AT86805B - Maschine zur Herstellung von Druckplatten durch Belichtung. - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Druckplatten durch Belichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Maschine zur Herstellung von Druckplatten durch Belichtung. EMI1.1 fältigungen durch Belichtung, und zwar entweder durch das bekannte Kontaktverfahren oder durch das Projektionsverfahren. Die Maschine ist in erster Linie dazu bestimmt, bei autotypischen Verfahren in grösserem Massstab Anwendung zu finden und umfasst zu diesem Zweck Mittel, durch welche die Übertragung von Erschütterungen von einem Teil der Maschine nach einem anderen Teil möglichst vermieden werden. Trotzdem ist eine Längseinstellung, Quereinstellung und senkrechte Verstellung der Grundplatte für den Druckrahmen ermöglicht. Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar ist Fig. i EMI1.2 Negativen gemacht werden. Ferner sind Mittel vorgesehen, um die Herstellung von genau gleichen Platten zu ermöglichen, da solche Platten für Farbendruck benutzt werden und bei diesem Farbendruck in genauer Eindeckung miteinander gebracht werden müssen. Werden von Negativen Abdrucke auf Zinkplatten o. dgl., hergestellt, so wird ein Raster vor das-Negativ gelegt, oder das Negativ selbst wird durch Rasterlinien unterteilt. Das auf die Metallplatte geworfene Schirmbild setzt sich aus einer grossen Anzahl mikroskopisch kleiner Punkte zusammen und die Summe dieser Punkte gibt nach der Entwicklung der Platte das herzustellende Bild wieder. In Maschinen dieser Art ist es nun unbedingt notwendig, auch nicht die geringste Ver- schiebung zwischen Projektionsmaschine und Haltevorrichtung für die Platte eintreten zu lassen, sonst würden sich die mikroskopisch kleinen Punkte, welche auf die Platte projiziert werden, auf dieser Platte verschieben und das Ergebnis würde nicht etwa ein scharfer Punkt als Wiedergabe jeder Lichtstelle im Raster sein, sondern die Projektion würde einen stark vergrösserten Punkt von verwischten Umrisslinien darstellen. Da nun aber die Schärfe des erzeugten Bildes vollständig von der Projektion der einzelnen mikroskopischen Punkte abhängt, so würden bei gegenseitiger Verschiebung dieser Hauptteile bei Erschütterungen u. dgl., die Einzelheiten des Bildes durchaus nicht in genügender Schärfe zum Ausdruck kommen. Die vorliegende Maschine umfasst deshalb Mittel, um diese gegenseitige Verschiebung oder Erschütterung zu vermeiden, gleichgültig ob die Maschine zum Projektionsdruck oder Kontaktdruck benutzt wird. Nach Fig. i dienen die Karren 1 zur Unterstützung der die Erschütterungen absorbiernden Mittel 2. Auf diesen Mitteln ruht der Grundrahmen 3, welcher an einem Ende ein, durch Magnete beherrschtes Brett 4'zum Festhalten der Druckplatte unterstützt. Der Grundrahmen 3 trägt auch, wie namentlich aus Fig. I und 6 hervorgeht, einen zweiten Rahmen 6, unter Vermittlung der Rollen 5, welche auf Führungsschienen 4 reiten. Dieser zweite Rahmen 6 ist mit einem Tisch 7 ausgerüstet, und zwar hängt die Tischplatte an den Seilen 8, welche über Seilscheiben 9 gelegt sind und das Gewicht der Platte wird durch Gegengewichte 10 ausgeglichen. Auf den quer verlaufenden Führungsleisten 11 des Tisches 7 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 tragen nun federbeherrschte Anschlagfinger 57, Fig. 7. Wird nun die Maschine erst in eine be- stimmte Stellung gebracht und der Anschlag 55, wie aus Fig. 7 hervorgeht, festgeklemmt, so dass eine Marke an diesem Anschlag in Gegenüberstellung der Spitze des Fingers liegt, so ist einzusehen, dass die genaue Wiedereinstellung derselben Lage hervorgebracht werden kann. Auch ist leicht einzusehen, dass wenn nicht genau dieselbe Lage wieder herbeigeführt werden sollte, dass die Entfernung der neuen Lage von der ursprünglichen Lage durch Abmesssung mit Bezug auf die Marke des Anschlages 55 sehr leicht ermöglicht wird. Diese'zweite Einstellung wird um so leichter sein, wenn auch die'Begrenzung dieser zweiten Einstellung durch einen der entfernbaren Anschläge 55 vorher schon gegeben ist. In Maschinen dieser Art muss die Platte 12 bei jeder Einstellung der Maschine geradlinig bewegt werden, und zwar muss eine Bewegung nach drei Richtungen im Raum hin möglich sein und diese Richtungen stehen in Winkeln von 900 