AT90567B - Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern. - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern.

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AT90567B
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cylinder
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Alfred Leason Redrup
Henry Kirk Boyle
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Alfred Leason Redrup
Henry Kirk Boyle
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  VerbrennungskraftmaschinemitkreisendenZylindern. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Verbrennungskraftmaschinen mit kreisenden Zylindern und zweckmässig gleichachsig im Deckel des Zylinders angeordnetem Ein-und Auslassventil. 



  Die Erfindung besteht darin, dass die Ein-und Auslassöffnungen durch ein in geringer Entfernung vom Zylinderdeckel angeordnete   kuppelförmige   Kappe voneinander getrennt werden, die die Ein-und Auslassventile mit ihren Antriebsorganen schützt, wobei erreicht wird, dass die Ein-und Auslassventile und der Zylinderdeckel wirksam gekühlt und die Auspuffgase durch Streichen über den Rand der kuppelförmigen Kappe geräuschlos abgeführt werden. Die Erfindung betrifft ferner eine besondere Ausbildung des die Ventile betätigenden Steuergestänges und eine Vorrichtung zum Ausgleich der auf das Saugventil wirkenden Fliehkraft. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar in Fig. 1 im Querschnitt und in   Fig.   im   Längsschnitt :   die Fig 3 und   1.   veranschaulichen Einzelheiten der Steuerung. 



   Bei der dargestellten Dreizylindermaschine sind die Zylinder   (i,   die in üblicher Weise mit Kühlrippen g versehen sein können, mit ihren Kolben b und den   Kolbenstangen t in   bekannter Weise um eine gemeinsame Kurbel welle d angeordnet. Die Zylinder sind auf einem Kurbelwellengehäuse e von kugelförmiger Gestalt unter Vermittlung entsprechend geformter Flanschen f oder dgl. befestigt, mit denen die Zylinder zweckmässig ungefähr in der Zylindermitte versehen sind, um die Grösse des ausserhalb des   Gehäuses   befindlichen Zylinderteiles möglichst zu verringern. 



   Die   AuspuS-und Einlassventile/ < , 'sind   auf dem äusseren Deckel jedes Zylinders angeordnet, und zwar das Einlassventil i auf einer Spindel   k,   die in einer   Hülse   geführt ist, die mit dem Auslassventil aus einem Stück besteht oder als Träger für dieses dient.

   Die Ventile   li,     i   liegen demnach in bekannter Weise gleichachsig und werden durch unabhängig voneinander gelagerte Ventilhebel   M ; und ;1 (Fig. 1 und 3) betätigt.   Der Ventilhebel   111,   der das Einlassventil i steuert. ist   zweckmässig   mit einem kleinen   Gegengewicht bei/// (Fig. 2) so   belastet, dass er das durch die Fliehkraft des kreisenden Zylinders gegen seinen Sitz gedrückte Ventil für gewöhnlich nicht beeinflusst, aber dessen Öffnen durch die Saugwirkung des Kolbens erleichtert.

   Durch diese Ausgestaltung wird im Vergleich zu bekannten ähnlichen Einrichtungen zum Ausgleich der auf das Einlassventil wirkenden Fliehkraft, die aus besonderen Gewichtshebeln oder in einer eigenartigen Ventilausbildung bestehen, der Vorteil einfacherer Konstruktion und geringeren Gewichtes erzielt, weil bloss ein ohnehin vorhandenes Organ, nämlich der Ventilhebel m, nur durch einfache Ausbildung (örtliche   Gewichtsvermehrung)   denselben Zweck erreicht, der bei älteren Anordnungen durch besondere Konstruktionsteile erfüllt wird. 



   Das äussere Ende jedes Zylinders ist mit einer   kuppelfiirmig   gestalteten Kappe o überdeckt, die zum Schutze der Ventile dient und in geeigneter Weise auf einem Flansch, einer Platte p oder dgl. derart befestigt ist, dass die   Ein-und AuspufSffnungen   voneinander getrennt sind. Dabei werden bei entsprechender Grösse der Kappe die aus dem Zylinder entweichenden Verbrennungsgase durch Streichen über den Rand der Kappe abgeführt, wodurch diese als Schalldämpfer wirkt ; durch an sich bekannte, nicht dargestellte Ablenkungsvorrichtungen kann innerhalb der   Kappf die schalldämpfende Wirkung   noch vergrössert werden. 

