AT89733B - Einrichtung zur Verbesserung der Beständigkeit und der Nutzwirkung von Lichtbogenschwingungsgeneratoren. - Google Patents

Einrichtung zur Verbesserung der Beständigkeit und der Nutzwirkung von Lichtbogenschwingungsgeneratoren.

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AT89733B
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Peder Oluf Pedersen
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung   zur Verbesserung der Beständigkeit und der   Nutzwirkung   von Licht-   bogenschwingungsgeneratoren.   



   Die Erfindung bezweckt die Erhöhung der Beständigkeit der Schwingungen und der Nutz-   wirkung ; bei Lichtbogengeneratoren   zur Erzeugung hochfrequenter Wechselströme. Sie ermöglicht es besonders im Bedarfsfälle, mit besserem wirtschaftlichen Erfolg, als dies bisher möglich war, 
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 wenn die   Antenne geringe Kapazität   oder grossen Widerstand aufweist. 



   Bekanntlich muss das Magnetfeld im gewöhnlichen Poulsen-Lichtbogen gerade so kräftig sein, dass der Bogen mit Sicherheit genau einmal in jeder Periode erlischt. Ist das Magnetfeld wesentlich 
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 -von den   Rändern weg-zu   wandern, wodurch einerseits die Nutzwirkung des Bogens wegen der der grossen Bogenlänge entsprechenden Bogenspannung sinkt, anderseits die Wellenlänge der erzeugten 
 EMI1.3 
 selbst in jenen Fällen, in denen   dans magnetfeld   bei den bisher bekannten Anordnungen auf Hervorbringung der günstigsten Löschspannung im Bogen eingestellt gewesen ist, wurden die Nutzwirkung des Bogens dadurch   beschränkt,   dass mit gleichmässig steigender   Lösrhspannung   auch der Bogenwiderstand gleichmässig steigt. 



   Die Erfindung bezweckt demnach verbesserte Zündungs- und Löschverhältnisse zu schaffen, während der Bogenwiderstand in der dazwischenliegenden Brennzeit auf günstiger Mindesthöhe gehalten wird. Dies wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht. dass die Kathode mit verschiedenen Kühlanordnungen versehen wird, die die   Auswärtswanderung   des Bogens begrenzen und an der   Zündung-   
 EMI1.4 
 der Elektroden derart den Verhältnissen angepasst wird. dass die Längenvergrösserung und Widerstandserhöhung des Bogens während der Wanderung auf den für den Wirkungsgrad   günstigsten Mindestwert   beschränkt wird. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 zum Vergleiche die   gewöhnlich   benutzte Anordnung,   während   die   Fig. 2-7 sechs verschiedene Ausführungsformen   der Erfindung darstellen. 



   Durch die bisher allgemein benutzte Anordnung nach Fig. 1 mit Kohlenkathode und wasser- 
 EMI1.5 
   Stellung bb'hinausgetrieben,   in der er gelöscht wird. 



   In Fig. 2 ist eine   Ausführungsform   der neuen Anordnung dargestellt, bei der eine Kühlung mittels eines wasserdurchströmten Kupferrohres A erfolgt, das entweder an der Kathode anliegt, oder sich in 
 EMI1.6 
 Ausführungsform, bei der die Kathode auf dem ganzen Umkreis von einem kühlenden Metallkragen Al umgeben ist. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 geht der Bogen in dem Punkt b von der eigentlichen Kathode   K   auf ein   abkühlendes Hinterstück   B, z. B. aus schlecht leitender Kohle oder aus einem schwer schmelzbaren Metall über.   K und B können   entweder voneinander getrennte Stücke bilden oder ein 
 EMI1.7 
 

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   begrenzt, dass die Länge der Elektrode K1 genau so gross wie die günstigste Bogenwanderung gewählt worden ist. die von der Stromstärke im Bogen. von der Wellenlänge und von dem Hochfrequenzwider. stand im Schwingungskreis abhängig ist. Der Bogen erlieht'dann stets an dem hintersten Rande h. 



  Nach Fig. 6 stehen die Elektroden nicht mehr gleichachsig, sondern sie sind parallel verschoben und die Anode erhält die aus Fig. 6 ersichtliche Gestalt, so dass der Bogen auf seinem Wege von aa'   
 EMI2.1 
 mit einem Luft-'oder Flüssigkeitsstrahl bestrichen werden. Als Blasluft oder-flüssigkeit kann z. B. 



   Wasserstoff, Leuchtgas, Alkohol, Äther oder dgl. benutzt werden. Man kann selbstverständlich auch mehrere Rohre verwenden und sie von verschiedenen Seiten blasen lassen. Die Rohrspitzen können gegeneinander so verseholien werden, dass man die   Ziindungs-und Löschpunkte   je nach den 
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 Verhältnisse wie nach Fig.   () dadurch erreicht,   dass die Achsen der Elektroden einen verhältnismässig kleinen Winkel miteinander bilden. Die Abkühlung der Zündstelle a geschieht mittels eines wasser- 
 EMI2.3 
 ist die Kathode noch auf einem wasserdurchströmten Dorn E aufgesetzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Verbesserung der Beständigkeit und der   Nutzwirkung   von Lichtbogen-   schwingungsgeneratoren   mit gekühlter Kathode. dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode mit Kühlanordnungen versehen ist. die die Wanderung des Bogens nach aussen begrenzen und an der Zündungsstelle die Temperatur für eine zweckmässig hohe Zündungsspannung regeln. und dass die gegenseitige Stellung der Elektroden derart   abgepasst   ist, dass die Längenvergrösserung und die Widerstandserhöhung des Bogens während der Wanderung auf den günstigsten Mindestwert begrenzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Bogenwanderung EMI2.4
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass zur Begrenzung der Bogenwanderung die Kathode an derjenigen Stelle. an der der Bogen erlöschen soll, durch ein Blasrohr oder durch mehrere Blasrohre . c) abgekühlt wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Stelle auf der Kathode, an der der Bogen gezündet wird. durch Blasen aus einem oder mehreren Blasrohren auf einer zweckmässigen und niedrigen Temperatur gehalten wird.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlanordnungen in bezug aufeinander und in bezug auf die Kathode eingestellt werden können.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass zur Begrenzung der Bogenwanderung EMI2.5 baren, schlecht leitenden Stoffe hergestellt ist.
    7. EinrHltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Bogen- EMI2.6 gewählt wird.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenachsen einen verhältnismässig kleinen Winkel miteinander bilden.
    9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden gegeneinander nicht gleichaehsig liegen, sondern parallel verschoben sind und dass die Vorderseite der Anode eine solche Form hat, dass die Länge des Bogens während der Wanderung auf einem günstigen Mindestwert gehalten wird.
AT89733D 1919-03-04 1920-03-01 Einrichtung zur Verbesserung der Beständigkeit und der Nutzwirkung von Lichtbogenschwingungsgeneratoren. AT89733B (de)

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