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K figanker mit erhöhtem Anlasswiderstand.
Diese Erfindung betrifft Neuerungen an Käfigankern mit einer oder mehreren Käfigwicklungen und im besonderen die Konstruktion solcher Anker für den Selbstanlauf von Induktionsmotoren (Asynchronmotoren). Diese Käfiganker besitzen einen erhöhten Anlaufwiderstand.
Durch das D. R. P. Nr. 270719 ist es bekannt geworden, die Impedanz normaler KurzSchlussringe durch beweglich angeordnete Eisenschlussstücke selbsttätig zu ändern, so dass sieh ein erhöhter Anlasswiderstand ergibt.
Das wesentliche Kennzeichen der vorliegenden Erfindung ist die in regelmässigen Abständen
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Widerstände), wobei die Veränderung dieser zusätzlichen Impedanz, von einem hohen Wert bei Anlauf, auf einen solchen Wert im normalen Arbeitsbereich des Motors erfolgt, dass der Leistungsfaktor in diesem Bereich auf einem günstigen Wert erhalten bleibt.
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der zusätzlichen induktiven Widerstände wird in bekannter Weise durch Veränderung des magnetischen Schlusses dieser bewirkt. welcher selbsttätig mit Hilfe der Fliehkraft ganz oder teilweise aufgehoben wird. zum Zwecke, die zusätzliche Impedanz in der zuvor genannten Weise zu verändern.
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werden. wobei die Ausbildung der Rotornuten mit Rücksicht auf geringste Streuung ge schehen kann.
Praktisch durchgeführte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Rotor gemäss der Erfindung, u. zw. mit einer Käfigwicklung im Längsschnitt.
Fig. 2 zeigt denselben in der Seitenansicht.
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Längsschnitt.
Fig. 4 zeigt denselben in der Seitenansicht.
Fig. 5 und 6 zeigen in einer Abwicklung die besondere Ausbildung der Kurzschlussringe gemäss der Erfindung.
- ss ist der Rotorkörper, in dem die Rotorstäbe a (Fig. 1. 2 und 3) eingebettet sind. Diese Stäbe bilden mit den Kurzschlussringen k zusammen den Arbeitskäflg mit geringem Ohm'schen
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Ohm'schen Widerstand (Fig. 3 und 4) eines Rotors gemäss der Erfindung. Durch geeignete Formgebung der Kurzschlussinge k der Arbeitswicklung werden die zwischen bestimmten Rotorstäben
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Des Eisenschlusses. Die Veränderung der Grösse der zusätzlichen Impedanz des Arheitskäfigs erfolgt durch Abhebbare Eisenschlusssektoren i, die bei Lauf durch die Wirkung der Fliehkraft nach aussen geschleudert werden, während Federn f sie bei Stillstand auf die Kurzschlussringe le anfpressen. Jede Feder f ist in sich geschlossen und kreisförmig.
Sie liegt räumlich hinter den zur seitlichen Führung der Sektoren i dienenden Zwischenstücken. g ist eine Schutzkappe, an die sich die Federn f und mit ihnen die Eisenschlusssektoren i bei Lauf anlegen. h sind Schutzbleche, die den Teilen i gleichzeitig zur seitlichen Führung dienen, l ist die Motorwelle.
In der in Fig. 2 und 4 gezeigten Seitenansicht zeigt die obere Hälfte die Anordnung bei abgehobenem Schutzblech 7b und bei berausgenommenen Eisenschlusssektoren i. Die untere Hälfte zeigt die Anordnung bei Lauf, mit, an der Schutzkappe g anliegenden Federn f, und mit den Eisenschlusssektoren i.
In Fig. 5 und 6 sind k die Kurzschlussringe des Arbeitskäfigs gemäss der Erfindung, bei welchen die zusätzlichen induktiven Widerstände durch Schlitze s in den Kurzschlussringen gebildet werden. Durch diese Ausbildung der Kurzschlussringe werden die, in diesem Käfig induzierten Ströme gezwungen in gekrümmten Bahnen zu verlaufen, wodurch im Verein mit dem regelbaren Eisenschluss (Fig. 1 und 4) die gewünschte Drosselwirkung zustande kommt.
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kerne z, die mit dem in Fig. 1-4. mit e bezeichneten Teil des Eisenschlusses fest verbunden sind, in den Schlitzen s angeordnet werden.
Während in der in Fig. 5 gezeigten Anordnung die äussere Begrenzungslinie der Kurzschlussringe den Strombahnen angepasst ist, verläuft sie in Fig. 6 gerade.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Käfiganker mit selbsttätig regelbarer Impedanz der Kurzschlussringe zur Erhöhung des Anlasswiderstandes. gekennzeichnet durch besondere, in die Kurzschlussringe eingebaute induktive Widerstände.
2. Käfiganker mit einem Arbeitskässfig und einem oder mehreren Anlaufkäfigen, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskäfig gemäss Anspruch 1 ausgebildet ist.
3. Käfiganker nach den Ansprüchen l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch
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