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GUSTAVHERMANNPRETZSCHNERINDRESDEN.
ErschUtterungsuerith für Vibrationemassage.
Bei den bisherigen Massierapparaten, welche durch excentriscb angeordnete, rotierende Schwnugmassen rollende Vibration erzeugen und diese dann in eine klopfende, bezw. hinund hergehende umwandeln, ist die Anzahl der Schwingungen des eigentlichen Massierinstrumentes gleich der Anzahl der Touren der die Schwungmasse in Umdrehung vorsetzenden Welle. Zwecks Erzielung einer vollkommenen Vibration ist jedoch ein rasches Aufeinanderfolgen und eine möglichste Zartheit der Schläge erforderlich. Vermittelst starrer Bewegungsübertragungsmittel kann eine solche Bewegung nicht erzielt werden, weshalb bei dem Gegenstand vorliegender Erfindung die rollende Vibration durch Federn in eine klopfende, schwingende Bewegung verwandelt wird. Hiedurch wird ausser einer grossen Schnelligkeit der Vibration eine Einstellbarkeit der Schlagstärke erzielt.
Hierin liegt der Ertindungsgedanke vorliegender Erfindung. Die Ausführung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. Es zeigt :
Fig. l eine Vorderansicht des Apparates theilweise im Schnitt,
Ein. 2 eine Seitenansicht des Apparates,
Fig. 3 eine Ansicht eines Apparates mit drei Kugeln,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das geöffnete Schwungmassengehäuse,
Fig. 5 und 6 Einzelheiten.
In dem Schwungmassengehäuse a, welches zum Öffnen oder fest geschlossen sein
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welche von einem Motor angetrieben wird. Auf dem Gehäuse a sind zwischen Backen/, welche mit dem Gehäuse aus einem Stück bestehen oder aufgeschraubt sein können, Federn d festgeschraubt. Diese Federn d sind flach, damit die an ihren Enden auswechselbar befestigten Kugeln oder Platten y nur eine pendelnde, nicht aber eine rotierende Bewegung machen können. Anstatt an einer flachen Feder können die Kugeln 9 auch an zwei runden Federn h und i befestigt sein, da hiedurch auch eine nur nach einer Richtung hin gehende, schlagendc oder klopfende Vibration möglich ist (Fig. 5 und lui). Diese Federn können gerade oder schräg gestellt sein und näher beisammen oder weiter von einander stehen.
Die Kugeln oder Platten sind an sämmtlichen Federn lösbar befestigt, wie auch die Federn an den Backen í lösbar sind, um eine etwa zersprungene Feder auswechseln zu können. Bei der Rotation der Schwungmasse b wird, wie schon erwähnt, die bekannte, rollende Vibration erzeugt. Diese rollende Vibration versetzt die Federn d und die Kugeln oder Platten q in Schwingungen, und da die breiten Federn d eine Schwingung nach rechts und links nicht zulassen, können die Kugeln nur nach vorn und hinten schwingen, wie dies in Fig. 2 durch die punktierten Kugeln 91 und g2 angedeutet ist, so dass also die rollende Bewegung in eine federnd pendelnde umgesetzt wird, wobei gleichzeitig eine grössere Schwingungszahl erzielt wird, als die Schwungmasse Umdrehungen macht.
Durch die Anwendung von vorher in ihrer Stärke und Schwingungsfähigkeit passend bemessenen Federn, sowie durch das Anordnen von Kugeln oder Platten verschiedener Schwere ist das Erzielen auch der feinsten, vorher in ihrem Stärkegra. de bestimmten, klopfenden Vibration möglich. An Stelle def Kugeln können naturgemäss auch halbkugel- oder linsenartig geformte, bezw. ebene Platten treten.
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