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Widerstandsanordnung zur Messung von Lautstärken mit dem Telephon nach der Parallelohm-
Methode.
Es ist bekannt, bei Hörempfang von Signalen o. dgl. mit dem Telephon die Empangs- lautstärke dadurch zu messen, dass zu dem Telephon ein Widerstand parallel geschaltet und in seiner Grösse so bemessen wird, dass die Empfangslautstärke einen bestimmten, beobacht- bai en Wert annimmt oder der beobachtete Ton gerade verschwindet (sogenannte Parallelohm- j Methode). Man hat für diesen Zweck meist ganz normale veränderliche Widerstände ver- wendet, die entweder kontinuierlich veränderbar oder in Gruppen von Einern, Zehnern,
Hundertern usw. schaltbar eingerichtet waren. Dabei besteht der Übelstand, dass bei der
Einstellung der Widerstände die Schaltung von Gruppen höherer Ordnungszahlen, z. B. ober- halb fünf, nur eine äusserst geringe Änderung der Lautstärke ergibt, diese Gruppen sind' also überflüssig.
Erfindungsgemäss werden an Stelle derartiger Widerstände zur Lautstärkenmessung nach der genannten Methode Widerstände verwendet, deren Werte etwa in geometrischer
Progression ansteigen ; eine solche Teilung passt sich den physiologischen Anforderungen am besten an. Zum Beispiel kann folgende Einteilung getroffen werden :
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sätze können weiterhin gemäss der Erfindung nicht, wie bisher üblich, in Widerstandswerten, sondern direkt in Lautstärken geeicht werden, die im allgemeinen nach der Formel
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ermittelt werden, in welcher 1 die Lautstärke, W1 den Telephonwiderbtand und W2 den parallel geschalteten Widerstand bezeichnet. Diese Eichung erspart die jedesmalige Umrechnung der erhaltenen Widerstandswerte in Lautstärken.
Dabei wird vorteilhaft bei Werten des Parallelwiderstandes, die von derselben Grössenordnung sind wie der Telephonwiderstand selbst, der Lautstärkenberechnung die Formel
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zugrunde gelegt.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines derartigen Widerstandes, und zwar bezeichnet Fig. i einen Schnitt längs b-b der Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt längs a-a der Fig. i, Fig. g eine Ansicht des Apparates von oben mit der in Lautstärken geeichten Skala.
In einem kreisrunden Kasten 1 befindet sich ein kreisförmig zusammengebogenes Band 2, um welches die Widerstandsdrähte 3 in der aus den Figuren ersichtlichen Weise herumgewickelt sind. Die einzelnen Teile des Widerstandes sind an die Kontaktklötze 4 angeschlossen, über die in üblicher Weise der Kontaktarm 5 schleift.
Die Anordnung der einzelnen Widerstandsgruppen kann in mannigfacher, gegebenenfalls bekannter Weise variiert werden. So kann man beispielsweise die Drähte oder Bänder, die den Widerstand bilden, auf Rollen oder Stäben bifilar oder auf dünnen Platten unifilar auf-
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wickeln. Auch die äussere Form des Widerstandes kann sehr verschieden und dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst sein.
Man kann die Widerstände auch fortlaufend wickeln und einen Schleifkontakt über blank gemachte Stellen der Drähte schleifen lassen, an dessen Bahn die den Widerständen entsprechenden Lautstärken aufgetragen sind.
Zur Verwendung bei beschränkten Raumverhältnissen kann ein derartiger Widerstand in feste Verbindung mit dem zugehörigen Telephon oder derart angeordnet sein, dass er vom Beobachter umgehängt oder sonst irgendwie am Körper getragen werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Widerstai1ds1nordnung zur Messung von Lautstärken mit dem Telephon nach der Parallelohm-Methode, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Widerstandsgruppen fortlaufend in geometrischer Progression ansteigen.