AT90658B - Beharrungsregler. - Google Patents

Beharrungsregler.

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AT90658B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Beharrungsreg'ler.   



   Um die Drehzahl umlaufender Wellen auf eine bestimmte Beschleunigung oder auf gleichbleibende Winkelgeschwindigkeit zu regeln, hat man träge Massen drehbar auf der Welle angeordnet. Bei Geschwindigkeitsänderungen der Welle bleiben diese Massen   zurück,   bzw. eilen vor, und diese Relativbewegung wird benutzt, um die Regelvorgänge auszulösen. 



   Erfindungsgemäss wird die träge Masse als Rotor eines elektrischen Stromerzeugers ausgebildet, der sich bei auftretenden Beschleunigungen oder Verzögerungen der Welle relativ zu einem mit der Welle fest verbundenen Stator bewegt. Der Rotor kann dabei in an sich bekannter Weise durch ein Kreuzfedersystem mit der Welle verbunden werden. Dies besteht beispielsweise aus zwei Federn, die an zwei exzentrischen Punkten der Welle befestigt sind und durch die Wellenachse hindurch führen ; mit ihren freien Enden tragen sie den Rotor. Dadurch, dass die Federn sich in der Drehachse überkreuzen, ist für kleine Schwingungen, die der so mit der Welle gekuppelte Rotor ausführen kann, seine Zentrierung gegenüber der Welle in genügendem Masse gesichert.

   Durch Verwendung der Kreuzfedern ist gleichzeitig die Reibung der Ruhe praktisch beseitigt ; ausserdem dienen sie dazu, den Rotor in seine Nullage   zurückzuführen   und schliesslich kann man durch sie auch den Strom leiten, der bei jeder Relativbewegung des Rotors zur Welle in diesem induziert wird und zur Auslösung der Regelvorgänge dient. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, in der Fig. 1 ein Längsschnitt, Fig. 2 ein
Querschnitt längs A B ist. Der Stator 2 eines elektrischen Stromerzeugers ist mittels der Arme 3 auf der zu regelnden Welle 1 verkeilt. Der Rotor 4 des Stromerzeugers ist mit zwei kreuzweise in die Welle 1 eingesetzten Federn 5, 6 so befestigt dass er gegenüber der Welle einen gewissen Drehwinkel zurücklegen kann. 
 EMI1.1 
 abgenommen wird. 



   Wird die Welle 1 bei ihrer Drehung beschleunigt oder verzögert, so bleibt der Rotor 4 infolge seiner   Trägheit zurück bzw. eilt vor, soweit es   die   Kreuzfedern J, 6 gestatten. Dabei entsteht eine Relativbewegung   gegenüber dem Stator 2, infolge deren ein Strom im Rotor   4   zustandekommt. Dieser wird durch die Kreuzfedern 5, 6, die Leitungen 7, 8 und die Schleifringe   9,   10 einer Vorrichtung zugeleitet, die zur Einstellung der Geschwindigkeit der Welle 1 dient. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beharrungsregler, bei dem durch die Relativbewegung einer trägen Masse gegenüber einer Welle die Geschwindigkeit dieser Welle beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Welle einerseits und der trägen Masse anderseits der Stator bzw. Rotor eines elektrischen Stromerzeugers verbunden ist, so dass bei einer Relativbewegung zwischen der Welle und der trägen Masse ein Strom erzeugt wird, der auf die Regelorgane einwirkt. 

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Claims (1)

  1. 2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die träge Masse mit der Welle durch ein Kreuzfedersystem verbunden ist, durch das der in dem Rotor induzierte Strom abgeleitet wird. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT90658D 1917-09-17 1918-09-14 Beharrungsregler. AT90658B (de)

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DE90658X 1917-09-17

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AT90658B true AT90658B (de) 1923-01-10

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