AT88946B - Sprengstoff und Verfahren zur Erzeugung desselben. - Google Patents

Sprengstoff und Verfahren zur Erzeugung desselben.

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AT88946B
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Max Dr Bamberger
Josef Ing Nussbaum
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Max Dr Bamberger
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  Sprengstoff und Verfahren zur Erzeugung desselben. 



   Vorliegende Ausgestaltung der durch das Stammpatent und durch das Zusatzpatent Nr. 88945 geschützten Erfindung besteht darin, dass neben dem Oxyderivat eines Kohlenwasserstoffes gleichzeitig auch noch andere brennbare Substanzen wie feinverteilter Kohlenstoff oder auch Kohlenwasserstoffe usw. Verwendung finden. Es hat sich   nämlich   herausgestellt, dass es nicht erforderlich ist, ausschliesslich Oxyderivate von Kohlenwasserstoffen    bzw.'deien   Gemenge für die Herstellung des im Stammpatente beschriebenen Sprengstoffes zu verwenden, man kann vielmehr auch z. B. Gemenge insbesondere von Oxyderivaten von Kohlenwasserstoffen mit Kohlenwasserstoffen, Russ oder anderen brennbaren Substanzen verwenden. Dies gilt besonders für den Fall, wenn die verwendeten Oxyderivate eines Kohlenwasserstoffes, wie z. B.

   Stärke, die Eigenschaft haben mit Wasserstoffsuperoxyd zu quellen bzw. damit eine mehr oder weniger viskose Lösung zu bilden, wenn also die Oxyderivate eines Kohlenwasserstoffes gewissermassen als Verdickungsmittel dienen, welches geeignet ist mit den verwendeten sonstigen Materialien beständige Emulsionen bzw. Suspensionen zu bilden. Es gelingt auf diese Weise einen teigförmigen und daher leicht patronierbaren, gegen Stoss oder Schlag sehr wenig empfindlichen Sprengstoff hoher Wirksamkeit herzustellen. Beispielsweise wird ein Oxyderivat eines Kohlenwasserstoffes, welches im verwendeten hochprozentigen   Wasserstoffsuperoxyd quillt   bzw. mit diesem eine viskose Lösung zu geben befähigt ist, wie z. B. Zellulo e, Hydrozellulose, Amyloid.

   Stärke, Dextrin oder Materialien, welche derartige Stoffe enthalten, zunächst mit einem geeigneten brennbaren Stoff (oder auch mit einem Gemenge brennbarer Stoffe) wie z. B. mit Russ, Paraffin, Naphthalin, Anthracen, Petroleum (auch Rohpetroleum), Stearinsäure, Vaselin oder auch mit Materialien, die brennbare Bestandteile enthalten, zunächst innig vermengt, diese Mischung hierauf mit dem hochprozentigen Wasserstoffsuperoxyd versetzt und zu einem Teig   (Pástl)   geknetet. Naturgemäss können auch Gemenge mehrerer löslicher bzw. quellbarer Stoffe in der angegebenen Weise Verwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Erzeugung eines Sprengstoffes aus hochprczentigem   Wasse, stoffsuper-   oxyd und einem Oxyderivat eines Kohlenwasserstoffes nach dem Patente Nr. 88944, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Oxyderivat eines Kohlenwasserstoffes, bzw. neben dem Gemenge solcher Derivate gleichzeitig auch noch ein oder auch mehrere andere brennbare Stoffe Verwendung finden. 

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Claims (1)

  1. 2. Sprengstoff nach Anspruch i, hergestellt aus hochprozentigem Wasserstoffsuperoxyd, einem Oxyderivat eines Kohlenwasserstoffes und einem oder mehreren brennbaren Stoffen.
    3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass ein Oxyderivat eines Kohlenwasserstoffes Verwendung findet, welches im angewandten Wasserstoffsuperoxyd quillt oder mit diesem eine viskose Lösung bildet.
    4, Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das Oxyderivat eines Kohlenwasserstoffes mit den ausserdem noch verwendeten brennbaren Stoffen zunächst innig vermengt wird und dass dieses Gemenge dann erst mit dem Wasserstoffsuperoxyd zusammengeknetet wird.
    5. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als brennbarer Stoff Kohlenwasserstoffe Verwendung finden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88946D 1915-03-26 1915-05-05 Sprengstoff und Verfahren zur Erzeugung desselben. AT88946B (de)

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