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Nass-Schutzkessel.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Nass-Schutzkesseln für Saug-und Druckluftförderanlagen. Bei diesen Kesseln wird bei den bekannten Einrichtungen das Förderrohr durch den Wasserraum hindurchgeführt und ist hier mit Öffnungen versehen, um das Wasser zu dem Förderstrom zutreten zu lassen. Es findet eine innige Mischung zwischen Fördergut, Luft und Wasser statt, und dieses Gemisch wird nach oben im Vakuumraum des Kessels gegen eine Prallfläche geführt, wo die Trennung der Förderluft von den mitgeführten festen Bestandteilen und dem Wasser vor sich geht, so dass sie gereinigt den Nass-Schutzkessel verlassen kann, während die anderen Bestandteile in der Wasserfüllung des Kessels zurückbleiben.
Ein Nachteil dieser Einrichtung ist, dass der Wasserzutritt in das Fö : derrohr durch die Öffnungen so erfolgt, dass. auch nach rückwärts eine starke Benetzung der Rohrwandungen stattfindet und dadurch die Gefahr von Verstopfungen des Förderrohres entsteht.
Diese Gefahr soll erfindungsgemäss dadurch vermieden werden, dass der Wasserzutritt in das Förderrohr mit einer bestimmten Gewalt lediglich in Richtung des Förderstromes stattfinden kann, so dass nach rückwärts keine Feuchtigkeit-gelangt. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäss das Wasser in das Förderrohr durch einen Injektor eingeführt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Bei der ersten Ausführungsform gemäss Fig. I und 2 besitzt der Nass-Schutzkessel das Absaugrohr 2 und das Zuführungs-oder Förderrohr 3. Dieses tritt oberhalb des Wasserspiegels in den Kessel ein und ist U-förmig nach oben gebogen, so dass der Förderstrom gegen die Prallplatte 4 geführt wird. In der Höhe des Wasserspiegels ist das Förderrohr 3 von einem Mantelrohr 5 umgeben, das an den unteren düsenartig verengten Teil 6 des Förderrohres angeschlossen ist. Dieser düsenartigen Verengung steht eine düsenartige Ei Weiterung 7 gegenüber.
In dem Zwischenraum zwischen beiden Düsenteilen wird. die Injektorwirkung erzeugt, die das im Kessel 1 befindliche Wasser in dem Mantelrohr in die Höhe und durch die ringförmige Injektordüsesin das Förderrohr 3 hineinzieht. Diese Anordnung verhütet, dass beim Abstellen der Saugwirkung das Wasser rückwärts hinter die Düse 6 in das Förderrohr eintreten kann. Der obere Teil des Förderrohres bleibt also trocken und Verstopfungen durch allmähliches Ansammeln von Staub u. dgl. infolge eingedrungener Feuchtigkeit werden verhindert.
Bei der zweiten Ausführungsform gemäss Fig. 3 ist der nach oben gebogene Teil 3 des Förderrohres von zwei konzentrischen Rohren 8 und 9 umgeben. Beide Rohre können leicht von oben aufgeschoben und wieder entfernt werden. Zu diesem Zwecke ist die Pi all- platte 4 nach Entfernung des Deckels 10 nach oben herausnehmbar.
Die gegenseitige Lage der Rohre 8 und 9 wird durch Abstandstücke 11 gesichert.
Das innere Rohr 8 dient dazu, den Förderluftstrom zunächst nach Austritt aus dem Rohr 3 umzuleiten und bis zum Ende des Rohres 8 nach unten unter Wasser zu drücken. Hier kehrt sich die Bewegung wieder nach oben um, wie die Pfeile andeuten. In ungefähr derselben Tiefe unter Wasser besitzt das äussere Mantelrohr 9 enen lingförmigen Spalt 12. der düsenartig gestaltet ist, so dass auch hier, eine Injektorwirkung auftritt. Das im Kessel 1 befindliche Wasser wird mit dem Luftstrom nach oben gerissen und der Mischstrom in dem
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von den Rohren 8 und 9 gebildeten Ringraum nach oben gegen die Prallplatte 4. ge- schleudert. Beim Abstellen der Saugluft tritt zwar die Flüssigkeit auch in den inneren Ringraum zwischen dem Mantelrohr 8 und dem Förderrohr 3 ein.
Es kann deshalb hier durch die Feuchtigkeit bei Wiederingangsetzen des die Förderluft erzeugenden Gebläses eine Verstopfung durch Ansammeln von Staub 1. dgl. vorkommen. Diese Verstopfung ist jedoch sehr leicht zu beseitigen, wenn der Deckel 10 geöffnet und nach Entfernung der Prallplatte 4 die beiden Rohre 8 und 9 nach oben hinausgezogen und auseinandergelegt werden.
Der Wiederzusammenbau ist ebenso schnell wieder bewerkstelligt. Im allgemeinen wird eine
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PATENT-ANSPRÜCHE :
I. Nass-Schutzkessel, bei dem der Förderluftstrom mit Wasser gemengt gegen eine Prallfläche geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführung des Wassers in den Förderluftstrom durch einen Injektor geschieht, der das im Kessel (1) befindliche Wasser durch ein das Förderrohr (3) umgebendes Mantelrohr (5) ansaugt.