<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung betrifft einen kegelförmigen Schirm, der als Regen-oder Sonnenschirm dienen kann, weder Dachstäbe nach Tragrippen besitzt und gleichwohl aufgespannt und zusammengeklappt werden kann.
Im wesentlichen besteht der Schirm aus einem Doppelkegel aus gefälteltem, wasserfest gemachtem, steifem Papier, sogenanntem Hartpapier, auf dem üblichen Schirmstock. Der Oberkegel oder eigentliche Schirmkörper ist fest. aber aufspannbar mit dem Stock verbunden, während der entgegengesetzt gerichtete untere Kegel ebenfalls aufspannbar auf dem Stock verschiebbar und in zwei Endlagen feststellbar angeordnet ist. Die zwei Regelbaren sind miteinander fest. aber gelenkbeweglich verbunden, wobei zweckmässig der Kegelmantel des grösseren Oberkegels über die basale Verbindungsebene hinausragt, so dass
EMI1.2
und unsichtbar ist.
Die Fältelung der Papierkegel ist eine konische, d. h. die einzelnen Faltflächen verlaufen nicht parallelkantig, sondern bilden gleichförmige, langgestreckte Dreiecke, deren Spitzen in die Kegelspitze zusammenlaufen.
EMI1.3
und Fig. 7 ist eine innere Ansicht hiezu.
Der ans einem steifen wasserdichten Papier hergestellte Oberkegel 7 ist zu einer Anzahl Rippen 2 und Rinnen oder Furchen- gefältelt. Die Spitze des Kegels ist an einem Stork 4. befestigt u. zw. durch
EMI1.4
im Oberkegel 1 und im Unterkegel 7 dargestellt, jedoch kann diese Zahl vergrössert oder verringert werden.
Dadurch, dass man die gleiche Anzahl Erhöhungen und Vertiefungen in den beiden Kegeln vorsieht, können sich diese beiden Teile bei geschlossenem Schirm ineinanderfalten. wodurch derselbe in gehörig gefaltetem Zustand erhalten bleibt, was für die Handhabung und Lebendsdauer des Schirmes von Be- deutung ist. Das Tragorgan 7'ist mit den Rippen & 'am Oberkegel 7 befestigt. u. zw. mittels Futterstücke 10. die mit Leim oder in anderer Weise an der rntprsri1e der schrägen Wände zwischen den Rippen : 2 und den Rinnen 3 festgelegt sind. Das Tragorgan 7 ist in seinem Ende 11 z. B. durch Leimen an einem Halsring 12 befestigt. der auf dem Stock J gleiten kann.
Zwecks Festhaltens des Ringes 12 am Stocke 4 bei aufgespanntem Schirm ist eine federnde Klinke 13 vorgeschen, deren eines Ende bei 14 mittels Stift-
EMI1.5
des Schirmes der Ring weggeschoben wird, um in eine Rast 16 der Klinke einzufallen, so dass diese wieder nach aussen springen kann und den Halsring in seiner Lage festlegt. an dem Stock ist bei 18 eine weitere
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
das Tragorgan auf dem Stock 4 verstellt wird.
Die Wirkungsweise ist die folgende : Zwecks Öffnens des Schirmes drückt man die Klinke 17 nach innen und bewegt den Halsring 12 nach oben, bis er die federnde Klinke 7.' ! erreicht, worauf er durch Eintreten in die Rast ? gesperrt wird. Der Schirm ist nunmehr geöffnet und nimmt die in Fig. 5 und 7 dargestellte Lage ein. Zwecks Schliessens des Schirmes werden die umgekehrten Bewegungen der Teile ausgeführt. Die Klinke 1 wird niedergedrückt und dadurch der Halsring 12 aus der Rast 16 frei-
EMI2.2
1. Schirm mit Faltpapierdach, gekennzeichnet durch zwei zu einem Doppelkegel vereinigte Faltpapierkegel, von denen der eine am Stock befestigt, der andere verschiebbar auf dem Stock angeordnet und mit ersterem gelenkig verbunden ist.
EMI2.3