<Desc/Clms Page number 1>
Zusammenlegbarer Jagd8tock.
Dieser Jagdstock gehört zu den Sitzstöcken, bei denen der zusammenlegbare Stock sowohl mit als auch ohne Sitz bei gestreckter Stockage als Gehstock verwendet werden kann. Er zeichnet sich gegenüber derartigen bisher bekannten Jagdstöcken dadurch aus, dass das die beiden Steckteile
EMI1.1
des Sitzes auf den freistehenden Zapfen des Stockunterteiles und eine Sicherung des Stockes in gestreckter Stellung mittels einer über diesen Zapfen geschobenen Muffe ermöglicht wird.
Ein bequemes Sitzen wird bei diesem Jagdstock dadurch herbeigeführt, dass eine oder mehrere der Sitzstreben in Hülsen des Ringes, mit dem der Sitz auf den Stock aufgesetzt wird, eingreifen oder sich über Zapfen des Ringes überschieben lassen, während sie sich zwecks Zusammenlegens des Sitzes in diesen Hülsen bzw. an diesen Zapfen mittels Stifte und Nuten derart führen, dass sie teilweise nach Art von Gelenken herausdrehbar sind.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. 1 und 2 den Stock an sich in Gebrauchslage und zusammengeklappt. Fig. 3 zeigt den Sitz zusammengelegt. Fig. 4 veranschaulicht denselben in Gebrauchslage in Verbindung mit dem Stock. Fig. 5 zeigt den Sitz von unten gesehen. Fig. 6 stellt die Verbindung einer feststellbaren Sitzstrebe mit deren Halter (Aufsteckring) dar. Fig. i zeigt einen Querschnitt nach Linie A-A der Fig. 6 und Fig. 8 eine Seitenansicht des Gelenkgliedes nach Fig. 1, jedoch mit hochgeschobener Muffe.
Der Stock besteht aus zwei durch das Gelenk d, c miteinander verbundenen, zusammen klappbaren Teilen a, b, welche durch eine verschiebbare und entsprechend der Stärke und Höhe des Gelenkgliedes c geschlitzte Muffe e miteinander gekuppelt werden können. Die Muffe dient bei zusammengeklapptem Stock zugleich dazu, das selbsttätige Aufklappen des Stockes zu
EMI1.2
das mit dem Oberteil a des Stockes verbunden ist, ist bei cI so gekröpft bzw. abgebogen, dass es bei gestreckter Stocklage zwischen sich und dem feststehenden Zapfen h des Unterstockes b genügend Spielraum lässt, um auf den Zapfen h einen Sitz aufstecken zu können (Fig. 4).
Der abnehmbare, mit einem Ring g versehene, auf den aus einer Metallkappe bestehenden Zapfen h des Stockes aufsteckbare Sitz besitzt drei Streben i, von denen zwei an Lappen k des Ringes g angelenkt sind und sich in gespreizter Lage gegen eine dazwischen befindliche Nase I anlegen. Die dritte Strebe wird in einer Hülse m des Ringes g mittels Nuten n und Stifte o (Fig. 6 und 7) derart geführt, dass sie bei gespreizter Sitzhaltung ein festes Lager in der Hülse m findet, während sie, wie aus der punktierten Lage il (Fig. 6) ersichtlich ist, bis an die Mündung der HW1'e tn herausgezogen, an dieser zwecks Zusammenschlagens des Sitzes umgelegt werden kann.
Anstatt die Strebe) in der Hülse sei zu führen, kann auch nmgekelut die Strebe als Hülse (Rohr) ausgebildet und an Stelle der Hülse n ein massiver Zapfen vorgesehen sein.
Da die Muffe e vermöge des abgekröpften Gelenk-gliedes c auch bei aufgestecktem Sitz und gestrecktem Stock (siebe die punktierte Stellung Fig. 4) über den Zapfen h geschoben werden
EMI1.3
teiles a kann der Stock schnell zum Sitzen eingerichtet werden (Fig. 4). Weil der Ring g frei um den Zapfen A drehbar ist. lässt sich auch der Sitz, ohne dass das in der Erde steckende Stockende mitgenommen wird, nach jeder Richtung hin bewegen.
<Desc/Clms Page number 2>
Da die Metal1kappe h und die Muffe e an der Verbindungsstelle der zwei Stockteile das Stookholz allseitig einhüllen, 80 wird ein Feuohtwerden oder Aufquellen des stockholm an dieser
EMI2.1
der Strebe bzw. der Streben der Sitz so in Horizontallage gehalten wird, dass ein Verschieben des Körpergewichtes auf der Sitzfläche ohne nachteiligen Einfluss auf ein bequemes Sitzen bleibt.