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Bienenkönigin-Absperrgitter.
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gitter aus gelochtem Metallblech oder aus Holz angefertigte Gitter verwendet, welch letztere dadurch entstehen, dass entweder hölzerne Rundstäbchen durch Querleisten zusammengehalten werden oder dass zwei Reihen hintereinander versetzt angeordnete Holzleisten durch einzelne Querleisten von solcher Stärke verbunden sind. dass ihre Dicke der gewünschten Schlüpfweite entspricht. In einem besonderen Falle wurden Gitter aus Holzplatten mit quer zu den Holzfasern geschnittenen Öffnungen in Vorschlag gebracht. Metallgitter wirken jedoch im Bienenstock als gute Wärmeleiter und wegen der Gefahr der Rostbildung oder sonstiger Oxydierung, sowie ihrer Scharfkantigkeit wegen schädlich.
Die an ihrer Stelle verwendeten hölzernen Stäbchen-oder Leistengitter weisen den Übelstand auf. dass infolge unvermeidlicher Arbeitsungenauigkeit oder wegen Werfens einzelner Stäbchen leicht stellenweise die zulässige maximale Schlitzweite von 4. 2 mm überschritten wird, so dass es der jungen Königin gelingt hindurchzusehlüpfen. Bei den aus doppelreihige Leisten gebildeten Gittern verursachen die dadurch bedingten winkelig gestalteten Schlüpfwege leicht Verletzungen an den scharfkantigen Ecken.
Die Gitter mit quer zur Holzfaser geschnittenen Öffnungen schliesslich haben den technologischen Nachteil, dass bei der Bearbeitung der Holzplatten das Holz sich aussplittert, oder ausbricht, so dass nur ganz fehlerfreies Holz teuerer Qualität praktisch verwendbar wäre. ganz abgesehen davon, dass stets die Gefahr vorhanden ist, dass beim Gebrauche die Gitterrippen an den Jahresringen reissen und auch bei Verwendung ganz hochwertigen Materiales immer ausserordentlich zerbrechlich bleiben.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Königinabsperrgitter, bei welchem die Gitterschlitze unter Belassung von Querstegen zur Versteifung längs der Holzfaser maschinell aus einer Holzplatte geschnitten werden. Das Schneiden der Schlitze in der Richtung der Holzfaser ermöglicht die Verwendung beliebiger, auch der gewöhnlichsten Holzsorten, wie Fichten-oder Tannenholz, so dass die Herstellungkosten des Gitters nach der Erfindung weit geringer sind, als jene der bisher bekanntgewordenen Gitter.
Infolge des Schneidens entlang der Faser wird das Ausbrechen oder Absplittern von Holzteilen gänzlich vermieden und die Querstege versteifen die Gitterstäbe derartig, dass ein Werfen der einzelnen Rippen vollständig ausgeschlossen erscheint und die Formbeständigkeit des ganzen Gitters gesichert ist.
Durch die Abrundung der Schlitzbegrenzungsflächen der Gitterrippen kann das Ein-und Ausbewegen der Arbeitsbienen durch das Gitter hindurch erleichtert und infolge der dadurch beseitigten scharfen Kanten gefahrlos gestaltet werden, so dass die Arbeiterinnen in ihren Verrichtungen in keiner Weise gestört werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in Fig. 1 in der Ansicht, in Fig. 2 im Schnitte nach der Linie A-B dargestellt, während Fig. 3 eine Ausführungsform mit abgerundeten seitlichen Begrenzungsflächen der Gitterstäbe veranschaulicht. Das Gitter besteht aus einem Brettchen von entsprechender, etwa wie gezeichnet rechteckiger Form, welches entlang der Holzfaser derart geschlitzt ist, dass ein fester Rahmen mit Querstegen, letztere vorzugsweise zwei an der Zahl, gebildet wird. Das so angefertigte Gitter ist äusserst formbeständig, dauerhaft und wirtschaftlich,