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Getriebe.
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geschaltet sind ; dass diese Zwischenglieder Arbeit aufspeichern können, um sie nacl1\virkend an die getriebenen Teile weiterzugeben. wodurch in Abhängigkeit vom Widerstande der getriebenen Teile ein veränderliches Drehmoment und Übersetzungsverhältnis erreicht wird.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in Fig. 2 im Querschnitt. beziehungsweise in der Stirnansichl dargestellt : Fig. 3 zeigt eine besondere Ausführungsform der Kurvenscheiben, Fig. 4 in der Querschnittansicht eine Ausführungsform des Schwingenantriebes mittels Exzenter, welche versetzt auf der Motorwelle angeordnet sind ; in Fig. 5 ist für die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführung in einem Schaubild gezeigt, wie gross das aufgewendete mittlere Drehmoment md der Schwingen und das mittlere Drehmoment der getriebenen Welle bezogen auf denselben Umfang, ist, wenn verschieden grosse Teile des ganzen Ausschlagwinkels'Y. der Schwinge unmittelbar zur Drehung der getriebenen Welle verwendet werden.
In Fig. 9 ist für die in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Ausführung ein Schaubild der auf die getriebene Welle wirkenden Spannungen unter der Annahme, dass die Schwenkung jeder
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Fig. 7 und 8 entnommen, welche wie Fig, 6 deren Abhängigkeit vom Verdrehungswinkel der Feder zeigen, wobei letztere Figur für den Fall gilt, wenn die getriebene Welle keine Drehung erfährt, so dass die Feder längs dem ganzen Winkel a augespanni und ihr schlie#lich die Spannung S erteilt wird.
Auf der getriebenen Welle K'sind sechs gleiche Federn. 'an je einem End''befestigt, während die andern Enden an den Innenteilen ;'von je einem Schaltwerk befestigt sind. dessen Aussen- teil mit je einer Schwinge 1n fest verbunden ist und bei Verschwenkung derselben in der Richtung des Pfeiles a mit den Innenteilen gekuppelt wird.
Bei der in den Fig. 1 und 3 dargestellten Ausführung ist am freien Ende jeder Schwing w eine Rolle b gelagert ; die Rollen werden durch je eine Feder l'mit je einer von sechs gleichmässig um je 60 versetzt auf der Motorwelle t angeordneten, unrunden Scheiben I-VI im Eingriff gehalten. Die Flanken dieser unrunden Scheiben bestehen aus einer Anlauffläche 1-2 mit zunehmenden Halbmessern, einem zur Welle t konzentrischen Teile 2-3 und einer Ablauffläche 3-1 mit abnehmenden Halbmessern.
Die Anlauf-, sowie die Ablaufflächen erstrecken sich über je einen Zentriwinkel von 60 und sind so gestaltet, dass sie im Eingriff mit den Schwingenrollen diesen eine gleichförmige Geschwindigkeit bei ihren jeweiligen Ausschlägen um den Winkel (f. erteilen ; durch den konzentrischen, einen Zentriwinkel v'n 140 umfassenden Teil 2-3 der Scheibe wird bezweckt, der zugehörigen Schwinge keine Bewegung zu erteilen. während deren Rolle b an diesem Scheibenteile abrollt. Die Ablauffläche 3-1 ermöglicht mit
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getriebene Welle übertragen werden, wenn deren Widerstand Null wäre.
Je grösser der Widerstand ist, ein um so geringerer Teil des Schwenkungswinkels α wird unmittelbar auf die getriebene Welle übertragen und ein um so grösserer Teil wird zur Erzeugung der Federspannungen verwendet, und um so geringer ist die Geschwindigkeit der getriebenen Welle.
Ist der Widerstand derselben so gross, die Geschwindigkeit demgemäss so klein, dass weniger als ein Fünftel des Schwenkungswinkels αunmittelbar auf die getriebene Welle übertragen wird, so sind an der Stelle 3 der Scheibenflanken noch Federspannungen vorhanden und diese werden daher durch die Ablaufkurve teilweise an die treibende Welle zuriickgegeben.-Wird der Widerstand grösser als die Summe aller Spannungen in den Federn, so muss die getriebene Welle te stehen bleiben, während die treibende Welle t weiterlaufen kann, wobei dann die vermittels der Anlaufflankcn in den Federn hervorgerufenen Spannungen vermittels der Ablaufflanken wieder an die Welle t zurückgegeben werden und daher eine Leistungsübertragung aufhört,
während eine Spannung entsprechend dem fünffachen Betrag der grössten Federspannung (5 S) dauernd auf die getriebene Welle wirkt, da immer vier Schwingen sich in der ausseren Lage mit der Spannung von S befinden
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Widerstandes sinkt die Geschwindigkeit der getriebenen Welle. während sich die Zahl der gleichzeitig wirksamen Federn erhöht. Das Zusammenwirken der Federn ergibt sich nach den Schaubildern Fig. 9 und 10 mit den on der getriebenen Welle durchlaufenen Winkeln in Bogenmassen als Abszissen und den auf dieselbe wirkenden Tangentialspannungen als Ordinaten unter Berücksichtigung folgender Erwägungen :
Die von dem Ausschlag einer Schwinge herrührende,
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erreicht ist, hört die Wirkung der treibenden Welle auf dieses Aggregat auf und das Aggregat I1 setzt mit dem Spannungsbeginn ein usw. Die von der Motorwelle abgenommene Spannung schwankt also dauernd von 0 bis zum jeweiligen Höchstwert und da die Geschwindigkeiten gleichförmig sind, entsteht für jeden Impuls 1-2 ein Dreiecksdiagramm; die mittlere Motorwellenspannung entspricht daher der halben Spannung, welche in 2 erreicht wird. Diese mittlere Motorwellenspannung ist in Fig. 9 durch Linie I'd, in Fig. 10 durch Linie g h dargestellt.
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bzw. vier von den sechs Federn gleichzeitig übertragenen Spannungen in Fig. 9 durch Linie e f und in Fig. 10 durch Linie i. i dargestellt ist.
Die Schwingendrehung ist somit auf die Drehung
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das Zurückfliessen von Arbeit aus der getriebenen Welle durch die Federn in die treibende Welle schon bei 2 und damit die beliebige Änderung des Drehmomentkurvenverlaufes.
Bei einer anderen Ausführungsform (Fig. 4), wobei versetzt auf der Antriebswelle angeurdnete Exzenter zur Kraftübertragung auf die Schwingen verwendet werden, wird ebenfalls die Rückgabe von Arbeit aus den Federn an die Motorwelle wie bei Fig. 3 früher beginnen, als bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Getriebe mit zwischen treibender und getriebener Welle geschalteten clastischen Antriebsmitteln. wie Federn oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass an der angetriebenen Welle (w) mehrere gleichartige, bei jeder Wellenumdrehung nacheinander zur Wirkung gelangende Elemente (v) vorgesehen sind, die je nach dem auftretenden Widerstand der angetriebenen Welle (11'1 entweder die erhaltene Bewegung auf die angetriebene Welle (w) übertragen oder als Kraftspeicher wirken.