zueinander. Die Führungsleisten 11 für die Platten 12 müssen also jederzeit genau horizontal liegen, während die Zahnstangen 23 stets genau senkrecht bleiben müssen und die Zahnstange 36, auf welcher die Längsverschiebung des Tisches erfolgt, muss stets wagrecht und parallel zu den Längsgliedern des Rahmengestells verlegt sein. Die wagrechte Verlegung des Führungsgliedes 26 bildet keine Schwierigkeiten. Die senkrechten Zahnstangen sind jedoch Verzerrungen mehr oder weniger ausgesetzt und um diese Verzerrungen auszugleichen, sind zusätzliche Stangen vorgesehen. Diese Stangen sind in Fig. i und 3 bei 58 angedeutet und haben an ihrem oberen Ende, Fig. I, bei 59 eine Öse, während das untere Ende mit Gewinde bei 60 versehen ist. Dieses untere Ende erstreckt sich durch eine passend durchbohrte Winkelstütze 61, die von der Seite des Maschinengestells nach aussen ragt. Durch die Muttern 62 und Gegenmuttern 63 können nun die Stangen 58 so eingestellt werden, dass dadurch das ganze Gestell in genau senkrechter Lage gebracht wird. Die Seiten- wände liegen dann in parallelen Ebenen, die senkrecht zur Grundplatte stehen. Eine ähnliche Verstellvorrichtung für die Endwände ist durch Anordnung der Zugstangen 64 vergesehen, deren obere Enden bei 65 abgebogen sind und auf passende Weise mit dem Gestell der Maschine in Verbindung gebracht sind. Die unteren Enden sind jedoch ebenfalls bei 66 mit Gewinde ver- sehen und dienen zur Aufnahme von Muttern 67 und Gegenmuttern 68, welche diese Enden in passenden Verlängerungen des Tisches 6 sichern. Nahe den oberen Enden sind die parallelen Wände durch Streben 69, Fig. g, und 70, Fig. i, miteinander verbunden und auch hier ist eine Verstellung der Streben 69, 70 durch die Muttern möglich, durch welche diese Streben bei ì1 und 72 mit dem Gestell verbunden sind. Die Haltevorrichtung, durch welche die Druckplatten vermittelst Magnete in Stellung gesichert werden, ist in Fig. 14 bis 19 gezeigt und besitzt Linien A, die in einer Richtung verlaufen, während Linien B senkrecht dazu über die Fläche dieses Haltebrettes gehen. Diese Linien sind in gleichmässigen Abständen voneinander entfernt gezogen. Die Druckplatte aus licht- empfindlichem Zink oder anderem passenden Material bestehend, wird in inniger Berührung mit einer biegsamen Eisenplatte, beispielsweise durch Verwendung von Fischleims gebracht. Über der Haltevorrichtung für diese Druckplatte sind nun Streifen 73 verlegt und vorzugsweise aus Stahl bestehend, da Stahl bekanntlich selbst nach Abstellung des, die Magnetisierung bewirkenden EMI3.2 wie dies in Fig. 16 angedeutet ist. Eine Anzahl dieser Spulen sind auf diese Weise quer über je zwei der Stahlstreifen angeordnet und die gesamte Oberfläche des Haltebrettes besteht demnach aus einer Anzahl von Nord- und Südpolen, um so die Grundplatte, auf welcher die Druckplatte festgeleimt ist, magnetisch festzuhalten, sobald der Strom durch die Elektromagnete geschickt wird und diese Festhaltung auch weiter zu bewirken, falls der Strom unterbrochen werden sollte. Die Stromquelle ist bei 78, der Schalter bei 17 angedeutet, Die Fig. 17 und 18 zeigen eine Vorrichtung, vermittelst welcher Druckplatten auf die Walze einer Zylinderpresse aufgebracht werden können. Auch hier erfolgt die Festhaltung der Druckplatte unter Vermittlung von Elektromagneten und aus dieser Anordnung ergibt sich, dass es wünschenswert ist, die äusseren Grundplatten sowie die Druckplatten, welche auf diesen Grundplatten aufgeleimt werden biegsam auszugestalten. Nach Fig. 17 sind an einem Ende des Zylinders passende Sammelringe 79 angeordnet, welche vermittelst Bürsten 80 und Leiter an eine Kraftquelle 81 angeschlossen sind. Durch diese Sammelringe werden die Elektromagnete mit Strom versorgt und auf diese Weise können die Halteleisten ebenfalls magnetisch gemacht werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zur Herstellung von Druckplatten durch Belichtung, in welcher eine federnde Unterlage die Weitergabe von Erschütterungen an das Gestell der Maschine vermeidet, dadurch <Desc/Clms Page number 4> gekennzeichnet, dass eine Grundplatte (3) einen Rahmen (6) trägt, der auf Führungsschienen ("J) einstellbar ist und auf welchem die Projektionsvorrichtung angeordnet ist, während der Halter der lichtempfindlichen