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Kombinationsschloss mit durch Druckknöpfe ruckweise bewegtem Schieber.
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Dabei drückt das Knie 50 des Kniehebels 47 auf die Kröpfung k der Flachfeder 37, so dass die Warze 42 am unteren freien Ende dieser Flachfeder an die Vorderwand des Schiebers 4 angepresst wird, hinter der Warze 28 des Schiebers 23 greift und infolge der Kraftwirkung entgegengesetzt wirkenden keilförmigen Stellung der Angriffsflächen eine Verriegelung herbeiiührt, so dass der Schieber 4 in der Stellung laut Fig. 2 festgehalten wird.
Wenn man darnach den Druckknopf 11 niederdrückt, greift die Klinke 14 in die Einkerbung b, wobei sich der soeben beschriebene Vorgang bei den zu diesem Druckknopf gehörenden Konstruktionselementen genau wiederholt. Überhaupt wiederholt sich bei jeder richtigen folgenden Druckknopfbetätigung der Vorgang in gleicher Weise. Bei der letzten gleichzeitigen Betätigung der Druckknöpfe 10 und 11 greift die Klinke 13 in die Einkerbung c und die Klinke 14 in die Einkerbung f des Schiebers 4, wobei dieser aus der Stellung laut Fig. 6 abermals um eine Stelle weitergeschoben wird und das Konstruktionselement 3 des Schlosses durch den Anschlag 22 mitgenommen und das Schloss durch diese Bewegung geöffnet wird.
Bei der letzten Betätigung zweier Drücker wird der Schieber 4 freigegeben, so dass dieser durch die Spiralfedern 8, 9 nach dem Zurückschnellen der Druckknöpfe in Ruhestellung zurückgebracht werden kann. Um diese selbsttätige Auslösung zu'bewirken, stösst eine der am unteren Ende der Kniehebeln befindlichen Klinken auf die Vorderkante der Platte 27 zwischen zwei Ausnehmungen und drückt die Platte 27 laut Fig.
13 nieder, so dass sämtliche, in der Seitenwand des Schiebers 4 auf kleinen, mit der Platte 27 gekoppelten Schieberchen angebrachte Walzen mitgenommen werden und infolgedessen keine der am unteren freien Ende der Flachfedern 37, 38, 39, 40 und 41 befindlichen Warzen
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Während bei der Betätigung der Druckknöpfe in richtiger Reihenfolge die am unteren Ende der Kniehebeln 47, 48, 49 befindlichen Klinken stets durch eine der im Vorderrande der Platte 27 vorgesehenen Ausnehmungen wirkungslos hindurchgeht, so dass die zur Verriegelung des Schiebers dienenden, auf demselben gelagerten Warzen in Ruhestellung bleiben und die Verriegelung stattfinden kann,
stösst bei der Betätigung der Druckknöpfe in unrichtiger Reihenfolge stets an die Klinke des zum betreffenden Druckknopfe gehörigen Kniehebels auf den vorstehenden Rand zwischen zwei Ausnehmungen der Platte 27, wobei diese gemäss Fig. 13 niedergedrückt wird und die zueinander verschobenen Verriegelungswarzen nicht ineinander greifen, so dass der Schieber 4, sobald man den benutzten Druckknopf loslässt, und dieser sich aus einer der Einkerbungen des Schiebers heraushebt, durch die Spiralfedern 8 und 9 in Ruhestand zurückgeführt wird.
Die Kombination kann unbeschränkt zahlreich sein. Auch die Proportionierung und Dimensionierung der einzelnen Teile kann beliebig vielen Ausführungen unterzogen werden.
Ebenso können mehr oder weniger Druckknöpfe verwendet werden, sowie die Druckknöpfe in einer Reihe hintereinander oder in zwei oder mehreren Reihen nebeneinander angeordnet werden können.
Je nach diesen baulichen Abweichungen ändert sich im Sinne des aus dem vorangehenden ersichtlichen Prinzipes die Einteilung der Einkerbungen am Schieber 4, der Aus- nehmungen am Rande der Platte 27 und der Verriegelungsvorrichtung.
Selbstredend muss die Abfederung des Schiebers 4 eine solche sein, dass die Wirkungs- weise der Einrichtung durch nach aussen hör-oder fühlbare Erschütterungen oder Geräusche nicht abgehorcht werden kann.