AT86368B - Verfahren zum Sprengen von Glas und Glashohlkörpern. - Google Patents

Verfahren zum Sprengen von Glas und Glashohlkörpern.

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AT86368B
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  Verfahren zum Sprengen von Glas und   Cylashohlkörpern.   



    Bei den'zahlreichen bekannten Glassprengmaschinen wird als Mittel zum Sprengen eine aus gasförmigem oder flüssigen Brennstoff erzeugte Flamme verwendet. Es sind hierzu die verschiedenartigsten Brenner angegeben worden, teils um eine recht scharfe, schneidenoder spitzenförmig zulaufende Flamme zu erhalten, teils um grössere Brennstoffausbeute zu erzielen. 



  Nach vorliegender ETfindung wird der elektrische Lichtbogen als Wärmequelle zum Sprengen benutzt. Die äusserst hohe Temperatur des Lichtbogens bewirkt ein bedeutend rascheres Abspringen des Glases, Beim Absprengen sehr schmaler Glasringe von Glasröhren kommt es insbesondere darauf an, eine recht hohe Flammentemperatur zu erzielen, wenn das Absprengen überhaupt gelingen soll. 



  Ebenso ist eine hohe Temperatur beim Absprengen der sogenannten Kappen bei Hohlglaskörpern notwendig, weil eine Flamme niedriger Temperatur eine minder scharfe Sprenglinie erzeugt. Eine gewöhnliche Flamme vermag die Sprenglinie nur langsam zu erhitzen, so dass während dieser Zeit ein grosser Teil der Wärme von der Umgebung der Sprenglinie abgeleitet wird. Es entsteht dadurch ein breiter Wärmestreifen, der ein ungenaues Absprengen ergibt. Bei Anwendung des Lichtbogens wird die Sprenghnie rasch auf die notwendige Temperatur gebracht, so dass man das Absprengen veranlassen kann, bevor eine Ableitung der Wärme nach links und rechts bzw. nach oben und unten von der Sprenglinie stattfindet. Der Absprung erfolgt daher genau der gewünschten Linie entsprechend. 



  Bei Verwendung von Gasen, die aus Benzin erzeugt werden, das am meisten verwendete Verfahren, ist ausserdem die grosse Gefahr einer Explosion vorhanden, die beim Arbeiten nach der Erfindung vollständig entfällt. Das letztere Verfahren stellt sich ausserdem bedeutend billiger, Erfindungsgemäss wird dem Lichtbogen durch einen Magnet oder durch einen Luftstrom die gewünschte Richtung zum Werkstück hin erteilt. 



  Die Fig. i und a der Zeichnung veranschaulichen schematisch zwei Ausführungsformen einer erfindungsgemäss ausgeführten Einrichtung. 



  In Fig. i ist 1 eine innen oder aussen geritzte Glasröhre, 2 sind die beiden Lichtkohlen, 3 ist der Lichtbogen und 4 ein Elektromagnet, der dazu dient, um dem Lichtbogen die Richtung nach dem Glasrande zu geben ; Die Röhre 1 wird um ihre Längsachse gedreht, so dass der letzte Ring gleichmässig erwärmt wird und dadurch von seiner Basis abspringt, In Fig. 2 ist eine ungeritzte Glasröhre 1 dargestellt, 2 sind ebenfalls die beiden Lichtkohlen, 3 ist der Lichtbogen und 4'ein Blasrohr, durch welches Luft auf den Lichtbogen geblasen wird. Die dadurch erzeugte spitzige und sehr heisse Flamme trifft das Glasrohr 1 an der gewünschten Stelle und erzeugt bei dessen Drehung um dieselbe eine schmale erhitzte Ringzone, Durch plötzliche Abkühlung oder Verletzung der Glasrohroberfläche an einem Punkte dieser Zone springt das Rohr an dieser Stelle ab. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : I. Verfahren zum Sprengen von Glas und Glashohlkörpern, gekennzeichnet durch die Verwendung der Wärme des elektrischen Lichtbogens als Sprengmittel. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtbogen durch einen Magnet oder durch einen Luftstrom in der gewünschten Richtung abgelenkt wird, EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT86368D 1920-02-10 1920-02-10 Verfahren zum Sprengen von Glas und Glashohlkörpern. AT86368B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445063A (en) * 1938-02-19 1948-07-13 Edwin M Guyer Electric glass heating

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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