AT89849B - Schutzvorrichtung an Röntgenröhren. - Google Patents

Schutzvorrichtung an Röntgenröhren.

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Fritz Ing Reiner
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   Die   Möglichkeit,   dass ein unterhalb einer   Röntgenröhre   liegender Patient bei einer Implosion der hochevakuierten Röhre durch herabgeschleuderte Bruchstücke oder Bestandteile verletzt werden 
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 nach Schutzmassnahmen nicht besonders stark   fühlbar machte. Seit Einführung   der sogenannten Siederöhren. bei denen die   Antikathode   durch siedendes Wasser gekühlt wird. welches in einem mit dem Hohlraum des   Antikathodenträgers   verbundenen Gefäss enthalten ist, ist aber die latente Gefahr, die die   Röntgenröhre für   den unterhalb ihrer liegenden Patienten bildet, ganz bedeutend gewachsen. Jetzt ist es nämlich auch das siedende Wasser, das bei irgendeinem Bruch zu Verletzungen des Patienten Anlass geben kann.

   Besteht der Wasserbehälter aus Glas. so ist ja die Gefahr des Springens des Behälters, wobei sich das siedende   Wasser   über den Patienten ergiessen und diesen verbrühen kann, von vornherein erkennbar. Aber auch wenn der Wasserbehälter aus Metall   besteht, sind Verbrühungen   beim Implodieren der Röhre durch Wegschleudern des offenen Behälters zu befürchten. Trotzdem sind bisher keinerlei   Vorschlage zum Schütze   des Patienten gegen derartige höcht gefährliche Zufälligkeiten bekannt geworden. 
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 aus einer zumindest unterhalb der Röhre oder ihres Trägers angeordneten entsprechend dichten, den   Strahlendurchgang nicht hindernden,   starren oder biegsamen Hülle besteht.

   Diese Hülle, die übrigens auch zur Erhöhung ihrer   Widerstandsfähigkeit   gegen die Wucht, mit der Bruchstücke oder Bestand- 
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 treffens glühender Metallteile mit Bewehrungen aus Drahtgeflecht oder dgl. verbunden sein kann, kann an der Röhre selbst oder aber an ihrem   Träger,   also dem Stativ oder dem Kästchen, von dem die Röhre getragen wird. befestigt werden. Dabei ist es natürlich gleichgültig, ob die   Schutzhülle innerhalb   oder ausserhalb des   Kästchens angeordnet   wird. 



   Die Hülle kann aus verschiedenem Material hergestellt werden, u. zw., wie bereits erwähnt, aus einem starren oder einem biegsamen   Material. Haupterfordernis   ist nur, dass sie gegen die Wucht der 
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 überzogen wird, oder   indem solche Materialien in das Material   der   Schutzhülle   eingebettet werden. Die Schutzhülle kann auch mit einem solchen für Filtrierzwecke geeigneten Material innen oder aussen oder an beiden Flächen durch irgendein anderes Verfahren als durch Belegen in Form eines Überzuges versehen werden, also etwa durch Elektrolyse, durch ein Spritzverfahren u.a.m. In jedem Falle erspart man hiedurch eine besondere Vorrichtung für das Filter.

   Die Gestalt der   Schutzhülle   kann beliebig sein. wenn sie nur so beschaffen ist, dass sie die   nötige Sicherheit gegen die geschilderten Gefahren   bietet. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :     i. Schutzvorrichtung an Röntgenröhren,   bestehend aus einer zumindest unterhalb der Röhre oder ihres Trägers angeordneten, entsprechend dichten, den Strahlendurchgang nicht hindernden, starren oder biegsamen, gegebenenfalls mit   Bewehrungen versehenen Hiille,   die bei   einen)   Bruch der Röhre oder des heisses Wasser enthaltenden Kühlungsbehälters Verletzungen des unter der Röhre liegenden Patienten verhindert. 
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Claims (1)

  1. oder in Form von Einlagen oder Überzügen mit einem Material kombiniert ist. das als Filter für die Strahlen wirkt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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