AT87847B - Funkenstrecke. - Google Patents

Funkenstrecke.

Info

Publication number
AT87847B
AT87847B AT87847DA AT87847B AT 87847 B AT87847 B AT 87847B AT 87847D A AT87847D A AT 87847DA AT 87847 B AT87847 B AT 87847B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
electrode plates
spark gap
mica
pins
holes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Huth Erich F Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Huth Erich F Gmbh filed Critical Huth Erich F Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT87847B publication Critical patent/AT87847B/de

Links

Landscapes

  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Funkenstrecke. 



   Die Erfindung betrifft eine Funkenstrecke   tur   die Zwecke der drahtlosen Telegraphie und bezieht sich im besonderen auf den Zusammenbau und die Zentrierung der Elektrodenplatten. Bei den gebräuchlichen Funkenstrecken erfolgt der Zusammenbau der Elektrodenplatten und Glimmerscheiben meist mittels eines besonderen Aufreihstabes. Die Verwendung eines solchen Stabes macht nicht nur die Herstellung umständlich, sondern es besteht auch die Gefahr, dass die Herausnahme des Aufreihstabes vergessen wird und dann beim Betrieb der Funkenstrecke ein Zusammenschmoren der einzelnen Teile über dem Aufreihstab stattfindet.

   Ferner weisen die üblichen Funkenstrecken, bei denen die Elektrodenplatten und Glimmerscheiben durch Druck zusammengehalten sind, den Nachteil auf, dass beim Betriebe leicht ein Durchsenken, insbesondere der in der Mitte der Funkenstrecke gelegenen Elektrodenplatten auftreten kann. 



   Diese Übelstände werden gemäss der Erfindung bei einer aus Elektrodenplatten und Glimmerplatten abwechselnd zusammengesetzten Funkenstrecke dadurch vermieden, dass die Glimmerscheiben zur gegenseitigen Zentrierung und Abstützung der anliegenden Elektrodenplatten benutzt sind, so dass ohne Verwendung eines besonderen Aufreihstabes eine gesicherte Lagenbeziehung der Elektroden beim Zusammenbau und Betrieb der Funkenstrecke gewährleistet wird. 



   Die Zeichnung zeigt die Neuerung in einem Ausführungsbeispiel, wobei Fig. 1 einen   Q.   erschnitt durch die Elektrodenplatten und die Glimmerscheibe, Fig. 2 eine Elektrodenplatte in Draufsicht und Fig. 3 die Glimmerscheibe darstellt. 



   Zwischen den beiden Elektrodenplatten 1 und 2 (Fig. i) ist in üblicher Weise die Glimmerscheibe angeordnet, wobei diese Teile mit entsprechenden zentralen Bohrungen versehen sind. Die Glimmerscheibe 3 (Fig. 3) weist z. B. vier symmetrisch auf einem Kreis angeordnete Löcher   4   bis 7 auf. Die beiden Elektrodenplatten 1 und 2 tragen an ihrer Innenseite je zwei Stifte 8 bzw. 9, welche um   1800   versetzt in der gleichen Entfernung wie die   Löcher 4   und 6 bzw. 5 und 7 der Glimmerscheibe 3 angeordnet sind und in diese Löcher passen. Beim Zusammenbau wird die Elektrode 1 mit ihren beiden Stiften 9 in die Löcher 5 und 7 der Glimmerscheibe eingeführt, während die Stifte 8 der Elektrodenplatte 2 in die Löcher 4 und 6 der Glimmerscheibe 3 gesteckt werden.

   Infolge der Versetzung der Stiftpaare 8 und 9 und der zugehörigen Lochpaare 4, 6 und 5, 7, welche z. B. goo betragen kann, werden die Elektrodenplatten unter Vermittlung der Glimmerscheibe zusammengehalten und gegeneinander fixiert. Um eine leitende Berührung der Stifte 8 bzw, 9 mit der gegenüberliegenden Elektrodenplatte zu vermeiden, werden an den Elektrodenplatten (Fig. 2) zweckmässig Aussparungen 11 bzw. 12 angebracht, welche gegenüber den Stiften 8 bzw. 9 z. B. um   900   versetzt sind. Der Anschluss des nächsten um eine Glimmerscheibe angeordneten Elektrodenpaares kann dadurch erfolgen, dass die Elektrodenplatten 1 bzw. 2 eine Zentrierung 13 bzw. 14 erhalten, in welche ein entsprechender Vorsprung der benachbarten Elektrodenplatten   15   bzw. 16 greift.

