AT87840B - Bremse für die Aufhängung oder den Stoßdämpfer von Fahrzeugen. - Google Patents

Bremse für die Aufhängung oder den Stoßdämpfer von Fahrzeugen.

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AT87840B
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Austria
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vehicles
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Charles Leopold Beck
Arthur Gehenniaux
Alfred Lanser
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Charles Leopold Beck
Arthur Gehenniaux
Alfred Lanser
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  Bremse für die Aufhängung oder den Stossdämpfer von Fahrzeugen. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bremse für die Aufhängung und den Stossdämpfer von Fahrzeugen, welche zur Aufnahme der Gegenstösse dienen. Die Bremse besteht im wesentlichen aus einer Scheibe, deren geringer lotrechter Ausschlag einerseits durch eine Endfläche des Kolbens und andrerseits durch eine mit dem Kolbenboden verbundene Platte begrenzt wird. Das Ganze taucht in eine Flüssigkeit, wie Öl, in einem umschliessenden
Gehäuse.

   Die Scheibe liegt abwechsend am Kolbenboden und der Platte an, die beide ebenso wie die Scheibe mit Löchern von geeigneter Grösse und Verteilung versehen sind, welche beim Herabgehen des Kolbens, wobei die Scheibe sich oben befindet, für die Flüssigkeit einen viel kleineren Durchgangsquerschnitt frei lassen, als beim Emporgehen des Kolbens, wo die Scheibe auf der Platte ruht, so dass die Bewegung in einer Richtung gebremst wird, dagegen in der anderen frei ist,
In der Zeichnung ist Fig. i ein lotrechter Schnitt der in ein Fahrzeuggestell eingebauten Vorrichtung. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht hievon. Fig. 3 zeigt einen vergrösserten senkrechten Schnitt. Fig. 4 zeigt eine Abwicklung eines Schnittes der Teile K, I, P nach einer Zylinderfläche, wenn der Kolben von unten nach oben geht. 



   Das Rad R schwingt um die Achse C der Kurbel B, der auf der Achse festsitzende Hebel 1 wirkt auf die Aufhängungsfeder D durch Vermittlung des Kolbens K, der im Zylinder H frei verschiebbar ist, gegen dessen oberen Deckel G sich die Feder D stützt. Die Achse C ruht in den mit dem Zylinder H in einem Stück gegossenen Lagern V. Der untere, durch einen Boden L dicht abgeschlossene Teil des Zylinders enthält eine Flüssigkeit, z. B. Glyzerin, bis zur Höhe f bis g. Die dünne Scheibe J kann sich bloss in lotrechter Richtung in einer zwischen der Platte P und dem Kolben K frei gelassenen Ringnut bewegen, wobei die Platte P am Kolben mittels Schraube starr befestigt ist.

   In dem Kolben K, der Scheibe J und der Platte P sind Löcher von geeigneter Grösse derart angeordnet, dass, wenn die Scheibe auf der Platte P ruht, der Durchgangsquerschnitt für die Flüssigkeit viel grösser ist als wenn die Scheibe am Kolbenboden liegt und dass, wenn die Scheibe an der Platte P liegt, der Durchtritt der Flüssigkeit ohne erheblichen Widerstand erfolgt und die Scheibe durch die Druckunterschiede leicht von ihrem Sitz abgehoben werden kann. 



   In Fig. 4 und 5 ist die Anordnung der Löcher in der Abwicklung dargestellt. Beim Überfahren von Hindernissen oder Löchern schwingt das Rad R, genauer gesprochen sein Mittel 0 zwischen Endpunkten auf einem um die Achse C geschlagenen Kreisbogen a, b, der die Länge des Kurbelarms B zum Halbmesser hat. Die schwingende Bewegung des Kurbelarmes wird durch den kleinen Hebel I auf den Kolben K übertragen, wobei dieser sich hin und her bewegt. Die Aufwärtsbewegung des Kolbens K und des Rades wird durch die Feder D begrenzt, sobald sich ihre Windungen gegenseitig berühren, die Abwärtsbewegung durch einen Anschlag E am Zylinder H, gegen den sich der Arm   I   legt.

   Trifft das Rad R auf ein Hindernis, so steigt der Kolben K und die Scheibe J gelangt in die 
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 Durchfluss erfolgt, ohne der Kolben- und Radbewegung einen erheblichen Widerstand entgegenzusetzen. Nach dem Hinweggehen über das Hindernis verringert sich der Druck an der Berührungsstelle zwischen Rad und Boden und kann selbst auf Null sinken ; die Feder entspannt sich und drückt den Kolben nach unten, wobei die Scheibe J die in Fig. 4 
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 keitsdruckes, insbesondere an den Löchern    < P.   Die Flüssigkeit kann daher aus dem unteren Teil, wo sie gedrückt wird, in den oberen Teil nur mehr durch die Öffnungen   k',   k strömen, die kleiner und weniger zahlreich sind als jene, durch welche sie im früheren Falle strömen konnte.

   Der Gesamtquerschnitt dieser Löcher ist hinreichend klein, damit der Durchfluss nur unter einem solchen Druckverlust erfolgt, dass der hierdurch hervorgerufene Widerstand eine zu rasche Rückkehr des Kolbens und damit auch des Rades R in die Gleichgewichts- 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
I. Bremse für die   Authängung   oder den Stossdämpfer von Fahrzeugen, bei welcher der untere Teil des Gehäuses mit einer Flüssigkeit und der untere Teil des Kolbens mit Öffnungen versehen ist und mit einer Scheibe zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der   Kolbenkörper   (K) hohl und mit einem seitlichen Schlitz ausgestattet ist, durch welchen ein kurzer Hebel (I) in das Innere des Kolbens eintritt und auf den oberen Boden des letzteren wirkt.

Claims (1)

  1. 2. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Kolbens (K) mit einer Platte (P) versehen ist, welche die Scheibe (j) hält, deren äusserer Durchmesser im wesentlichen gleich ist dem lichten Durchmesser des Zylinders, wobei die Platte (P) grosse Löcher aufweist, während der Kolben (K) und die Scheibe (j) grosse und kleine Löcher in solcher Anordnung aufweisen, dass die Löcher der Platte (P) vor den grossen Löchern der Scheibe (j) und die kleinen Löcher des Kolbens (K) und der Scheibe (j) vor EMI2.3
AT87840D 1918-12-27 1919-12-10 Bremse für die Aufhängung oder den Stoßdämpfer von Fahrzeugen. AT87840B (de)

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