AT90402B - Vorrichtung zur Gewinnung des Flußgeschiebes. - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung des Flußgeschiebes.

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AT90402B
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Emanuel Ing Franz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Gewinnung des Flussgeschiebes. 
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 betongemauerten Schottertrichter aufgefangen werden, aus dem sie sodann durch Materialfangröhren in darunter befindliche Wagen abgelassen werden. 



   Der Gegenstand dieses Zusatzpatentes ist eine Vorrichtung, laut welcher die im Sehottertrichter 
 EMI1.2 
 ober Wasser gehoben zu werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. 
 EMI1.3 
 bestimmenden Schichtenkurven. Fig. 3 ein   Längsschnitt   nach Linie   a-f,   Fig. 4 ist ein Schnitt durch das   Gesehiebegefäss   und Fig. 5 ein Schnitt nach c-c der Fig. 4. 



   In den Flussboden werden an geeigneten Stellen, wie im Stammpatente Nr. 87256 beschrieben ist. 
 EMI1.4 
 höchstem zu befürchtenden Hochwasser in Betracht kommenden gesamten Geschiebefracht, u. zw. von seinem Beginn bis zum Wiedereintritt des normalen Wasserstandes berechnet, damit von der sehr schwierigen Förderung während des Hochwassers Abstand genommen werden könne. Das   Geschiebegefäss   ist aus starkem schmiedeeisernen Blech hergestellt, sein unterer Teil konisch verjüngt, es passt mit seinem oberen, genau zylindrisch geformten Teile in die ebenfalls sorgfältig zylindrisch geformte Fangröhre, so dass sich   da, s Glasfensterehen   e (Fig. 4) eines elektrischen Melders M über dem im Mittelpunkte des Bodens der Fangröhre befestigten eisernen Dorn d befindet.

   Das   Geschiebegefäss   steht zunächst auf der Untertasse t, welche die Verunreinigung des untersten Teiles der   Fangröhre   abwehrt ; die Untertasse t steht auf der Platte p und ist zwecks satten Sitzens des Gefässes auf der Innenseite ihres   Boders   mit Radialrippen r ausgerüstet. Die Segmente l aus Winkeleisen überdecken den Untertassenrand und sind in der Fangröhrenmauer auslösbar festgeklemmt (Fig. 4). 



   Den oberen Rmd des Geschiebegefässes bildet der Greifwulst w, welchen die Greifhaken h des Greif, kranzes K zwecks Hebung erfassen. Die kreisrunde Platte p ruht auf starken Bandfedern, welche auf das Gewicht des vollen Gefässes so geprüft sind, dass der Dorn d gerade bei Vollwerden des   Geschiebegefässes   G 
 EMI1.5 
 wulst des neuen leeren Gefässes eingesetzt. 



   Diese Stichröhre   8   (Fig. 4) dient zur Abwehr der Versandung der Fangröhre während der Auswechslung der Gefässe. Die wesentlichen Bestandteile der   Stichröhre   sind : der Fussring i, die Gerippestangen g, die Vollwand v, welche über die Flusssohlenlinie reicht und der darüberbefindliche Drahtnetz-   streifes n, (Fig. 3. ) Oberhalb dieses Streifens n ist die Stiehröhre wandlos, so dass die durch Ringe zusammen-   gehaltenen Gerippestangen bloss kleine Flächen dem Stromangriff bieten. 

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   Wenn Ausbesserungen eine Entwässerung der Fangröhre erheischen, wird eine eigens zu diesem Zwecke gebaute, wasserdicht abschliessende Stichröhre angewendet. Der sehr schwere Fussring dieser Röhre ist mit einem breiten Gummiband bekleidet und wird diese Röhre in gleicher Weise wie die Stichröhre eingesetzt. Das fortschreitende Auspumpen des Innenraumes der Röhre, welche bis über den Wasserspiegel vollwandig ist, erhöht die wasserdichte Anpressung des mit Gummiband bekleideten Röhrenfusses. 



   Zum Hochheben des angefüllten Geschiebegefässes dient ein Laufkran, dessen Haken einen Greifkranz   K   trägt, der mit seinen vier beweglichen Armen in den Wulst des   Gegehiebegefisses   eingreift. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Ist das Gefäss   voll mit Geschiebe, so wird nach Durchstossen   des Glasfensterchens e das Läutewerk betätigt, so dass man erkennt, welcher der quer im Fluss stehenden Töpfe zu heben ist. Die Kranlaufkatze L, (Fig. 1) fährt auf der Kranbahn vor, wird genau zentrisch über dem gemeldeten Geschiebetrichter angehalten und setzt die Stichröhre S (Fig. 1, 3) ein. Mit dem Greifkranz K (Fig. 4) wird das Geschiebegefäss erfasst, gehoben und von der Laufkatze ins Sandwerk gefahren. Eine zweite, gleich nachfolgende Laufkatze   L2   bringt ein leeres Geschiebegefäss, lässt es durch die   Stichröhre   in die Fangröhre herab, hebt sodann die Stichröhre und trägt sie weg. Dieser Vorgang wiederholt sich nach   jedesmaligem   Glockenzeichen. 



   Um das Sinken des frisch einzusetzenden   Gesehiebegefässes   in der Fangröhre zu erleichtern, ist in der Trichtermauer ein Wasserschlauch s vorgesehen, der an seinen Enden zwecks   Sandal) wehr   winkelig abgebogen ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Vorrichtung zur Gewinnung des   Flussgeschiebes   laut   Stammpatent Nr. 87256, dadurch gekenn-   zeichnet, dass in den im Flussboden eingebauten Fangtrichter ein   Gesehiebegefäss   eingepasst ist, das an seinem oberen Rande einen Wulst hat, in den ein Hebewerk eingreift. vermittels welches das Gesehiebegefäss mit seinem Inhalt ober Wasser gezogen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vom unteren Teil der Fangröhre zum Trichter ein Wassersclauch führt. der beiderseits zwecks Verhütung der Versandung winkelig abgebogen ist. EMI2.1 auf Gewichtslast berechneten Federn steht, bei deren Zusammendrücken ein Dorn die Schliessung der Läutewerkleitung bewirkt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das nach unten etwaverjüngte Geschiebegefäss auf Rippen einer Untertasse steht, deren Rand mit segmentförmigen Winkeleisen überdeckt ist, zwecks Verhinderung der Versandung des Bodens der Fangröhre. insbesondere der Federn. EMI2.2
AT90402D 1918-01-27 1920-07-06 Vorrichtung zur Gewinnung des Flußgeschiebes. AT90402B (de)

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