AT89849B - Schutzvorrichtung an Röntgenröhren. - Google Patents
Schutzvorrichtung an Röntgenröhren.Info
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Die Möglichkeit, dass ein unterhalb einer Röntgenröhre liegender Patient bei einer Implosion der hochevakuierten Röhre durch herabgeschleuderte Bruchstücke oder Bestandteile verletzt werden
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nach Schutzmassnahmen nicht besonders stark fühlbar machte. Seit Einführung der sogenannten Siederöhren. bei denen die Antikathode durch siedendes Wasser gekühlt wird. welches in einem mit dem Hohlraum des Antikathodenträgers verbundenen Gefäss enthalten ist, ist aber die latente Gefahr, die die Röntgenröhre für den unterhalb ihrer liegenden Patienten bildet, ganz bedeutend gewachsen. Jetzt ist es nämlich auch das siedende Wasser, das bei irgendeinem Bruch zu Verletzungen des Patienten Anlass geben kann.
Besteht der Wasserbehälter aus Glas. so ist ja die Gefahr des Springens des Behälters, wobei sich das siedende Wasser über den Patienten ergiessen und diesen verbrühen kann, von vornherein erkennbar. Aber auch wenn der Wasserbehälter aus Metall besteht, sind Verbrühungen beim Implodieren der Röhre durch Wegschleudern des offenen Behälters zu befürchten. Trotzdem sind bisher keinerlei Vorschlage zum Schütze des Patienten gegen derartige höcht gefährliche Zufälligkeiten bekannt geworden.
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aus einer zumindest unterhalb der Röhre oder ihres Trägers angeordneten entsprechend dichten, den Strahlendurchgang nicht hindernden, starren oder biegsamen Hülle besteht.
Diese Hülle, die übrigens auch zur Erhöhung ihrer Widerstandsfähigkeit gegen die Wucht, mit der Bruchstücke oder Bestand-
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treffens glühender Metallteile mit Bewehrungen aus Drahtgeflecht oder dgl. verbunden sein kann, kann an der Röhre selbst oder aber an ihrem Träger, also dem Stativ oder dem Kästchen, von dem die Röhre getragen wird. befestigt werden. Dabei ist es natürlich gleichgültig, ob die Schutzhülle innerhalb oder ausserhalb des Kästchens angeordnet wird.
Die Hülle kann aus verschiedenem Material hergestellt werden, u. zw., wie bereits erwähnt, aus einem starren oder einem biegsamen Material. Haupterfordernis ist nur, dass sie gegen die Wucht der
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überzogen wird, oder indem solche Materialien in das Material der Schutzhülle eingebettet werden. Die Schutzhülle kann auch mit einem solchen für Filtrierzwecke geeigneten Material innen oder aussen oder an beiden Flächen durch irgendein anderes Verfahren als durch Belegen in Form eines Überzuges versehen werden, also etwa durch Elektrolyse, durch ein Spritzverfahren u.a.m. In jedem Falle erspart man hiedurch eine besondere Vorrichtung für das Filter.
Die Gestalt der Schutzhülle kann beliebig sein. wenn sie nur so beschaffen ist, dass sie die nötige Sicherheit gegen die geschilderten Gefahren bietet.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Schutzvorrichtung an Röntgenröhren, bestehend aus einer zumindest unterhalb der Röhre oder ihres Trägers angeordneten, entsprechend dichten, den Strahlendurchgang nicht hindernden, starren oder biegsamen, gegebenenfalls mit Bewehrungen versehenen Hiille, die bei einen) Bruch der Röhre oder des heisses Wasser enthaltenden Kühlungsbehälters Verletzungen des unter der Röhre liegenden Patienten verhindert.
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- oder in Form von Einlagen oder Überzügen mit einem Material kombiniert ist. das als Filter für die Strahlen wirkt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT89849T | 1921-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT89849B true AT89849B (de) | 1922-10-25 |
Family
ID=3610201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT89849D AT89849B (de) | 1921-05-07 | 1921-05-07 | Schutzvorrichtung an Röntgenröhren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT89849B (de) |
-
1921
- 1921-05-07 AT AT89849D patent/AT89849B/de active
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