Platte auf dieser Grundplatte (3) feststehend angeordnet ist.2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (6) eine in Höhe-und Querrichtung einstellbare Tischplatte besitzt (7), auf welcher die Projektions- EMI4.1 Grundplatte eine fernere Einstellung der Tischplatte (7) in Höhe-und Querrichtung erfolgen kann.3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Tischplatte (7) eine andere Platte (12) angeordnet ist, auf welcher in Längsleisten das Lampengehäuse, Projektionskammer, Kondensatorlinsen und Objektiv einstellbar'und in Eindeckung verriegelungsfähig sind, so dass die Grösse der Projektion auf der lichtempfindlichen Druckplatte nach Roheinstellung des Grundrahmens und der Tischplatte (7) durch Längsverschiebung der Teile. auf der Tischplatte (7) bestimmt wird.4. Maschine nach den Ansprüchen I und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Negativträger, der beim Frojektionsverfahren unmittelbar hinter dem bekannten Ausziehbalg (45) sitzt, auf seiner Unterlage umgekehrt werden kann, um so die Negativfläche bei Weglassung des Ausziehbalgs und entsprechender Verschiebung des Lampengehäuses in Berührung mit der lichtempfindlichen Schicht der Druckplatte zu bringen, damit ein Kontaktabdruck erzeugt werden kann.5. Maschine nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Negativ hier einen auf den Tisch (7) gradlinig geführten Rahmen umfasst, in welchen ein zweiter Rahmen EMI4.2 deckung des Negativs mit der gewünschten Fläche der lichtempfindlichen Platte bewerkstelligen zu können.6. Maschine nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Lufteinlässen versehenes Gehäuse (42) an einem Ende mit Flanschen versehen ist, durch welche es sich an das Lampengehäuse anschliesst und am anderen Ende Flanschen besitzt, durch welche es entweder an den Kondensator oder aber an den Negativträger angeschlossen werden kann, damit entweder Projektions-oder Kontaktdruck bei Verwendung dieses Gehäuses vorgenommen werden kann.7. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung der lichtempfindlichen Platte im Plattenhalter (4') in ausgewählter Stellung dadurch erfolgt, dass eine Eisenplatte als Träger für die lichtempfindliche Platte dient und in der ausgewählten Stellung durch magnetische Vorrichtungen im Halter (4') unterstützt wird.8. Maschine nach den Ansprüchen i und 6, dadurch gekennzeichnet, dass als magnetisch erregbarer Träger für die lichtempfindliche Platte, welche durch das Negativ hindurch gedruckt werden soll, eine biegsame Eisenplatte gewählt wird, damit die der Belichtung ausgesetzte Platte mit ihrem Träger durch entsprechende Abbiegung auf einem Zylinder einer Druckpresse o. dgl., befestigt werden kann.9. Maschine nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleichterung der Einstellung der lichtempfindlichen, unbedruckten Platte in dem Plattenhalter (4') ein Brett dieses Plattenhalters mit Kreuz-und Querlinien versehen ist, mit Bezug auf welche die magnetischen Haltevorrichtungen (76) gleichförmig über das Brett verteilt sind, so dass durch Erregung aller oder einer bestimmten Haltevorrichtung die Druckplatte in der gewünschten, genau ausgewählten Einstellung erhalten wird.10. Maschine nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne der Magnete (75, 76) des Plattenhalters (4') von der Rückseite des Halters nach der Vorderseite hin geführt und auf der Vorderseite reihenweise durch Eisenstreifen verbunden sind, so dass auf der Vorderseite des Plattenhalters abwechselnd Nord-und Südpol gebildet werden, gegen welche die biegsame Eisenplatte, die als Träger der lichtempfindlichen Platte dient, durch magnetische Wirkung bei Erregung der Magnete (76) gehalten wird.11. Maschine nach den Ansprüchen I, 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der, die lichtempfindliche Platte aufnehmende Zylinder der Druckpresse in seinem Innern ebenfalls Sätze von Elektromagnete trägt, deren Kerne durch Schenkel nach der Aussenseite des Zylinders verlängert sind, um auf dieser Aussenseite reihenweise durch Eisenstreifen verbunden zu sein und so abwechselnd Nord-und Südpol zu bilden, wobei den Elektromagneten im Innern des Zylinders der Strom durch Sammelringe am Ende des Zylinders zugeführt wird.
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