AT90531B - Getriebe. - Google Patents

Getriebe.

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AT90531B
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shaft
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driven
resistance
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Karl Schueber
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Karl Schueber
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Getriebe. 
 EMI1.1 
   geschaltet sind ; dass   diese Zwischenglieder Arbeit aufspeichern können,   um   sie   nacl1\virkend an   die getriebenen Teile weiterzugeben. wodurch in Abhängigkeit vom Widerstande der getriebenen Teile ein veränderliches Drehmoment und Übersetzungsverhältnis erreicht wird. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in Fig. 2 im Querschnitt. beziehungsweise in der   Stirnansichl   dargestellt : Fig. 3 zeigt eine besondere Ausführungsform der Kurvenscheiben, Fig. 4 in der Querschnittansicht eine Ausführungsform des Schwingenantriebes mittels Exzenter, welche versetzt auf der Motorwelle angeordnet sind ; in Fig. 5 ist für die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführung in einem Schaubild gezeigt, wie gross das aufgewendete mittlere Drehmoment md der Schwingen und das mittlere Drehmoment der getriebenen Welle   bezogen   auf denselben Umfang, ist, wenn verschieden grosse Teile des ganzen Ausschlagwinkels'Y. der Schwinge unmittelbar zur Drehung der getriebenen Welle verwendet werden. 



   In Fig. 9 ist für die in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Ausführung ein Schaubild der auf die getriebene Welle wirkenden Spannungen unter der Annahme, dass die Schwenkung jeder 
 EMI1.2 
 Fig. 7 und 8 entnommen, welche wie Fig, 6 deren Abhängigkeit vom Verdrehungswinkel der Feder zeigen, wobei letztere Figur für den Fall gilt, wenn die getriebene Welle keine Drehung   erfährt, so   dass die Feder längs   dem ganzen Winkel a augespanni und ihr schlie#lich die   Spannung S erteilt wird. 



     Auf der getriebenen Welle K'sind sechs gleiche Federn. 'an   je einem   End''befestigt, während   die andern Enden an den   Innenteilen     ;'von   je einem   Schaltwerk     befestigt sind. dessen Aussen-   teil mit je einer Schwinge 1n fest verbunden ist und bei Verschwenkung derselben in der Richtung des Pfeiles a mit den Innenteilen gekuppelt wird. 



   Bei der in den Fig. 1 und 3 dargestellten Ausführung ist am freien Ende jeder   Schwing w   eine Rolle b gelagert ; die Rollen werden durch je eine   Feder l'mit   je einer von sechs gleichmässig um je 60  versetzt auf der Motorwelle t angeordneten, unrunden Scheiben I-VI im Eingriff gehalten. Die Flanken dieser unrunden Scheiben bestehen aus einer Anlauffläche 1-2 mit zunehmenden Halbmessern, einem zur Welle t konzentrischen Teile   2-3   und einer Ablauffläche   3-1   mit abnehmenden Halbmessern.

   Die Anlauf-, sowie die Ablaufflächen erstrecken sich über je einen Zentriwinkel von 60  und sind so gestaltet, dass sie im Eingriff mit den Schwingenrollen diesen eine gleichförmige Geschwindigkeit bei ihren jeweiligen Ausschlägen um den Winkel   (f.   erteilen ; durch den konzentrischen, einen Zentriwinkel   v'n 140  umfassenden   Teil   2-3   der Scheibe wird bezweckt, der   zugehörigen Schwinge keine Bewegung zu   erteilen. während deren Rolle b an diesem Scheibenteile abrollt. Die Ablauffläche 3-1 ermöglicht mit 
 EMI1.3 
 getriebene Welle übertragen werden, wenn deren Widerstand Null wäre.

   Je grösser der Widerstand ist, ein um so geringerer Teil des Schwenkungswinkels   &alpha; wird unmittelbar   auf die getriebene Welle übertragen und ein um so grösserer Teil wird zur Erzeugung der Federspannungen verwendet, und um so geringer ist die Geschwindigkeit der getriebenen Welle.

