AT88608B - Einrichtung zur Verstärkung der lichtelektrischen Wirkung in lichtelektrischen Zellen mit Alkalimetallkathoden und anderen ähnlichen Zellen. - Google Patents
Einrichtung zur Verstärkung der lichtelektrischen Wirkung in lichtelektrischen Zellen mit Alkalimetallkathoden und anderen ähnlichen Zellen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Verstärkung der lichtelektrischen Wirkung In lichtelektrischen Zellen mit Alkali- metallkathoden und anderen ähnlichen Zellen. Lichtelektrische Zellen mit präparierten oder unpräparierten Alkalimetallkathoden, wie jene der Elster-Geitel-Type, weisen zwar eine sehr hohe Lichtempfindlichkeit auf, haben aber für das Telegraphieren von Bildern und Schriften und ähnliche Zwecke bisher keine erfolgreiche Anwendung finden können, weil bei Verwendung von Spannungen, die kleiner sind als diejenigen, die eine Dauerentladung in der Zelle hervorrufen (sie dauernd ionisieren), die durch die Zelle gehenden Ströme äusserst schwach sind. Zweck der Erfindung ist eine Einrichtung zu treffen, welche die Anwendung solcher höherer Spannungen und die Erzielung von Stromstärken gestattet, die etwa tausendmal so gross sind wie die bei derartigen Zellen ohne Dauerentladung erreichbaren. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der als leuchtende Entladung sich äussernde Strom gleich nach seiner Entstehung unterbrochen wird, indem man zwischen Stromquelle und Zelle einen Unterbrecher einschaltet, der die erforderliche Anzahl von Stromunterbrechungen in der Zeiteinheit hervorruft. Die Spannung ist dabei so zu wählen, dass die elektrische Entladung (Stromdurchgang) selbst nach Lichtabschluss fortdauern kann, jedoch muss sie kleiner sein als diejenige, die nötig wäre, um bei unbelichteter Zelle den Durchgang eines Stromes von angenähert gleicher Stärke einzuleiten. Nach kräftigen Belichtungen und kurzen Unterbrechungen tritt manchmal eine Nachwirkung auf, die darin besteht, dass ein schwacher Strom selbst bei Lichtabwesenheit auftreten kann ; diese Nachwirkung wird mit Sicherheit vermieden, wenn man nach jeder Unterbrechung des Stromes die Elektroden kurz schliesst. Ferner erweist es sich sowohl zur Verhütung der ebenerwähnten Nachwirkung als auch zur Sicherung eines störungsfreien Betriebes als vorteilhaft, bei jeder Stromunterbrechung die Belichtung der Zelle völlig abzublenden. Der Strom kann ein Wechselstrom, ein intermittierender Gleichstrom oder ein einem Gleichstrom überlagerter Wechselstrom sein ; die Stromkurven im zweiten und dritten Falle sind einander ähnlich. In der Zeichnung ist ein Anwendungsbeispiel der Erfindung bei einem Apparat gemäss Patentschrift Nr. 65602 veranschaulicht ; dieser Apparat bildet keinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Fig. i und 2 veranschaulichen in der Schauansicht den Geber bzw. Empfänger des Apparates. Im Geber gelangt der Lichtstrahl durch die Linse L und zwei um senkrecht aufeinanderstehende Achsen schwingende Spiegel 51, 52 und eine kleine Öffnung im undurchsichtigen Schirm B zur lichtelektrischen Zelle C, die durch Vermittlung der Schleiffedern Kl. K2 und eines rotierenden Unterbrechers H an die Gleichstromquelle E von geeigneter Spannung angeschlossen ist. Im Empfänger (Fig. 2) ist ein polarisiertes Relais M in die vom Geber ausgehende Fernleitung eingeschaltet, dessen Zunge F als schwingende Blende für das Lichtstrahlenbündel dient, das von einer Lichtquelle N und einen Linsensatz D auf einen zweiten Linsensatz L2 geworfen wird, um durch ein Paar Spiegel 52, 51, die dem Spiegel paar 52, 51 des Gebers gleichen, auf einem Schirm geworfen zu werden. Der rotierende Unterbrecher H des Gebers (Fig. I) bewirkt die bei der vorliegenden Erfindung angestrebten Unterbrechungen des durch die Zelle gehenden Stromes, dabei kann die Einrichtung so getroffen sein, dass bei Unterbrechung des Stromes durch den Unter <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 benutzt, den Unterbrecher H mit undurchsichtigen, durch durchsichtige Zwischenräume voneinander getrennten Zähnen auszustatten, welche an der Öffnung im Schirm B vorbeigehend, die Belichtung der Zelle jedesmal dann unterbrechen, wenn auch der Strom unterbrochen wird. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Einrichtung zur Verstärkung der lichtelektrischen Wirkung in lichtelektrischen Zellen mit Alkalimetallkathoden und anderen ähnlichen Zellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstärke in der Zelle so gross oder grösser gewählt wird als nötig ist, um eine Dauerentladung selbst in der unbelichteten Zelle aufrecht zu erhalten, aber der Strom sofort unterbrochen wird, nachdem er diese Stärke erreicht hat, und zwar mittels eines zwischen Stromquelle und Zelle eingeschalteten rotierenden oder schwingenden Unterbrechers.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden der Zelle kurz geschlossen werden, während der Strom unterbrochen ist, um die Nachwirkung des vorher durchgegangenen Stromes aufzuheben.3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Stromunterbrechung die Belichtung der Zelle abgeblendet wird, um nicht nur die Nachwirkung völlig zu beseitigen, sondern auch einen störungsfreien Betrieb zu sichern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO88608X | 1919-06-02 |
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| AT88608B true AT88608B (de) | 1922-05-26 |
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ID=19891572
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT88608D AT88608B (de) | 1919-06-02 | 1920-06-16 | Einrichtung zur Verstärkung der lichtelektrischen Wirkung in lichtelektrischen Zellen mit Alkalimetallkathoden und anderen ähnlichen Zellen. |
Country Status (1)
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|---|---|
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1920
- 1920-06-16 AT AT88608D patent/AT88608B/de active
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