   Statt dessen kann auch eine rückwärtige Verlängerung 17 bzw. 18 der Stifte 9 bzw. 8 vorgesehen sein, welche in geeignete Bohrungen der Elek-   t) öden platten. M   bzw. 16 greift und diese so festhält. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Statt zweier Paare von Stiften und Löchern kann natürlich auch eine   grössere   Zahl verwendet werden, die in geeigneter Weise gegeneinander versetzt sind und entsprechend zusammenpassen. Ferner lässt es sich auch denken, dass die Stifte nicht an den Elektrodenplatten, sondern an der Glimmerscheibe vorgesehen sind, wobei dann die zugehörigen Löcher an den Elektrodenplatten anzubringen sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Funkenstrecke, insbesondere für die Zwecke der drahtlosen Telegraphie, aus mehreren Elektrodenplatten und dazwischenliegenden Glimmerscheiben bestehend, dadurch gekennzeichnet, dass die Glimmerscheiben zur gegenseitigen Zentrierung und Abstützung der anliegenden Elektrodenplatten dienen, zum Zweck, ohne Benutzung eines besonderen Aufreihstabes eine gesicherte Lagebeziehung der Elektroden beim Zusammenbau und Betrieb der Funkenstrecke zu gewährleisten. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 3. Funkenstrecke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden- platten (1, 2) an den Stellen der Stifte (8, 9). die zu der auf der anderen Seite der Glimmerscheibe liegenden Elektrodenplatte gehören, mit Aussparungen (11, 12) versehen sind. EMI2.2
AT87847D 1917-08-04 1918-02-26 Funkenstrecke. AT87847B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE87847X 1917-08-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT87847B true AT87847B (de) 1922-04-10

Family

ID=5641950

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT87847D AT87847B (de) 1917-08-04 1918-02-26 Funkenstrecke.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT87847B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT87847B (de) Funkenstrecke.
DE306543C (de)
DE689398C (de) Anordnung fuer Fernmeldeanlagen, bei denen Leitungverbunden werden, insbesondere fuer Anrufsucher in Fernsprechanlagen
DE329241C (de) Waermeaustauschvorrichtung
DE7824483U1 (de) Elektrische Baugruppe mit einer gedruckten Leiterfolie
DE434024C (de) Bettbeschlag mit zwei schraegen, durch eine Platte verbundenen Zapfen des einen Beschlagteils und zwei entsprechenden, ebenfalls durch eine Platte verbundenen Buechsen des anderen Beschlagteils
DE433597C (de) Mehrreihige Kontaktbank, deren Kontakte durch Verklammern befestigt sind
DE2227372A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Vielspur-Magnetköpfen mit einem einzigen Luftspalt
DE595199C (de) Trennendverschluss fuer Fernmeldekabel
DE340588C (de) Anordnung zum Verbinden der Scheiben einer Buerstenwalze
AT96982B (de) Verbindungsmittel für zerlegbare Möbel, insbesondere Betten.
DE920222C (de) Naehmaschinennadeln und Verfahren zur Herstellung derselben
AT73444B (de) Blitzschutzvorrichtung.
DE413216C (de) Sicherheitspapier
DE368194C (de) Lichtpausmaschine mit rotierendem, in zwei auf Rollen gleitenden Ringen befestigtem Glaszylinder
AT157025B (de) Sparbürste.
DE808102C (de) Selbstbinder
AT120353B (de) Holzrandsieb.
DE579757C (de) Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Anschluesse und Verbindungen auf Isolierunterlagen durch Aufspritzen von Metall
AT157813B (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensatorelektroden.
DE199746C (de)
AT39811B (de) Buffervorrichtung zur Abstützung des Wagenkastens gegen die Wagenfedern.
AT85233B (de) Knopf mit auswechselbarem Stoffüberzug.
DE359693C (de) Ausrueckbare Bolzenkupplung
DE459752C (de) Zylinderschloss