DE323474C - Einrichtung und Verfahren zur Behandlung von Gasen und Daempfen mit Fluessigkeiten - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zur Behandlung von Gasen und Daempfen mit Fluessigkeiten

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DE323474C
DE323474C DE1917323474D DE323474DD DE323474C DE 323474 C DE323474 C DE 323474C DE 1917323474 D DE1917323474 D DE 1917323474D DE 323474D D DE323474D D DE 323474DD DE 323474 C DE323474 C DE 323474C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Einrichtung und Verfahren zur Behandlung von Gasen und Dämpfen mit Flüssigkeiten.
  • Bei allen bisher bekannten Verfahren- für die Absorption, Destillation und Vaschung von Gasen und Dämpfen. wird der Gasstrom usw. entweder nur im Gleichstrom oder nur im Gegenstrom zu der Berieselungsflüssigkeit geführt, und ferner über den ganzen Querschnitt des Reaktionstunnes nur mit einer Berieselungsflüssigkeit in Berührung gebracht. Eine Spaltung der Berieselungsflüssigkeit in mehrere völlig getrennte Ströme innerhalb eines Apparates war nicht möglich.
  • Somit war es bisher benommen, die Gase oder Dämpfe mit mehreren verschiedenen Berieselungsflüssiglreitsströmen in einem und deinselben Apparat in Berührung zu bringen bzw. sie in Wechselwirkung je nach Bedarf mit Flüssigkeiten verschiedener Konzentration und Temperatur zu behandehl.
  • Die Nachteile der bisherigen Ausführungsarten und Arbeitsweisen werden durch die vorliegende Erfindung behoben. Beiliegende Zeichnung gibt eine schematische Darstellung über die Bewegung der Gase in einem Turm gemäß der vorliegenden Erfindung wieder, und zwar stellt Fig. I einen im Querschnitt dreiteiligen, Fig. 2 einen im Querschnitt fünfteiligen Turm dar. Nach Fig. I der Zeichnung ist der Turm in übereinanderliegende Kammern, B, C usw. geteilt, die voneinander durch entsprechende Platten p1, p2 getrennt sind. Sowohl jede Kammer als auch die Platten sind weiter unterteilt und die einzelnen Unterahteilungen durch lotrechte Zwischenwände W voneinander getrennt. Die Gase treten z. B. am Fuße des Turmes in der Pfeilrichtung ein, gehen durch di - Abteilunge der Kammer 4 hinauf, treten durch die Ausnehmung s1 der Grenzplatte in der Abteilung 2 nach abwärts, durch die Ausnehmungs2 der Grenzplatte in die Abteilung 3 der Kammer A und durch diese und die Plattepl in der Abteilung 3 der Kammer B nach aufwärts. Ä'on da gehen die Gase durch die Ausnehmungs3 der Grenzplatte hindurch in der Abteilung 1 der KammerB-nach abwärts, treten durch die Ausnehmung s@ der Grenzplatte in die Abteilung 2 der Kammer B und darin nach aufwärts, treten von da durch die Platte p2 in die Abteilung 2 der Kammer C über nach aufwärts. Alsdann gehen die Gase durch die Ausnehmung s5. und dann-durch die Abteilung 3 der Kammer C abwärts und aus dieser durch die Ausnehmung s6 in der Abteilung I der Kammer C nach aufwärts.
  • Dieser Gang wiederholt sich ähnlich bis zum Austritt der Gase aus dem Apparat. Die Platten p, welche die einzelnen Kammern voneinander trennen, sind derart ausgeführt, daß diejenigen Abteilungen, durch welche die Gase nicht gehen sollen, wohl für die Berieselungsflüssigkeit, aber nicht für die Gase durclllässig sind. Dies kann entweder durch die Wahl geringerer Querschnitte oder durch Flüssigkeitsverschlüsse bewirkt werden. Man hat es bei der Ausführungsart nach der vorliegenden Erfindung in der Hand, sowohl die einzelnen Kammern 4, B, C als auch deren einzelne Abteilungen je nach Bedarf mit verschiedenen Füllkörpern, Vorwärm- und Kühlvorrichtungen zu versehen. Bei der Ausführungsart des Apparates der vorliegenden Er-Erfindung bleibt es vorbehalten, entweder den ganzen Apparat oder nur Teile desselben in angezeigter Weise zu unterteilen.