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   Um eine wirksame Kühlung des äusseren Zylinderteiles zu erreichen. ist die Kappe in geringer Entfernung vom Zylinderdeckel angeordnet, so dass bei der Drehung der Zylinder die Luft über und um die Auspuffventile   hernmstreichen   und diese dadurch kühl erhalten kann. 
 EMI2.1 
 von denen der eine zur Lagerung eines Kegelrades s dient, das unter Vermittlung eines oder mehrerer Zwischenräder t mit einem auf der Maschinenwelle d angeordneten Kegelrad u zusammenarbeitet, sodass ein Ausgleichsgetriebe zwischen den kreisenden Zylindern und der Kurbelwelle gebildet ist. Es ist zweckmässig, dieses Getriebe in einem   Geh1iuse/'aus Aluminium   oder dgl. einzuschliessen und überdies dieses Gehäuse mit einer Kammer   11'auszustatten.

   (lie   sowohl in dem Vergaser als auch mit dem   Einlassrohr.   r in Verbindung steht. Das Einlassrohr führt zur Kappe o, kann mit dieser aus einem Stück bestehen und besitzt an der Anschlussstelle eine Erweiterung, wodurch zugleich eine Schutzkappe für die das Aus-und Einlassventil steuernden Hebel   1ìI,   n gebildet wird. 



   Die Ventile können in irgend einer geeigneten Weise betätigt werden. Zweckmässig ist es jedoch, für jeden Zylinder ein Steuerrohr z anzuordnen, in   dem   eine Steuerstange/ geführt ist (Fig. 2 u.   4),   welche Organe getrennt durch Nocken 2, die auf einer feststehenden Muffe 3 der Maschinenwelle angeordnet sind, unter Vermittlung von Nockennebeln 4 betätigt werden, die auf dem sich drehenden Kurbelgehäuse gelagert sind. 



   Ausser der Muffe 5 ist auf der Kurbelwelle eine zweite feststehende Muffe 5 angeomlent. auf welchen Muffen die Maschine mittels Konsolen, Armen oder dgl. befestigt ist. 



   Das Getriebegehäuse v ist mit dem Kurbelgehäuse e unter Zwischenschaltung von drei oder mehreren dünnen, biegsamen Platten 8 verbunden, die an ihren oberen und unteren Enden geflanscht und an der Rückseite mit einer geeigneten Verkleidung versehen sind, so dass eine gute Reibungsfläche bei freier Beweglichkeit entsteht. Die Zündkerze 9 wird zweckmässig innerhalb eines Gehäuses 10 angeordnet, das an   ! em oberen Ende des Zylinders   befestigt ist. 
 EMI2.2 
 lichen Maschinen, von Bohrern und anderen Werkzeugen   sowie von kieinen elektrischen   Maschinen geeignet, wobei die Kraft sowohl in den kreisenden Zylindern als auch von der Kurbelwelle oder auch von beiden abgeleitet werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern und zweckmässig gleichachsig im Zylinderdeckel angeordnetem Ein-und Auslassventil, gekennzeichnet durch eine in geringer Entfernung vom Zylinderdeckel angeordnete kuppelförmige Kappe (a), die die Ein-und Auslass- öffnungen voneinander trennt und die Ventile mit ihren Antriebsorganen schützt, wobei die Ventile und der Zylinderdeckel wirksam gekühlt und die Auspuffgase durch Streichen über den Rand der kuppelförmigen Kappe geräuschlos abgeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilhebel (i) b) von konzentrisch ineinander angeordneten Steuerrohren und-stangen ( ;, 1) unter Vermittlung von Nockenhebeln (4) des kreisenden Kurbelgehäuses und Nocken (2) betätigt werden.
    3. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 2 mit einer Einrichtung zum Ausgleich der auf das Einlassventil wirkende fliehkraft, dadurch gekennzeichnet. dass derventilliebel des Einlassorganes mit einem kleinen Gewicht so belastet ist. dass er das durch die Fliehkraftwirkung des kreisenden Zylinders auf seinen Sitz gedrückte Ventil für gewöhnlich nicht EMI2.3
AT90567D 1914-01-08 1914-01-08 Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern. AT90567B (de)

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