AT8696B - Schaltungseinrichtung für selbstthätige Schalter für Stromwandlergruppen mit Gliedern von verschiedener Leistungsfähigkeit. - Google Patents
Schaltungseinrichtung für selbstthätige Schalter für Stromwandlergruppen mit Gliedern von verschiedener Leistungsfähigkeit.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> distanz, vollständig umändern und von neuem miteinander in Einkalng bringen, wobei es noch immer fraglich bleibt, ob es überhaupt möglich wäre, diesen Einklang in allen Fällen durchzuführen. Soviel steht aber ausser Zweifel, dass man ebenso vielerlei Apparate construierell müsste, als Combinationen von Stromwandlergruppen in die Praxis eingeführt sind, oder eingeführt werden können, wodurch sowohl die Fabrication, wie auch die Verwendbarkeit derartiger Apparate stark beeinträchtigt würde. Es gibt aber ein einfaches Mittel und Verfahren, bei deren Anwendung die Einheitlichkeit der Construction des im Hauptpatent geschützten selbstthätigen Schalters in allen möglichen Combinationen von Stromwandlergruppen beibehalten werden kann. In anliegender Zeichnung ist einer der extremsten Fälle dargestellt, wo nämlich einem 0'5 Kilowatt-Stromwandler die Aufgabe zukommt, einen 10 Kilowatt-Stromwandler genau zu der Zeit zuzuschalten, wo der Gesammtstrom 5 Ampère erreicht hat. Der Magnet M müsste in diesem Falle 160 Windungen erhalten, um seinen Anker im richtigen Momente anziehen zu können. Aber selbst diese hohe Windungszahl würde nicht genügen, um nach erfolgter Schaltung den Anker festzuhalten, da die Verteilung der ú Ampère zwischen den nun parallel geschalteten Stromwandlern (bei normaler, fachgemässer Grössenbemessung derselben) für den beabsichtigten Zweck gänzlich unzulänglich wäre ; der Magnet würde nämiich statt mit 400 Ampère-Windungen, welche zum sicheren EMI2.1 Die erforderliche Anzahl von Ampère-Windungen kann aber erzielt werden, wenn man das Übersetzungsverhältnis bei dem kleinen Stromwandler T1 in der Weise ahändert. dass die secundäre Spannung bei Leerlauf etwas höher ist als die bei 1'2'Hicdurch hat man es in der Hand, die Stromvertheilung zwischen den beiden Stromwandlern so zu EMI2.2 gesichert, das Verfahren wäre aber insofern verwerflich und in der Praxis unaufsührbar. als hiedurch bei normalem inneren Widerstand des Stromwandlers tri eine Überlastung . desselben unausbleiblich wäre. Um auch diesem Umstande gerecht zu werden, muss man ausser der Spannung auch den Widerstand in dem Stromzweige des kleinen Stromwandler entsprechend erhöhen, EMI2.3 entweder in Form eines regulierbaren Zusatzes R in den Stromzweig eingeschaltet werden. oder man kann die dünne Bewickelung des Magneten M derart bemessen, dass ein genügend grosser Widerstand entsteht. Ein drittes Mittel besteht darin, dass man schon hei der Hersteltung des kleinen Stromwandlers dafür Sorge trägt, dass derselbe durch verhältnismässig höhere Spannung und vergrösserten inneren Widerstand dem beabsichtigten Schaltungszweck gerecht wird. EMI2.4 Hcwirkelung des Stromwandlors 7q bildet nämlich noch immer einen geschlossenen Stromkreis. in welchem eine constante Potentialdifferenz besteht. EMI2.5 einerseits in der Stromwandlergruppe selbst, anderseits des Schaltmagneteu, sichert ein genaues Arbeiten des Apparates nach jeder Hinsicht. Zum Beweise hierfür wird auf das oben gegebene Zahiunbeispiel zurückgegriffen. Angenommen, die dünne Bewickelung bestehe wie früher ans 1 ( ! 0 Windungen, die Anzahl der dicken sei dagegen 12 und es werde die Spannung und der Widerstand R im Stromzweige des Stromwandlers 1'1 so reguliert, dass EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> der Gesammtbelastung um 2 Ampère kann nämlich nur der Stromwandler T2 nennenswertes abgeben, und demzufolge wird die Erregung des Magneten M um 24 AmpereWindungen geschwächt, was schon genügt, den Anker und somit den Schalthebel freizugeben. Es ist somit der Nachweis geliefert, dass der in der österr. Patentschrift Nr. 7802 beschriebene selbsttätige Schalter für Stromwandlergruppen zweckmässig nur dann zu verwenden ist, wenn die einzelnen Glieder der Gruppe von gleicher Leistungsfähigkeit sind. Derselbe kann aber auch für alle möglichen Combinationen von zweigliedrigen Stromwandlergruppen, in welchen die Glieder verschiedene Leistungsfähigkeit besitzen, brauchbar gemacht werden, wenn man den Magneten M mit einer doppelten, je in die Stromzweige EMI3.1 lastung zu befürchten wäre.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Schaltungseinrichtung für selbstthätige Schalter zum Zu-und Abschalten einzelner Transformatoren von verschiedener Leistungsfähigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der den Schalthebel H bethätigende Elektromagnet 37 zwei einander unterstützende Wicklungen trägt, von welchen die eine in dem secundären Stromkreis eines kleinen Tansformators (tel), die andere in dem Secundärkreis eines zweiten, grösseren, erst bei Zunahme der Belastung einzuschaltenden Transformators liegt, wobei die Einrichtung getroffen, st, dass der EMI3.2 Sccundärleitung von Tl eine Vorschaltwiderstand R eingeschaltet ist.zum Zwecke, die Stromabgahe \ on Tl bei niedriger Belastung zu erhöhen und dadurch für Schaltungs- EMI3.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT8696T | 1900-09-29 |
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| AT8696B true AT8696B (de) | 1902-08-11 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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