  • Dem Gasstrom entgegen wird die Berieselungsflüssigkeit von oben zugeführt, und zwar kann die Zuführung für alle drei Abteilungen bei Anwendung einer und derselben Berieselungsflüssigkeit durch einen gemeinsamen Verteiler gehen.
  • Sollen nun aus den in den Apparat eintretenden Gasen bzw. Dämpfen verschiedene Komponenten entfernt werden, von denen jeder einzelne durch eine andere Flüssigkeit aufnehmbar ist, so verfährt man sinngemäß derart, daß man die hiernach in Frage kommenden Berieselungsflüssigkeiten durch je eine lotrechte Abteilung der Kammern herunterführt.
  • Unter solchen anderen Flüssigkeiten sind auch solche sonst gleichartiger Zusammensetzung, jedoch verschiedener Temperatur und Konzentration zu verstehen. Man hat es also auch hier in der Hand, die einzelnen Abteilungen mit sonst gleichartigen Flüssigkeiten, jedoch verschiedener Temperatur und verschiedenen Konzentrationsgrades zu berieseln. Dabei ist es wesentlich, daß den Gasen bzw. Dämpfen innerhalb jeder einzelnen Abteilung Gelegenheit gegeben wird, mit den Berieselungsflüssigkeiten wiederholt im Gleichstrom und im Gegenstrom in Berührung zu kommen.
  • Bis jetzt brauchte man zur Erzielung der gleichen Wirkung eine entsprechende Anzahl Apparate. Hatte man aus sonst verschiedenen Flüssigkeiten einen gemeinsamen Komponenten auszutreiben, und wollte man die Rückstände im unvermischten Zustande erhalten, so mußte man für jede einzelne Flüssigkeit einen eigenen Apparat haben, oder bei Anwendung eines Apparates mußte dieser vor seiner Verwendung für eine weitere Flüssigkeit gereinigt werden.
  • Nach vorliegender Erfindung kann man in einem einzigen Apparat aus verschiedenen Flüssigkeiten einen und denselben Komponenten austreiben und die Rückstände im unvermischten Zustande erhalten. Die vorliegende Ausführungsart kann u. a. auch beim Rektifizieren und Deflegmieren von Gasen und Dämpfen angewendet werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: I Einrichtung zur behandlung von Gasen und Dämpfen mit Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktionsraum durch senkrechte Trennungswände (W) in für die Reaktionsflüssigkeit völlig getrennte Räume unterteilt ist, welche ihrerseits wieder durch wagerechte Querwände (pl, p2) in übereinanderliegende Kammern unterteilt sind, wobei die Verbindung zwischen den so entstandenen einzelnen Kammern derart angeordnet ist, daß die Gase und Dämpfe der Reihe nach, und zwar in jeder wagerechten Gruppe in auf und ab steigender Richtung, sämtliche Flüssigkeitsströme durchdringen.
  2. 2. Verfahren zum Arbeiten mit der Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man in den lotrecht nebeneinanderliegenden Abteilungen eines und desselben Apparates bzw. Turmes die Gase und Dämpfe jeweils mit voneinander verschiedenen Absorptions- bzw. Berieselungsflüssigkeiten in Rerührung bringt.
DE1917323474D 1917-10-30 1917-10-30 Einrichtung und Verfahren zur Behandlung von Gasen und Daempfen mit Fluessigkeiten Expired DE323474C (de)

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DE (1) DE323474C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2631828A (en) * 1950-06-12 1953-03-17 Fluor Corp Liquid and gas contacting apparatus
US2923533A (en) * 1955-12-30 1960-02-02 Berry Jean-Luc Liquid phase-fluid phase contacting apparatus

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