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Pendelbremse für besonders hohe und besonders niedrige Tourenzahlen.
Es sind Einrichtungen zum Bremsen von rasch laufenden Maschinen, insbesondere Automobilmotoren bekannt, die derart pendelnd aufgehängt sind, dass die Bremsmaschine mit einem Hebelarm versehen wird und die Leistung ohne weiteres aus Tourenzahl und Drehmoment ausgerechnet werden kann. Solche Einrichtungen werden als elektrische Maschinen, als Wasserbremsen, ölbremse, Luftfüllbremsen u. dgl. ausgeführt. Allen diesen Anordnungen haftet jedoch der Mangel an, dass das Drehmoment des Reibungswiderstandes im Leerlauf bei besonders niedrigen Tourenzahlen zu gross ist, um ganz kleine Leistungen des Motors messen
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Festigkeit bieten.
Dies gilt insbesondere für elektrische Bremsen, die für Tourenzahlen von 3000-4000 Umdrehungen pro Minute sehr kostspielige Spezialausfuhnmgen notwendig machen.
Zu einfacheren und billigeren Ausführungen der Bremsmaschine gelangt man dadurch, dass man zwischen Motor und Bremsmaschine ein Getriebe einschaltet, das zu hohe oder zu niedrige Tourenzahlen auf für die Bremse geeignete Tourenzahlen übersetzt. Diese Ausführung hat aber den Nachteil, dass die Getriebeverluste bei jeder Ablesung der Leistung aus Tourenzahl und Drehmoment jeweils durch Subtraktion oder Addition berücksichtigt werden müssen, was die Ausrechnung erschwert und was sie ausserdem ungenau macht, da die Getriebeverluste bei den verschiedenen Tourenzahlen verschieden gross sind.
Gemäss der Erfindung wird die Messung der Leistung dadurch wesentlich vereinfacht und in ihrer Genauigkeit erhöht, dass das Getriebe mit der Bremsmaschine fest verbunden ist und mit dieser gemeinsam um die gleiche Achse schwingt, so dass im abgelesenen Drehmoment die Getriebeverluste bereits enthalten sind.
Durch den Einbau eines derartigen Getriebes ist es möglich, eine Bremsmaschine normaler Bauart auch dann zu verwenden, wenn die Leistung eines Motors mit extrem hoher oder extrem niedriger Tourenzahl gemessen werden soli.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In Fig, 1 bedeutet 1 die Bremsmaschine, die in vorliegendem Ausführungsbeispiel als elektrische Bremsmaschine gedacht ist ; 2 und 3 sind an der Stirnseite der Bremsmaschine angebrachte Schilde, die Lagerzapfen 4 und 5 tragen, um welche die Bremsmaschine schwingen kann. In dem Lagerschild 2 ist das Übersetzungsgetriebe 7, 8 untergebracht, das im vorliegenden Ausführungbeispiel ins Langsame übersetzt. Das Antriebsritzel 7 ist auf der Welle 6 aufgekeilt, die ihrerseits mittels Kupplung oder dgl. an den zu bremsenden Motor angeschlossen wird.
In Fig. 2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel desselben Erfilldungsgedankens dargestellt.
In dem Lagerschild 2 ist wiederum das Übersetzungsgetriebe untergebracht, das hier aus zwei Stirnräderpaaren besteht. Diese Ausführungsform unterscheidet sich auch noch dadurch von derjenigen der Fig. l. dass die pendelnde-Achse mit jener der Bremsmaschine identisch ist, während bei Fig. 1 die Pendelachse und Antriebsachse voneinander verschieden sind.
Daraus folgt, dass bei Fig. 1 ein Gegengewicht 9 angebracht werden muss. um die Bremsmaschine ins stabile Gleichgewicht zu bringen.
Es können auch noch andere Arten von Getrieben, wie z. B. Planetengetriebe, Schubgetriehe
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mit beliebig viel Übersetzungen, Friktionsgetriebe u. dgl. eingebaut werden, ohne dass die
Merkmale der Erfindung dadurch geändert wurden.