AT90360B - Einrichtung und Verfahren zur Behandlung von Gasen und Dämpfen mit Flüssigkeiten. - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zur Behandlung von Gasen und Dämpfen mit Flüssigkeiten.

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AT90360B
AT90360B AT90360DA AT90360B AT 90360 B AT90360 B AT 90360B AT 90360D A AT90360D A AT 90360DA AT 90360 B AT90360 B AT 90360B
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Austria
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vapors
gases
liquids
tower
chamber
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Hermann Frischer
Michael Drees
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Hermann Frischer
Michael Drees
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei allen bisher bekannten Verfahren für die Absorption, Destillation und Waschung von Gasen und Dämpfen wird der Gasstrom u. dgl. entweder nur im Gleichstrom oder nur im Gegenstrom zu der Berieselungsflüssigkeit geführt und ferner über den ganzen Querschnitt des Reaktionsturmes nur mit einer   Berieselungsftüssigkeit   in   Berührung   gebracht. Es war bisher unmöglich, die Gase oder Dämpfe mit mehreren verschiedenen Berieselungsflüssigkeiten in einem und demselben Apparat in Berührung zu bringen und je nach Bedarf mit Flüssigkeiten verschiedener Konzentration und Temperatur zu behandeln. Die Nachteile der bisherigen Ausführungsarten und Arbeitsweisen werden durch die Erfindung behoben. 



   Die Zeichnung gibt eine schematische Darstellung über die Bewegung der Gase in einem Turm gemäss der Erfindung wieder, u. zw. stellen Fig. 1 und 2 den Aufriss mit teilweiser perspektivischer Ansicht, bzw. den Grundriss, eines Turmes mit drei, und Fig. 3 und 4 den Aufriss mit teilweiser perspektivischer Ansicht, bzw. den   Grundriss,   einer Turmkammer mit fünf Abteilungen dar. Nach Fig. 1 ist der Turm 
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 p2, p3, p4 getrennt sind. Jede Kammer ist durch die lotrechten Zwischenwände w1, w2, w3 in einzelne Abteilungen zerlegt. Die Gase treten z.

   B. am Fusse des Turmes in der Pfeilrichtung ein, gehen in der Abteilung 1 der Kammer   I   hinauf, treten durch die   Ausnehmung     81   der Zwischenwand   W1   in die Abteilung 2 und gehen hier nach abwärts, wo sie dann durch die   Ausnehmung N2   der   Zwischenwand mu   in die Abteilung 3 der Kammer A eintreten.

   In dieser Abteilung gehen die Gase nach aufwärts und treten   d'roh die   Platte   pu dite   hier eine entsprechende Ausnehmung besitzt, in die   Abteilung.   3 der Kammer B über, wo sie durch die Ausnehmung   83 der Zwischenwand/D3 in   die Abteilung 1 der Kammer B eintreten. 
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 lochungen, um der   Beriesellingsfliissigkeit   den Durchgang von einer Kammer zur ändern zu gestatten.

   Um zu verhindern, dass auch die Gase durch diese   Durchloehungen   treten, werden letztere entweder mit Flüssigkeitsverschlüssen versehen oder der Gesamtquerschnitt der Durchlochtungen einer Abteilung muss kleiner gewählt werden als der Querschnitt der Ausnehmungen in den   Zwischenwänden.   
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 mit verschiedenen Füllkörpern Vorwärm- und Kühlvrrichtungen versehen ; auch kann man entweder den ganzen Apparat oder nur Teile desselben in beschriebener Weise unterteilen. Dem Gasstrom entgegen wird die   Berieselungsflussigkeit   von oben zugeführt,   it.   zw. kann die Zuführung für alle drei Abteilungen bei Anwendung einer und derselben Berieselungsflüssigkeit durch einen gemeinsamen Verteiler gehen. 



   Sollen aus den in den Apparat eintretenden Gasen, bzw. Dämpfen verschiedene Komponenten entfernt werden, von denen jede einzelne   durch   eine andere Flüssigkeit   aufnphmbar ist. so verfährt   

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 von verschiedener Temperatur und von   verschiedenem     Konzentrationsgrad   berieseln. Dabei ist es wesentlich, dass den Gasen, bzw. Dämpfen innerhalb jeder einzelnen Abteilung Gelegenheit gegeben wird. mit den Berieselungsflüssigkeiten wiederholt im Gleichstrom und im Gegenstrom in   Berührung   zu kommen. 



   Bis jetzt brauchte man zur Erzielung der gleichen Wirkung eine entsprechende Anzahl von Apparaten. Hatte man aus sonst verschiedenen Flüssigkeiten einen gemeinsamen   Komponenten   aus- 
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 einzelne Flüssigkeit einen eigenen Apparat haben,   oder T) ei Anwendung eines Apparates   musste dieser vor seiner   Verwendung für   eine weitere Flüssigkeit gereinigt werden. Nach der Erfindung kann man in einem einzigen Apparat aus verschiedenen Flüssigkeiten eine und dieselbe Komponente austreiben und die   Rückstände   im unvermischten Zustand erhalten. Die vorliegende Ausführungsart kann auch beim Rektifizieren und   Dephle, Q ; mieren   von Gasen und Dämpfen angewendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Behandlung von-Gasen und Dämpfen mit   Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet.   
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 getrennte Räume unterteilt ist, welche ihrerseits wieder durch wagrechte Querwände (p1, p2, p3, p4) in   übereinander liegende Kammern   unterteilt sind. wobei die Verbindung zwischen den so entstehenden einzelnen Kammern derart angeordnet ist, dass die Gase und Dämpfe der Reihe nach. n.   zw.   in jeder   wagrechten   Gruppe in auf-und absteigender Richtung, sämtliche Flüssigkeitsströme durchdringen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Arbeiten mit der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in den lotrechten, nebeneinander liegenden Abteilungen eines und desselben Apparates (bzw. Turmes) die Gase und Dämpfe jeweils mit verschiedenen Absorptions- bzw. Berieselungsflüssigkeiten in Be- rührung bringt.
AT90360D 1917-10-29 1919-09-19 Einrichtung und Verfahren zur Behandlung von Gasen und Dämpfen mit Flüssigkeiten. AT90360B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011134648A1 (en) * 2010-04-30 2011-11-03 Saipem S.P.A. Reactor for effecting gas-liquid biphasic reactions

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011134648A1 (en) * 2010-04-30 2011-11-03 Saipem S.P.A. Reactor for effecting gas-liquid biphasic reactions

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