AT88896B - Schmirgelscheiben oder -streifen für Zahnärzte, Goldarbeiter usw. - Google Patents
Schmirgelscheiben oder -streifen für Zahnärzte, Goldarbeiter usw.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schmirgelscheiben oder-streifen für Zahnärzte, Goldarbeiter usw. Die bekannt gewordenen Schmirgelscheiben (Glaspapierscheiben), Schmirgelstreifen oder dgl., wie sie von Zahnärzten, Goldarbeitern usw. für ihre Arbeiten oder für andere gewerb- liche Zwecke benutzt werden, bestehen aus gewöhnlichem Papier, das auf einer Fläche bzw. Seite mit einem Überzug aus Karborundum, Glaspulver o. dgl. überzogen ist, der mit einem gewöhnlichen Klebmittel, z. B. Leim, befestigt ist. Die Herstellung dieser Scheiben oder Streifen erfolgt meistens in der Weise, dass eine grosse Papierfäche mit Klebmittel be- strichen und das Glaspulver o. dgl. aufgestreut oder aufgewalzt wird, wonach. das Ganze trocknen gelassen und schliesslich die Scheiben oder Streifen ausgestanzt oder ausgeschnitten werden. Derartige Schmirgelscheiben oder-streifen haben den Nachteil, dass sowohl das Papier wie auch das Klebmittel eine nur ungenügende Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit besitzt, weil sich beide Stoffe durch die Feuchtigkeit im Munde oder in der Atmosphäre usw. er- weichen und sodann nicht nur der Überzug bald abfällt, sondern auch der Träger (das Papier) sich deformiert und dadurch bald unbrauchbar wird. Diese Nachteile werden der Erfindung gemäss in erster Linie dadurch beseitigt, dass als Träger des Glaspulvers o. dgl. an Stelle von gewöhnlichem Papier Pergamentpapier oder Pergamentkarton oder deren Ersatz benutzt wird. Da diese Stoffe an sich strukturlos sind, in der Feuchtigkeit zäher, dehnbarer und geschmeidiger, sozusagen hornähnlich werden und sich daher auch nicht ausfransen, so erhält dadurch die Schmirgelscheibe oder der Schmirgelstreifen eine wesentlich längere Dauerhaftigkeit. Als Pergamentersatz kommt ein mit Paraffin, Öl, einer Harzlösung o. dgl. getränktes Papier in Frage. Die Herstellung dieser Schmirgelscheiben oder-streiten kann in der bisherigen Weise erfolgen. In zweiter Linie werden die oben genannten Nachteile der Erfindung gemäss dadurch beseitigt, dass an Stelle des bisherigen gewöhnlichen Leimes ein gehärtetes Klebmittel benutzt wird. Insbesondere ist die Benutzung eines mit Chromsalzen oder Formaldehyddämpfen gehärteten Leimes von Vorteil. Ein solches Klebmittel löst sich nicht mehr in Wasser, Säuren, Äther, Alkohol o. dgl. und die unter Benutzung eines derartigen Klebmittels hergestellten Schmirgelscheiben oder-streifen haben demzufolge eine wesentlich längere Dauerhaftigkeit. Die besten Erfolge werden erzielt, wenn der Träger des Glaspulvers o. dgl. und das Klebmittel im Sinne der obigen Darlegungen vereint angewendet werden. Es sind ferner Schmirgelschciben bekannt, die zwar auf beiden Seiten, jedoch nur auf einem verhältnismässig schmalen Kreisring mit einem Überzug aus angeklebtem Schmirgelpulver versehen sind, während der übrige innere Kreis auf beiden Seiten durch eine angeklebte Scheibe versteift ist (Amerikanische Patentschrift Nr. 583735). Diese Ausgestaltung von Schmirgelscheiben hat vermöge der sehr schmalen Schmirgelfläche den Nachteil, dass breitere Flächen nicht bearbeitet werden können. Der vorliegende Erfindungsgegenstand unterscheidet sich hiervon dadurch, dass sich der Überzug auf der ganzen Fläche beiderseits der Scheiben befindet. Hierdurch ist die Bearbeitung grösserer Flächen möglich, weil grössere Schleifflächen zur Verfügung stehen und wird ferner durch den auf der ganzen Fläche beiderseits der Scheibe angeklebten Schleif- <Desc/Clms Page number 2> überzug eine Versteifung der ganzen Schmirgelscheibe in wesentlich einfacherer Weise erzielt wie beim Gegenstand der amerikanischen Patentschrift. Der letztgenannte Vorteil ist dann in noch höherem Masse gegeben, wenn bei der Schmirgelscheibe bzw. dem Schmirgelstreifen zugleich die Kennzeichen des Patentanspruches i bzw. 2 vorhanden sind. PATENT-ANSPRÜCHE : I. Schmirgelscheiben oder-streifen für Zahnärzte, Goldarbeiter usw. aus mit Glaspulver o. dgl. beklebtem Papier, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger des Glaspulvers o. dgl. Pergamentpapier oder Pergamentkarton oder deren Ersatz benutzt wird. 2. Schmirgelscheiben oder -streifen für Zahnärzte, Goldarbeiter usw. aus einem mit Glaspulver o. dgl. beklebten Papier, gekennzeichnet durch die Benutzung eines gehärteten Klebmittels, z. B. eines mit Chromsalze oder Formaldehyddämpfen gehärteten Leimes. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 3. Bei Schmirgelscheiben oder-streifen aus auf beiden Seiten mit Glaspulver o. dgl. beklebtem Papier, insbesondere bei solchen Scheiben oder Streifen nach den Ansprüchen 1 nnd 2 die Anordnung, dass sie auf der ganzen Fläche mit dem Überzug versehen sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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