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Verfahren zur Adjustierung der Länge von Drahtspeichen in Drahtspeichenr dern.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Adjustierung der Länge von Drahtspeichen in Drahtspeichenrädern. pie bisherige Herstellung der Drahtspeichenräder erfolgte in der Weise, dass man die mit der Radnabe und der Radkranzfelge zu verbindenden Drahtspeichen an ihren Enden mit Gewinde zur Aufnahme von Stellmuttern, Hülsen usw. zwecks Ausgle'ches der Längendifferenz der einzelnen Di'ahtspeichen und zur Erzielung einer gleichmässigen Spannung nach erfolgter Zusammenstellung des Rades versehen hat.
Durch die bekannte Ausbildung der Speichenenden mit Gewinde und durch die Verwendung von Adjustie, muttern, Hülsen usw. erhöht sich aber der Herstellungspreis solcher Drahtspeichenräder ganz beträchtlich.
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zuverlässige Adjustierung der Drahtspeichen in Speichenrädern ohne Anwendung der bekannten Speichenausbildung erreicht wird und besteht darin, dass man die zu adjustierende Drahtspeiche durch eine Zange bearbeitet, deren mit Greifer versehene Klemmköpfe in geringem Abstande voneinander die Speiche erfassen und durch Druck bzw. Auseinanderspreizen der Zangengriffe das zwischen den Köpfen liegende Speichenstück stauchen bzw. strecken. Ein weiteres Erfindungsmerkmal ist darin gelegen, dass man die Drahtspeiche vermittelst Elektroden erhitzt und die erhitzte Stelle dann abkühlen lässt.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Mittel zur Durchführung des Verfahrens. Fig. i ist eine teils im Schnitt gehaltene Ansicht des unter Bearbeitung nach vorliegendem Verfahren stehenden Drahtspeichenrades. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i in Richtung des Pfeiles gesehen. Fig. 3 zeigt eine Bearbeitung der Drahtspeiche auf elektrischem Wege.
Die Drahtspeichen 4 werden mit der Radnabe 5 und der Radkranzfelge 6 durch Anstauchen von Endköpfen 7, 8 fest verbunden. Zur Herbeiführung einer gleichmässigen Spannung aller Speichen untereinander werden die zu lang oder zu kurz ausgefallenen einzelnen Drahtspeichen vermittelst einer Zange bearbeitet. Nach Fig. i erfolgt die Verkürzung bzw. Verlängerung der Drahtspeichen durch eine Zange, bestehend aus drehbar verbundenen, in geringem Abstande voneinander angeordneten Klemmköpfe 10 tragenden Griffen 9.
In den Klemmköpfen 10 sitzen konisch geformte, die Speichen fest umschliessende Greifer 11, welche bei Handhabung der Zange zueinander gepresst werden, so dass durch die dadurch erfolgende Stauchung des zwischen diesen Klauen befindlichen Sp, ichenstückes eine Verkürzung der Speiche herbeigeführt wird. Ein Ansetzen der Zange an verschiedenen Stellen der zu bearbeitenden Speiche ermöglicht deren genaue Adjustierung. Die Umkehrung der eben beschriebenen Operation findet statt, wenn es sich um die Verlängerung der Speiche handelt. In solchem Falle zwingt man die Klemmköpfe 10 und damit die Klauen 11 durch entsprechende Handhabung der Zangengriffe auseinander und streckt dadurch die Speichenlänge um den erforderlichen Betrag (s. Beschreibung).
Durch praktische Versuche wurde gefunden, dass Drahtspeichen bezüglich ihrer Länge auf elektrischem Wege bleibend adjustiert werden können, und zwar durch Anwendung von Hitze verschiedener Temperatur an verschiedenen Stellen der Speiche. Die Erfahrung hat
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Nach Fig. 3 kann beispielsweise eine Änderung der Speichenlänge vermittelst der Elektroden 12, 13 erzielt werden, wodurch die mit den letzteren in Berührung stehenden Speichenstücke erhitzt werden. Die Verkürzung der Speiche erfolgt durch die dieser Erhitzung folgende Abkühlung des Metalles.
Da die zu regelnde Längendifferenz bei sorgfältiger Vorbereitung der Speichen-
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liegenden Zweck.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Adjustierung der Länge von Drahtspeichen in Drahtspeichenrädern, dadurch gekennzeichnet, dass die zu adjustierende Drahtspeiche durch eine Zange bearbeitet wird, deren mit Greifer (11) versehene Klemmköpfe (10) in geringem Abstande voneinander die Speiche erfassen und durch Druck bzw. Auseinanderspreizen der Zangengriffe (9) das zwischen den Köpfen (10) liegende Speichenstück stauchen bzw. strecken.
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