AT8696B - Schaltungseinrichtung für selbstthätige Schalter für Stromwandlergruppen mit Gliedern von verschiedener Leistungsfähigkeit. - Google Patents

Schaltungseinrichtung für selbstthätige Schalter für Stromwandlergruppen mit Gliedern von verschiedener Leistungsfähigkeit.

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AT8696B
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switching device
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Alfred Schlatter
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Alfred Schlatter
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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

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 distanz, vollständig umändern und von neuem miteinander in Einkalng bringen, wobei es noch immer fraglich bleibt, ob es überhaupt möglich   wäre,   diesen Einklang in allen Fällen   durchzuführen.   Soviel steht aber ausser Zweifel, dass man ebenso vielerlei Apparate construierell   müsste, als   Combinationen von Stromwandlergruppen in die Praxis eingeführt sind, oder eingeführt werden können, wodurch sowohl die Fabrication, wie auch die Verwendbarkeit derartiger Apparate stark beeinträchtigt würde. 



   Es gibt aber ein einfaches Mittel und Verfahren, bei deren Anwendung die Einheitlichkeit der Construction des im Hauptpatent geschützten selbstthätigen Schalters in allen möglichen Combinationen von Stromwandlergruppen beibehalten werden kann. 



   In anliegender Zeichnung ist einer der extremsten Fälle dargestellt, wo nämlich einem 0'5 Kilowatt-Stromwandler die Aufgabe zukommt, einen 10 Kilowatt-Stromwandler genau zu der Zeit zuzuschalten, wo der Gesammtstrom 5 Ampère erreicht hat. 



   Der Magnet M müsste in diesem Falle 160 Windungen erhalten, um seinen Anker im richtigen Momente anziehen zu können. Aber selbst diese hohe Windungszahl würde nicht   genügen,   um nach erfolgter Schaltung den Anker festzuhalten, da die Verteilung der ú Ampère zwischen den nun parallel geschalteten Stromwandlern (bei normaler, fachgemässer Grössenbemessung derselben) für den beabsichtigten Zweck gänzlich unzulänglich   wäre ;

   der Magnet würde nämiich   statt mit 400 Ampère-Windungen, welche zum sicheren 
 EMI2.1 
 
Die erforderliche Anzahl von Ampère-Windungen kann aber erzielt werden, wenn man das Übersetzungsverhältnis bei dem kleinen   Stromwandler   T1 in der Weise ahändert. dass die   secundäre   Spannung bei Leerlauf etwas höher ist als die bei   1'2'Hicdurch   hat man es in der Hand, die Stromvertheilung zwischen den beiden Stromwandlern so zu 
 EMI2.2 
 gesichert, das Verfahren wäre aber insofern verwerflich und in der Praxis unaufsührbar. als hiedurch bei   normalem   inneren Widerstand des Stromwandlers   tri   eine Überlastung . desselben   unausbleiblich   wäre. 



   Um auch diesem Umstande gerecht zu werden, muss man ausser der Spannung auch den Widerstand in dem Stromzweige des kleinen Stromwandler entsprechend erhöhen, 
 EMI2.3 
 entweder in Form eines regulierbaren Zusatzes R in den Stromzweig eingeschaltet werden. oder man kann die dünne Bewickelung des Magneten M derart   bemessen, dass ein     genügend   grosser Widerstand entsteht.

   Ein drittes Mittel besteht darin, dass man schon   hei der Hersteltung   des kleinen Stromwandlers dafür Sorge trägt, dass derselbe durch   verhältnismässig höhere Spannung und vergrösserten inneren Widerstand   dem beabsichtigten Schaltungszweck gerecht wird. 
 EMI2.4 
   Hcwirkelung des Stromwandlors 7q   bildet nämlich noch immer einen geschlossenen Stromkreis. in   welchem   eine constante Potentialdifferenz besteht. 
 EMI2.5 
 einerseits in der Stromwandlergruppe selbst, anderseits des Schaltmagneteu, sichert ein genaues Arbeiten des Apparates nach jeder Hinsicht. Zum Beweise hierfür wird auf das oben   gegebene Zahiunbeispiel zurückgegriffen.

   Angenommen,   die dünne Bewickelung bestehe wie früher ans 1   ( ! 0 Windungen, die Anzahl   der dicken sei dagegen 12 und es werde die Spannung und der Widerstand   R   im Stromzweige des Stromwandlers 1'1 so reguliert, dass 
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 der Gesammtbelastung um 2 Ampère kann nämlich nur der Stromwandler T2 nennenswertes abgeben, und demzufolge wird die Erregung des Magneten M um   24   AmpereWindungen geschwächt, was schon genügt, den Anker und somit den Schalthebel freizugeben. 



   Es ist   somit   der Nachweis geliefert, dass der in der österr. Patentschrift Nr. 7802 beschriebene selbsttätige Schalter für Stromwandlergruppen zweckmässig nur dann zu verwenden ist, wenn die einzelnen Glieder der Gruppe von gleicher Leistungsfähigkeit sind. 



  Derselbe kann aber auch für alle möglichen Combinationen von zweigliedrigen Stromwandlergruppen, in welchen die Glieder verschiedene Leistungsfähigkeit besitzen, brauchbar gemacht werden, wenn man den Magneten M mit einer doppelten, je in die Stromzweige 
 EMI3.1 
 lastung zu befürchten wäre.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schaltungseinrichtung für selbstthätige Schalter zum Zu-und Abschalten einzelner Transformatoren von verschiedener Leistungsfähigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der den Schalthebel H bethätigende Elektromagnet 37 zwei einander unterstützende Wicklungen trägt, von welchen die eine in dem secundären Stromkreis eines kleinen Tansformators (tel), die andere in dem Secundärkreis eines zweiten, grösseren, erst bei Zunahme der Belastung einzuschaltenden Transformators liegt, wobei die Einrichtung getroffen, st, dass der EMI3.2 Sccundärleitung von Tl eine Vorschaltwiderstand R eingeschaltet ist.
    zum Zwecke, die Stromabgahe \ on Tl bei niedriger Belastung zu erhöhen und dadurch für Schaltungs- EMI3.3
AT8696D 1900-09-29 1900-09-29 Schaltungseinrichtung für selbstthätige Schalter für Stromwandlergruppen mit Gliedern von verschiedener Leistungsfähigkeit. AT8696B (de)

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