AT88842B - Nachgiebige Aufhängung von mit hoher Umlaufszahl laufenden Maschinen an Fahrzeugen. - Google Patents
Nachgiebige Aufhängung von mit hoher Umlaufszahl laufenden Maschinen an Fahrzeugen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Nachgiebige Aufhängung von mit hoher Umlaufszahl laufenden Maschinen an Fahrzeugen. Bei auf Fahrzeugen angeordneten Maschinen, die mit sehr hohen Umlaufszahlen arbeiten, treten bei Richtungswechseln des Fahrzeuges durch die Kreiselwirkung der umlaufenden Teile bewirkte Lagerdrücke auf. Berechnungen ergeben, dass selbst bei den höchsten in Betracht kommenden Fahrgeschwindigkeiten der Eisenbahnfahrzeuge weder die Kurven mit geringstem Krümmungshalbmesser, noch die zulässigen plötzlichsten Änderungen der Steigung der Fahrbahn zu schädlichen Lagerdrücken führen, wogegen die schädlichen Roll-, Schlängel-und Pendelbewegungen der Fahrzeuge'schwere Beanspruchungen der Lager verursachen. Diese, durch die Kreiselwirkung hervorgerufenen schädlichen Lagerdruck könnten durch die frei einstellfähige Cardansche Lagerung der umlaufenden Maschine vermieden werden, doch bietet die Cardansche Lagerung von grösseren Maschinen in Eisenbahnfahrzeugen nennenswerte Ausführungsschwierigkeiten, führt aber jedenfalls zu umständlichen und viel Raum beanspruchenden Konstruktionen. Die Erfindung betrifft eine nachgiebige Aufhängung für den angegebenen Zweck, die die Nachteile der Cardanschen Lagerung vermeidet und eine äusserst einfache Lösung der Aufgabe darstellt. Gemäss der Erfindung ist die Maschine mit wesentlich in der Längsrichtung des Fahrzeuges liegender Welle mittels gegen den Schwerpunkt der Maschine zusammenlaufender, nach allen Richtungen gelenkiger Glieder am Fahrzeuge aufgehängt. In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele in lotrechtem Längsschnitt und Grundriss schematisch dargestellt. In Fig. i und 2 ist 1Il die auf dem Fahrzeuggestell f auf- zuhängende Maschine und a die Welle des Läufers r, die möglichst in der Längsrichtung des Fahrzeuges liegen soll. Die Aufhängung erfolgt gemäss Fig. i und 2 durch vier nach allen Richtungen ge- EMI1.1 zusammenlaufen und deren Zugkräfte p sich im Ruhezustand im Schwerpunkte s oder oberhalb desselben in z oder an einer anderen Stelle in der Nähe desselben schneiden können. Wenn bei den Roll-, Schlängel-und Pendelbewegungen des Fahrzeuges die Maschinenwelle a ihre Richtung beizubehalten trachtet, so geben die Aufhängeglieder bl, & * nach und werden aus ihrer Ruhelage ausgeschwungen. Hierbei entsteht aber ein Drehmoment, welches die Maschine wieder in die Ruhelage zurückzuführen trachtet. Die gleiche Wirkung wird einfacher und vollkommener erzielt, wenn statt vier Aufhängeglieder bloss deren drei angewendet werden, wie dies Fig. 3 veranschaulicht, so zwar, dass das eine Aufhängeglied b an der einen Seite des Schwerpunktes s und die Resultierende 1 der Zugkräfte der beiden anderen Aufhängeglieder bl, b2 an der anderen Seite des Schwerpunktes liegt. Bei dieser letzteren Anordnung ist die Belastung statisch bestimmt und verteilt sich stets auf alle drei Aufhängeglieder, während bei der Anordnung gemäss Fig. 2 eines der vier Aufhängeglieder unbelastet sein kann. Man könnte die Anzahl der Aufhängeglieder noch weiter auf zwei vermindern, wie dies Fig. 4 und 5 veranschaulicht. Bei dieser Aufhängung tritt aber ein Pendeln der Maschine in der Seitenrichtung auf, für deren Dämpfung z. B. durch Federn g gesorgt werden muss. Die Aufhängung durch drei Glieder (Fig. 3) ist demnach die vorteilhafteste. Fig. 6 ve anschaulicht eine Anordnung, bei der die Aufhängungspunkte tiefer als die Maschine liegen. Das Maschinengehäuse trägt hierbei Bügel c, die mit am Fahrzeuge be- EMI1.2 zusammenlaufen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Nachgiebige Aufhängung von mit hoher Umlaufszahl laufenden Maschinen an Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine mit wesentlich in der Längsrichtung des Fahrzeuges liegender Welle mittels gegen den Schwerpunkt der Maschine zusammenlaufender, nach allen Richtungen gelenkiger Glieder am Fahrzeuge aufgehängt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT88842T | 1920-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT88842B true AT88842B (de) | 1922-06-26 |
Family
ID=3609345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT88842D AT88842B (de) | 1920-04-27 | 1920-04-27 | Nachgiebige Aufhängung von mit hoher Umlaufszahl laufenden Maschinen an Fahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT88842B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138417B (de) * | 1955-12-17 | 1962-10-25 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Elastische Lagerung von Kraft- oder Arbeitsmaschinen auf Fahrzeugen, insbesondere auf Schienenfahrzeugen |
-
1920
- 1920-04-27 AT AT88842D patent/AT88842B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138417B (de) * | 1955-12-17 | 1962-10-25 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Elastische Lagerung von Kraft- oder Arbeitsmaschinen auf Fahrzeugen, insbesondere auf Schienenfahrzeugen |
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