AT89796B - Verfahren zum Abdichten der Verbindungsstelle zwischen Zuführungsteil und Gefäßkörper bei Vakuumapparaten insbesondere Quarzglaslampen durch Verkitten. - Google Patents
Verfahren zum Abdichten der Verbindungsstelle zwischen Zuführungsteil und Gefäßkörper bei Vakuumapparaten insbesondere Quarzglaslampen durch Verkitten.Info
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Description
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Bei elektrischen Quarzglaslampen und ähnlichen Vakuumapparaten macht die luftdichte Einführung der Stromzuführungsdrähte in das Innere des Gefässes grosse Schwierigkeiten. Ein Einschmelzen der Drähte in das Quarzglas ist bekanntlich nicht ohne weiteres möglich. Ebenso war die Verwendung von Kittmassen zum Abdichten der Einführungsstellen bisher ausgeschlossen, da man keine Kitte kannte, die bei den in Frage kommenden hohen Temperaturen nicht entweder weggeschmolzen oder porös, bzw. rissig wurden. Man war deshalb darauf angewiesen, die Verbindung in umständlicher Weise durch Einschleifen einer aus besonderem, teurem Material bestehenden Elektrode herzustellen, wobei für die dauernd sichere Dichthaltung noch besondere umständliche Massnahmen zu treffen waren.
Gemäss der Erfindung wird nun die gasdichte Verbindung durch Verkitten hergestellt, t. zw. wird als Kitt eine der unter dem Namen Japan-. Emaille-oder Hartlaek bekannten Lackarten benutzt, wie sie zum "Emaillieren" von Metallteilen, insbesondere der Gestelle von Fahrrädern u. dgl. Verwendung finden. Die Anwendung dieser Lacke geschieht bekanntlich in der Weise, dass sie nach dem Auftragen bei hoher Temperatur (etwa 180 ) im Trockenofen behandelt, wie der Fachausdruck lautet, eingebrannt werden. In entsprechender Weise erfolgt die Anwendung des Lackes für die Zwecke der Erfindung als Dichtungsmaterial, indem man ihn, am besten schichtweise, an den zu dichtenden Stellen aufträgt und nach jedem Auftrage die betreffende Sehicht"einbrennt", bis die Verbindungsstele vollständig ausgefüllt ist.
Es empfiehlt sieh aber, die letzte oder mehrere der letzten, bzw. äussersten Schichten nicht bei so hoher Temperatur zu trocknen wie die unteren, sondern sie zum Trocknen der gewöhnlichen Raumtemperatur auszusetzen, um sie etwas weicher und nachgiebiger zu halten.
Eine auf diese Weise hergestellte Verbindung bleibt auch bei schroffen Temperaturwechseln dauernd rissefrei und gassicht. In langen Zeitabständen kann gegebenenfalls ein Nachlackieren der Dichtungsstelle erfolgen. Um in besonderen Fällen ungewöhnlich hohe Temperaturen von der Kittstelle fernzuhalten, kann es sich unter Umständen empfehlen, diese von dem eigentlichen, der hohen Temperatur unmittelbar ausgesetzten Lampengefässe durch einen zweckmässig mit Kühlrippen oder dgl. versehenen Teil zu trennen. Auch kann es im Interesse eines einwandfreien Vakuums ratsam sein, die mit dem Lampeninnern in Verbindung stehende Oberfläche der Kittmasse möglichst klein zu halten.
Zu diesem Zwecke werden die Stromzuführungsdrähte, bzw. die diese mit dem Metallfaden des Lampeninnern verbindende Metallstifte tunlichst dicht in die betreffenden Ansätze des Vakuumgefässes eingepasst. Dabei ist aber Vorsorge zu treffen, dass die Stifte, die aus beliebigem Metall bestehen können, bei hoher Erwärmung die Quarzwandung der Ansätze nicht sprengen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass man den für die Abdichtung der Einführungsstelle verwendeten Lack als nachgiebigen Überzug für die Stifte benutzt, zweckmässig in der Weise, dass man den zur Abdichtung aufgetragenen Lack sich in den Zwischenraum zwischen den Stiften und der Hiillenwandung einziehen lässt.
Der Lack bildet dann eine dünne elastische Schichte, die trotz ihrer geringen Dicke die Sprengwirkung des sich in der Hitze ausdehnenden Metallstiftes nicht zur Geltung kommen lässt.
Auf der Zeichnung ist zur beispielsweisen Veranschaulich11ng der Erfindung eine Quarzlampe mit gemäss der Erfindung hergestellter Kittstelle in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Nach Fig. l sind die Stromzuführungsdrähte 1 unmittelbar in die gleichfalls aus Quarzglas bestehenden halsartigen Fortsätze 3 des eigentlichen Lampengefässes 2 bei 5 eingekittet, während bei der
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eingeschmolzen sind, das seinerseits mit dem Fortsatz 3 des Lampengefässes in der beschriebenen Weise verbietet ist.
Der Fortsatz : J kann nötigenfalls mit Kühlrippen ausgestattet sein, die dafür sorgen, dass von der Kittstelle allzuhohe Temperaturen fernhehalten werden.
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etwas koniseh gehalten. Er wird zweckmässig vorher in den einen Fortsatz des Quarzgefässes bildenden Hals 3 eingeschliffen und bei Herstellung der Abdichtung vor dem Verkitten lose, aber doch ohne merkliches Spiel in die Bohrung des Halses eingesetzt. worauf das schichtweise Auftragen des Lackes
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wird der erste Lackauftrag so reichlich bemessen dass er.
in der Wärme des Ofens zunächst noch flüssiger werdend, sieh in den Zwischenraum zwischen dem Stifte und der Halsbohrung hineinzieht und ihn in Form einer dünnen elastischen Schicht ss vollständig ausfüllt, ausserdem aber noch eine genügende
Deckschicht an der Halsmündung bildet. auf die die weiteren Abdicht ungschichten unmittelbar auf- getragen werden können, bis die Kittstelle 5 vollendet ist.
PATENT-ANSPRÜCHE:
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bei Vakuumapparaten. insbesondere Quarzlampen durch Verkitten, dadurch gekennzeichnet, dass als
Kitt ein Hartlack nach Art der Japan- oder Emaillelacke Verwendung findet, der zweckmässig schicht- weise aufgetragen und nach jeder Auftragung eingebrannt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere oder die äusseren LackschichtenbeigewöhnlicherTemperaturgetrocknetwerden.3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass bei dichter Einpassung des EMI2.4 Schichte zwischen die Wandung der Hülle und den Stift eingebracht wird.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man den Lack nach dem Einsetzen des Stiftes aufbringt und ihn sieh in der Wärme des Trockenofens in den Zwischenraum zwischen Stift und Wandung einziehen lässt. EMI2.5 EMI2.6
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