AT88671B - Verfahren zur Herstellung von Salbengrundlagen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Salbengrundlagen.

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Es wurde gefunden, dass man beim Verschmelzen oder sonstigen Verarbeiten der künstlichen durch Kondensation von Naphthalin und seinen Derivaten mit Aralkylhalogeniden erhältlichen hochmolekularen, öligen Kohlenwasserstoffe, wie sie z. B. durch Kondensation der Komponenten bei Gegenwart geringer Mengen Eisen oder seinen Verbindungen erhalten werden können, mit festem Paraffin, Ceresin, Wachs, Walrat oder ähnlichen Stoffen, wie man sie zur Herstellung von Salben aus flüssigem Paraffin, Vaselinöl u. dgl. natürlichen öligen Kohlenwasserstoffen bisher benutzt hat, neue Salbengrundlagen erhält, die sich durch besondere Geschmeidigkeit, gute Haltbarkeit und erhebliche Wasseraufnahmevermögen auszeichnen. Nach allen diesen Richtungen übertreffen die neuen Produkte die bisher bekannten Kunstsalben, wie z. B. das Unguentum Paraffin. 



   Da man bisher synthetische Kohlenwasserstoffe der aromatischen Reihe noch niemals zur Salbenherstellung herangezogen hat und über das Verhalten dieser Stoffe zu Paraffin, Ceresin, Ozokerit usw. noch nichts bekannt war, konnte in keiner Weise vorausgesehen werden, ob die genannten festen Kohlenwasserstoffe sich mit den synthetischen aromatischen in ähnlicher Weise zu homogenen Salben verbinden würden, wie mit den flüssigen, natürlichen Kohlenwasserstoffen der aliphatischen Reihe. 



   Durch das neue Verfahren wird einem vorhandenen dringenden Bedürfnis der Technik entsprochen, angesichts des derzeitigen Salbenmangels in Österreich, wie er infolge der fehlenden Zufuhr von Vaselin und Vaselinöl und des Verwendungsverbotes von Schweine schmalz sowie der anderen tierischen und pflanzlichen Fette und Öle zur Salbenherstellung und infolge der Knappheit an Wollfett eingetreten ist. Durch die jetzt ermöglichte Darstellung von Salbengrundlagen aus einheimischen Rohstoffen wird die Industrie unabhängig vom Ausland gemacht. 



   Beispiel 1. 



   85 Gewichtsteile des Kondensationsproduktes aus Benzylchlorid und Naphthalin werden mit 15 Gewichtsteilen festem Paraffin auf dem   Wf'sserbad   zusammengeschmolzen ; diese Masse wird dann bis zum Erkalten kräftig gerührt. Man erhält eine schöne, weisse Salbengrundlage, die zur Herstellung von Zink-, Bor-und grauen Salben u. a. hervorragend geeignet ist. 



   Beispiel 2. 



   Verwendet man an Stelle der im Beispiel i verwandten Stoffe 80 Gewichtsteile des Kondensationsproduktes aus Xylylchlorid und Methylnaphthalin und 20 Gewichtsteile gelbes Wachs und verfährt im übrigen, wie dort angegeben, so erhält man ebenfalls eine sehr schöne geschmeidige Salbe, die bis zu   50% Wasser   aufnehmen kann. Sie eignet sich besonders für alle jene Fälle, in denen Medikamente in wässriger Lösung auf Salben verarbeitet werden sollen, wie z. B. für   jodkalisalben   u. a. Natürlich können auch Mischungen von Wachs und Paraffin und andere Zusätze, wie Walrat, Adeps   lanae   u. a. Verwendung finden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Salbengrundlagen, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch Kondensation von Naphthalin und seinen Derivaten mit Arakylhalogeniden erhältlichen synthetischen Kohlenwasserstoffe in der üblichen Weise auf Salben verarbeitet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88671D 1916-06-26 1917-05-29 Verfahren zur Herstellung von Salbengrundlagen. AT88671B (de)

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