DE299440C - - Google Patents

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DE299440C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R29/00Monitoring arrangements; Testing arrangements

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 299440 KLASSE 21 a, GRUPPE
SIGNAL-GESELLSCHAFT m. b. H. in KIEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1916 ab.
Es ist bekannt, bei Hörempfang von Signalen o. dgl. mit dem Telephon die Empfangslautstärke dadurch zu messen, daß zu dem Telephon ein Widerstand parallel geschaltet und in seiner Größe so bemessen wird, daß die Empfangslautstärke einen bestimmten, beobachtbaren Wert, annimmt oder der beobachtete Ton gerade verschwindet (sogenannte Parallelohm-Methode). Man hat für diesen Zweck meist ganz normale, veränderliche Widerstände verwendet, die entweder kontinuierlich veränderbar oder in Gruppen von Einern, Zehnern, Hundertern usw. schaltbar eingerichtet waren. Dabei besteht der Übelstand, daß
*5 bei der Einstellung der Widerstände die Schaltung von Gruppen höherer Ordnungszahlen, z. B. oberhalb fünf, nur eine äußerst geringe Änderung der Lautstärke ergibt; diese Gruppen sind also überflüssig.
Erfindungsgemäß werden an Stelle derartiger Widerstände zur Lautstärkenmessung nach der genannten Methode Widerstände verwendet, deren Werte etwa in geometrischer Progression ansteigen. Derartige Widerstandssätze können weiterhin gemäß der .Erfindung nicht, wie bisher üblich, in Widerstandswerten, sondern direkt in Lautstärken geeicht werden, die im allgemeinen nach der Formel
I - -ü-
ermittelt werden, in welcher I die Lautstärke, W1 den Telephonwiderstand und w2 den parallel geschalteten Widerstand bezeichnet. Diese Eichung erspart die jedesmalige Umrechnung der erhaltenen Widerstandswerte in Lautstärken. Dabei wird vorteilhaft bei Werten des Parallelwiderstandes, die von derselben Größenordnung sind wie der Telephonwiederstand selbst, der Lautstärkenberechnung die Formel
7 — W< _L τ
1 ~"^v +
zugrunde gelegt.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines derartigen Widerstandes, und zwar bezeichnet Fig. ι einen Schnitt längs b-b der Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt längs α-α der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht des Apparates von oben mit der in Lautstärken geeichten Skala.
In einem kreisrunden Kasten 1 befindet sich ein kreisförmig zusammengebogenes Band 2, um welches die Widerstandsdrähte 3 in der aus den Figuren ersichtlichen Weise herumgewickelt sind. Die einzelnen Teile des Widerstandes sind an die Kontaktklötze 4 angeschlossen, über die in üblicher Weise der Kontaktarm 5 schleift.
Die Anordnung der einzelnen Widerstandsgruppen kann in mannigfacher, gegebenenfalls bekannter Weise variiert werden. So kann man beispielsweise die Drähte oder Bänder, die den Widerstand bilden, auf Rollen oder Stäben bifilar oder auf dünnen Platten unifilar aufwickeln. Auch die äußere Form des Widerstandes kann sehr verschieden und dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt sein.
Man kann die Widerstände auch fortlaufend wickeln und einen Schleifkontakt über blank gemachte Stellen der Drähte schleifen lassen, an dessen Bahn die den Widerständen entsprechenden Lautstärken aufgetragen sind.
Zur Verwendung bei beschränkten Raumverhältnissen kann ein derartiger Widerstand in feste Verbindung mit dem zugehörigen Telephon oder derart angeordnet sein, daß er ίο vom Beobachter umgehängt oder sonst irgendwie am Körper getragen" werden kann.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Widerstandsanordnung zur Messung von Lautstärken mit dem Telephon nach der Parallelohm-Methode, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Widerstandsgruppen fortlaufend in geometrischer Progression ansteigen.
  2. 2. Widerstandsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Ablesung der Meßresultate dienende Skala nach der Formel
    oder I =
    direkt in Lautstärken geeicht ist.
  3. 3. Widerstandsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand in fester Verbindung mit dem Telephon oder tragbar für den Beobachter ausgebildet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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