AT91233B - Abschlußventil für Vakuumgefäße, insbesondere Quecksilberdampfgleichrichter. - Google Patents
Abschlußventil für Vakuumgefäße, insbesondere Quecksilberdampfgleichrichter.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bei Quecksilberdampfgleichrichtern und ähnlichen Apparaten wurden bisher zum Einbau in die Leitung von der Pumpe zum Vakuumgefäss Abschlusshähne mit einschleifbarem Konus oder Pressventilsitz verwendet. Die konischen Abschlusshähne halten aber nur dicht, wenn sie gut eingefettet sind. Unter den Einflüssen der Erwärmung, des Vakuums und des Quecksilberdampfes verschwindet das Schmiermittel in kurzer Zeit aus den Hähnen, so dass sie undicht werden und der Konus sich in seinem Sitz festsetzt. Verwendet man an Stelle der Hähne mit eingeschliffenem Konus solche mit Pressventilsitz, so ergibt sich die Notwendigkeit, das Innere des Hahnes gegen die äussere Atmosphäre abzudichten, da die Luft durch das Sehraubgewinde des Hahnes eindringt. Es ist zu berücksichtigen, dass es sich bei diesen Verschlüssen nicht nur darum handelt, die im Zuführungsrohr der Pumpe befindliche Luft von der des Zuführungsrohres zum Vakuumgefäss abzuschliessen, sondern vor allen Dingen um den Abschluss der Aussenluft von dem Vakuumgefäss. Der Druckunterschied zwischen dem Pumpenzuführungsrohr und dem Vakuumgefäss beträgt in der Regel nur Bruchteile eines Millimeters, während der Druckunterschied zwischen den beiden vorgenannten Rohren und der Aussenluft zirka eine Atmosphäre beträgt. Bei Verwendung des nachstehend beschriebenen, in der Zeichnung dargestellten Ventiles werden die beschriebenen Nachteile vermieden. Die Erfindung besteht darin, dass ein Ventilabschluss benutzt wird, bei dem sich der Ventilsitz in einem Gehäuse befindet, das durch eine Membran nach aussen abgeschlossen wird. Der Ventilkegel wird durch die Membran mittels Handrades betätigt. Das Ventil besteht, wie Fig. 1 zeigt, aus dem Gehäuse a. in das die beiden Rohrstutzen I'und 1'1 einmünden dem Deckel p. der Membran m. dem Handrad 71, dem Ventilkegel k. dem Ventilsitz s und der Feder t. Von den beiden Rohren γund γ1 steht das eine mit der Pumpe, das andere mit dem Vakuumgefäss in Verbindung. Das Gehäuse trägt den Ventilsitz q, an den der Kegel k angepresst werden kann. Die Feder f drüekt den Ventilkegel stets nach aussen und muss stark genug sein, den auf die Membran ni einwirkenden Atmosphärendruck zu überwinden. Die Membran m schliesst die Vorderseite des Gehäuses und ist mittels des Pressringes p unter Zwischenfügung geeigneten Dichtungsmaterials, z. B. Blei oder Aluminium befestigt. Der Ventilabschluss wird durch Drehen an dem Handrad h erreicht, wobei die Schraubspindel auf die Membran und diese auf den Ventilkegel drückt. Die Dichtung des Gehäuses durch die Membran gegen die Luft ist eine vollkommene, es werden keine das Gehäuse durchdringende bewegliche Teile und keine Schmiermittel benötigt. Dieses Ventil. das sich auch sehr einfach herstellen lässt, bietet noch einen weiteren Vorteil, nämlich den. dass es sich. wie Fig. 2 zeigt, sehr leicht als Doppelventil ausbilden lässt, das besonders bei Quecksilberdampfgleichrichtern mit grossen Vorteilen verwendet werden kann. Von Zeit zu Zeit muss nämlich der Ventilsitz nachgeprüft werden. Wird zu diesem Zwecke der Verschluss eines Gleichrichters geöffnet. so bedeutet dies eine tagelange Störung des Betriebes, da ein geöffneter Gleichrichter längere Zeit braucht, um nach dem Evakuieren vollständig zu entgasen. Benutzt man aber ein Doppelventil nach Fig. 2, so kann man das auf der Gleichrichterseite sitzende Ventil Je ! im Gebrauch ständig offen lassen. also nur selten in Tätigkeit setzen, dagegen das auf der Pumpenseite befindliche Ventil k dauernd gebrauchen. Da nur der regelmässig betätigte Ventilsitz einer Abnutzung unterliegt, wird man zum Nachsehen desselben das seltener gebrauchte Ventil k1 schliessen. Das auf der Pumpenseite befindliche, ständig benutzte Ventile kann nun a@seinandergenommen und nachgesehen werden, ohne dass Luft in den Gleichrichter eindringen kann. Die Bezeichnungen der Fig. 2 entsprechen. abgesehen von der Verdoppelung einiger Teile, die mit In h, k, bezeichnet sind, denen der Fig. 1.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Abschlussventil für Vakuumgefässe, insbesondere Queeksilberdampfgleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ventil. das durch Federdruck während des Betriebes offen gehalten wird. und dem auf dasselbe einwirkenden Steuerorgan eine Membran angeordnet ist. die den auf den Ventilkegel beim Ventilschluss auszuübenden Druck vermittelt.2. Abschlussventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es als Doppelventil ausgebildet ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE91233X | 1921-02-01 |
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| AT91233B true AT91233B (de) | 1923-02-10 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT91233D AT91233B (de) | 1921-02-01 | 1922-01-18 | Abschlußventil für Vakuumgefäße, insbesondere Quecksilberdampfgleichrichter. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT91233B (de) |
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1922
- 1922-01-18 AT AT91233D patent/AT91233B/de active
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