   Ist der Widerstand derselben so gross, die Geschwindigkeit   demgemäss   so klein,   dass weniger   als ein Fünftel des   Schwenkungswinkels &alpha;unmittelbar   auf die getriebene Welle übertragen wird, so sind an der Stelle 3 der Scheibenflanken noch Federspannungen vorhanden und diese werden daher durch die Ablaufkurve teilweise an die treibende Welle zuriickgegeben.-Wird der Widerstand grösser als die Summe aller Spannungen in den Federn, so muss die getriebene   Welle te stehen bleiben,   während die treibende Welle t weiterlaufen kann, wobei dann die vermittels der Anlaufflankcn in den Federn hervorgerufenen Spannungen vermittels der Ablaufflanken wieder an die Welle t   zurückgegeben werden   und daher eine Leistungsübertragung aufhört,

   während eine Spannung entsprechend dem fünffachen Betrag der grössten Federspannung (5 S) dauernd auf die getriebene Welle wirkt, da immer vier Schwingen sich in der ausseren Lage mit der Spannung von S befinden 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.2 
 
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 Widerstandes sinkt die Geschwindigkeit der getriebenen Welle. während sich die Zahl der gleichzeitig wirksamen Federn   erhöht.   Das Zusammenwirken der Federn ergibt sich nach den Schaubildern Fig. 9 und 10 mit den   on   der getriebenen Welle durchlaufenen Winkeln in Bogenmassen als Abszissen und den auf dieselbe wirkenden Tangentialspannungen als Ordinaten unter   Berücksichtigung   folgender Erwägungen :

   Die von dem Ausschlag einer Schwinge herrührende, 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 erreicht ist, hört die Wirkung der treibenden Welle auf dieses Aggregat auf und das Aggregat   I1   setzt mit dem Spannungsbeginn ein usw. Die von der Motorwelle abgenommene Spannung schwankt also dauernd von 0 bis zum jeweiligen Höchstwert und da die Geschwindigkeiten gleichförmig sind, entsteht für jeden Impuls 1-2 ein Dreiecksdiagramm; die mittlere Motorwellenspannung entspricht daher der halben Spannung, welche in 2 erreicht wird. Diese mittlere Motorwellenspannung ist in Fig. 9 durch Linie   I'd, in Fig.   10 durch Linie g h dargestellt. 
 EMI2.7 
 bzw. vier von den sechs Federn   gleichzeitig übertragenen Spannungen   in Fig. 9 durch Linie   e f   und in Fig. 10 durch Linie   i. i dargestellt   ist.

   Die Schwingendrehung ist somit auf die Drehung 
 EMI2.8 
 das   Zurückfliessen   von Arbeit aus der getriebenen Welle durch die Federn in die treibende Welle schon bei 2 und damit die beliebige Änderung des Drehmomentkurvenverlaufes. 



   Bei einer anderen Ausführungsform (Fig. 4), wobei versetzt auf der Antriebswelle angeurdnete Exzenter zur   Kraftübertragung   auf die Schwingen verwendet werden, wird ebenfalls die Rückgabe von Arbeit aus den Federn an die Motorwelle wie bei Fig. 3 früher beginnen, als bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Getriebe mit zwischen treibender und getriebener Welle geschalteten clastischen Antriebsmitteln. wie Federn oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass an der angetriebenen Welle (w) mehrere gleichartige, bei jeder Wellenumdrehung nacheinander zur Wirkung gelangende Elemente (v) vorgesehen sind, die je nach dem auftretenden Widerstand der angetriebenen Welle   (11'1 entweder   die erhaltene Bewegung auf die angetriebene Welle (w) übertragen oder als Kraftspeicher wirken.

Claims (1)

  1. 3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der Antrieb der einzelnen Elemente durch an der treibenden Welle (t) versetzt angeordnete Kurvenscheiben Exzenter (c). Kurbeln oder dgl. mit Hilfe je eines einzigen, einfachen Sperrwerkes betätigt wird.
AT90531D 1919-01-08 1919-01-08 Getriebe. AT90531B (de)

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AT90531T 1919-01-08

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AT90531B true AT90531B (de) 1922-12-27

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ID=3610778

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AT90531D AT90531B (de) 1919-01-08 1919-01-08 Getriebe.

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