AT107154B - Käfiganker mit erhöhtem Anlaßwiderstand. - Google Patents

Käfiganker mit erhöhtem Anlaßwiderstand.

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AT107154B
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Bayerische Elek Citaets Werke
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    K figanker mit   erhöhtem Anlasswiderstand. 



   Diese Erfindung betrifft Neuerungen an Käfigankern mit einer oder mehreren   Käfigwicklungen   und im besonderen die   Konstruktion   solcher Anker für den Selbstanlauf von Induktionsmotoren (Asynchronmotoren). Diese Käfiganker besitzen einen erhöhten Anlaufwiderstand. 



   Durch das D. R. P. Nr. 270719 ist es bekannt geworden, die Impedanz normaler KurzSchlussringe durch beweglich angeordnete   Eisenschlussstücke   selbsttätig zu ändern, so dass sieh ein erhöhter Anlasswiderstand ergibt. 



   Das wesentliche Kennzeichen der vorliegenden Erfindung ist die in regelmässigen Abständen 
 EMI1.1 
 Widerstände), wobei die   Veränderung dieser zusätzlichen   Impedanz, von einem hohen Wert bei Anlauf, auf einen solchen Wert im normalen Arbeitsbereich des Motors erfolgt, dass der Leistungsfaktor in diesem Bereich auf einem günstigen Wert erhalten bleibt. 
 EMI1.2 
 der zusätzlichen induktiven   Widerstände wird   in bekannter Weise   durch Veränderung   des magnetischen Schlusses dieser bewirkt. welcher   selbsttätig   mit Hilfe der Fliehkraft ganz oder teilweise aufgehoben wird. zum Zwecke, die zusätzliche Impedanz in der zuvor genannten Weise zu verändern. 
 EMI1.3 
 werden. wobei die Ausbildung der Rotornuten mit Rücksicht auf geringste Streuung ge schehen kann. 



   Praktisch durchgeführte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt einen Rotor gemäss der Erfindung, u.   zw.   mit einer   Käfigwicklung   im Längsschnitt. 



   Fig. 2 zeigt denselben in der Seitenansicht. 
 EMI1.4 
 Längsschnitt. 



   Fig. 4 zeigt denselben in der Seitenansicht. 



   Fig. 5 und 6 zeigen in einer Abwicklung die   besondere Ausbildung der Kurzschlussringe   gemäss der Erfindung. 



     - ss   ist der Rotorkörper, in dem die Rotorstäbe a (Fig. 1. 2 und 3) eingebettet sind. Diese Stäbe bilden mit den   Kurzschlussringen   k zusammen den Arbeitskäflg mit geringem Ohm'schen 
 EMI1.5 
 Ohm'schen Widerstand (Fig. 3 und 4) eines Rotors gemäss der Erfindung. Durch geeignete Formgebung der Kurzschlussinge k der Arbeitswicklung werden die zwischen bestimmten Rotorstäben 
 EMI1.6 
 

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 Des Eisenschlusses. Die Veränderung der Grösse der zusätzlichen Impedanz des   Arheitskäfigs   erfolgt durch Abhebbare Eisenschlusssektoren i, die bei Lauf durch die Wirkung der Fliehkraft nach aussen geschleudert werden, während Federn f sie bei Stillstand auf die Kurzschlussringe   le   anfpressen. Jede Feder f ist in sich   geschlossen und kreisförmig.

   Sie liegt räumlich   hinter den zur seitlichen   Führung der Sektoren i dienenden Zwischenstücken. g   ist eine Schutzkappe, an die sich die Federn   f   und mit ihnen die Eisenschlusssektoren i bei Lauf anlegen.   h   sind Schutzbleche, die den Teilen i gleichzeitig zur seitlichen Führung dienen,   l   ist die Motorwelle. 



   In der in Fig. 2 und 4 gezeigten Seitenansicht zeigt die obere Hälfte die Anordnung bei abgehobenem Schutzblech 7b und bei berausgenommenen Eisenschlusssektoren i. Die untere Hälfte zeigt die   Anordnung   bei Lauf, mit, an der Schutzkappe g anliegenden Federn f, und mit den Eisenschlusssektoren i. 



   In Fig. 5 und 6 sind   k die Kurzschlussringe   des   Arbeitskäfigs   gemäss der Erfindung, bei welchen die zusätzlichen induktiven Widerstände durch Schlitze s in den Kurzschlussringen gebildet werden. Durch diese Ausbildung der   Kurzschlussringe   werden die, in diesem Käfig induzierten Ströme gezwungen   in gekrümmten Bahnen   zu verlaufen, wodurch im Verein mit dem regelbaren   Eisenschluss   (Fig. 1 und 4) die gewünschte Drosselwirkung zustande kommt. 
 EMI2.1 
 kerne z, die mit dem in Fig.   1-4. mit   e bezeichneten Teil des Eisenschlusses fest verbunden sind, in den Schlitzen s angeordnet werden.

   Während in der in Fig. 5 gezeigten Anordnung die äussere Begrenzungslinie der   Kurzschlussringe   den Strombahnen angepasst ist, verläuft sie in Fig. 6 gerade. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
1. Käfiganker mit selbsttätig regelbarer Impedanz der Kurzschlussringe zur Erhöhung des Anlasswiderstandes. gekennzeichnet durch besondere, in die Kurzschlussringe eingebaute induktive Widerstände. 



   2.   Käfiganker   mit einem Arbeitskässfig und einem oder mehreren   Anlaufkäfigen,   dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskäfig gemäss Anspruch 1 ausgebildet ist. 



   3. Käfiganker nach den   Ansprüchen l   oder   2,   dadurch gekennzeichnet, dass durch 
 EMI2.2 


AT107154D 1924-03-01 1925-02-27 Käfiganker mit erhöhtem Anlaßwiderstand. AT107154B (de)

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