. 2 ein Schaubild eines Teiles einer der Erregerwicklungen, wobei die Anbringung an der Maschine veranschaulicht ist, Fig. 3 ist ein Schaubild eines Teiles einer Spule.
An dem Maschinengestell sind die Gestellköpfe befestigt, welche Endringe : 3 zum Halten des
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dass sein Umfang zwischen die gegenüberliegenden Flächen des Feldkörpers 4 ragt. Eine mit dem Induktor 5 konzentrische Feldspule 7 ist am Gestell 1 befestigt.
Der in Fig. 1 eingezeichnete magnetische Kreis dieser Spule umfasst das Gestell 1. die Endringe. : ;, die lamellierten Feldkörper 4 und den Umfang des Induktors 5. Die Luftlücken zwischen dem Induktor und dem lamellierten Feldkörper liegen in radialen Ebenen und können durch Bewegung der Endringe J relativ zu den Köpfen 2 eingestellt werden. Jede Seite des Umfanges des Induktors 5 weist-nicht dar-
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Schlitze werden mit unmagnetischem Material ausgefüllt, um übermässige Luftbewegung bei den hohen Arbeitsgeschwindigkeiten des Induktors zu vermeiden.
Die aus den Spulen 8 bestehende Ankerwicklung ist in Schlitzen in den Flächen des lamellierten Feldkörpers 4 : gehalten. die den Induktorpolen benachbart sind.
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zu liefern vermag. Im Falle der Beschädigung dieser Spule muss bei den alten Maschinen die Maschine sofort stillgesetzt und völlig abgebaut werden. um die Feldspule wieder herzustellen oder auszuwechseln.
Zwecks Behebung dieses Nachteiles sind nach der Erfindung zwei zusätzliche Feldwicklungen vorgesehen. deren jede für sich allein genügt, um die gesamte Felderregung zu liefern, und die so angeordnet sind. dass sie bequemer wieder hergestellt oder erneuert werden können. Diese Wicklungen beziehen je aus zwei
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halbkreisförmigen Spulen 9 und 10, deren jede den halben Umfang des Gestells an der Innenseite deckt. während die Rückkehrteile sieh an der Aussenseite des Gestells befinden, so dass. wie in der Zeichnung angedeutet, jede Spule den Umfang einer Hälfte des Gestells umfasst. Diese Spulen sind am Gestell durch die innere Klemme 11 und äussere Klemme 12 befestigt und können angebracht werden. bevor die Maschine zusammengebaut ist.
Im Falle der Beschädigung einer der an der Oberhälfte des Gestells befestigten
Spulen ist es nur nötig, diese Oberhälfte zu heben. um die notwendige Wiederherstellung oder Erneuerung vorzunehmen.
Im normalen Betriebe der Maschine kann es vorteilhaft sein, das Feld durch alle Spulen 7, 9 und 10 zu erregen. Wird dann eine dieser Spulen beschädigt, so ist alles, was zwecks Fortsetzung des Betriebes der Maschine notwendig ist, dass ein stärkerer Strom den übrigen Spulen zugeführt werden muss. Die
Spulen können natürlich in Reihe oder im Nebenschluss oder in beliebiger Zusammensehaltung zueinander liegen. In Fig. 2 ist eine Reihenverbindung zwischen den beiden Spulen auf einer Seite der Maschine angedeutet. Dies ist aber nur aus Bequemlichkeitsgründen geschehen, da die gesamte Erregung der Maschine auch durch die oberen Spulen auf der einen Seite der Maschine und die unteren Spulen auf 'der gegenüberliegenden Seite geliefert werden könnte.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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