AT88150B - Zusatzstoffe zu Gummimischungen. - Google Patents

Zusatzstoffe zu Gummimischungen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zusatzstoffe zu Gummimischungen. 



   Es wurde gefunden, dass die durch Kondensation von Aralkylhalogeniden oder den höher halogenierten Derivaten der Benzolhomologen, wie Benzylchlorid, Xylylchlorid   p-Xylylendichlorid   einerseits mit Naphtalin und seinen Derivaten bzw. Teerölen oder ihren einzelnen Bestandteilen, wie Phenanthren, Anthracen, den Xylolen, Benzol, Toluol, Cymol und Solventnaphta andererseits erhältlichen öligen und harzigen Produkte, wie sie z.

   B. durch Kondensation der Komponenten, zweckmässig bei Gegenwart geringer Mengen Katalysatoren erhalten werden, sich vorzüglich eignen als Zusatzstoffe zu Gummimischungen für Weichgummiund Hartgummiwaren, da sie bei der Vulkanisation mit Schwefel oder Chlorschwefel keine störenden Zersetzungsprodukte geben, selbst nicht leicht oxydieren, auch die Oxydation von Kautschuk nicht befördern und seine Isolationsfähigkeit nicht erheblich vermindern ; vielmehr ein vorzügliches Bindemittel abgeben, z. B. für diejenigen Mischungen, die sich durch einen grossen Gehalt an trockenen Regeneraten und Abfällen oder wenig bindenden synthetischen Kautschuksorten oder von trockenen Zusatzstoffen anderer Art schwer verarbeiten lassen oder harte oder brüchige Vulkanisate geben.

   Die genannten Kondensationsprodukte können aber auch mit oder ohne gleichzeitige Verwendung anderer gebräuchlicher Zusatzstoffe für sehr hochwertige Gummimischungen verwendet werden, welche dadurch verbilligt werden können, ohne an der Qualität etwas einzubüssen. 



   Beispiel 1. 



   Für die Herstellung einer Dichtungsplatte aus Gummi verwendet man ein trockenes Regenerat, dem man zur Verbilligung und Beschwerung noch ausser dem zur Vulkanisation nötigen Schwefel etwa 30 v. H. Kreide zusetzt. Die entstandene Mischung lässt sich wohl zur Not auf den Gummimaschinen verarbeiten, ist jedoch so steif und brüchig, dass sie leicht zu Fehlfabrikaten führt. Ein Zusatz von 10 v. H. der'beschriebenen Öle zu der Mischung macht das Material geschmeidig, so dass es sich auf den Walzen usw. gut verarbeiten lässt. 



   Ebenso können die besonderen Eigenschaften der Öle zur Geltung kommen, wenn man sie z. B. für die für die Herstellung von Konservenringen usw. bestimmten Mischungen verwendet. Dieselben bestehen nämlich gegenwärtig zum grössten Teil aus Abfällen, Regeneraten und mineralischen Farb-und Beschwerungsmitteln. Wenn man etwa 10 v.   H.   von den erwähnten Ölen beimischt, so erhält man weiche und elastische Produkte, die nicht den unangenehmen Geruch tragen, wie die mit sonst verwendeten Ölen, z. B. Teerölen usw. hergestellten und die ausserdem nicht zur Oxydation neigen. 



   Beispiel II. 



   Zur Herstellung eines gummiisolierten Kabels kann man Methylkautschuk verwenden, dem man zur Verbilligung Kreide zusetzen kann. Die so erhaltenen Mischungen haben häufig die unangenehme Eigenschaft einer besonderen Steifheit. Zusatz der oben erwähnten 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zusatzstoffe zu Gummimischungen für Weichgummi-und Hartgummiwaren, bestehend aus den durch Kondensation von Aralkylhalogeniden oder den höher halogenierten Derivaten der Benzolhomologen, wie Benzylchlorid, Xylylchlorid. p-Xylylendichlorid einerseits mit Xaphtalin und seinen Derivaten, bzw. Teerölen oder ihren einzelnen Bestandteilen, wie Phenanthren, Anthracen, den Xylolen, Benzol. Toluol, Cymol und Solventnaphta andererseits EMI2.2
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