<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zur Prüfung und eventuellen Berichtigung von stereoskopischen Entfernungsmessern.
Die Prüfung und Berichtigung stereoskopischer Entfernungsmesser auf dem für Koinzidenzentfernungsmesser üblichem Wege durch Beobachtung der Deckung der einander zugekehrten
EMI1.1
weil die in der Nachbarschaft der Strichmarken sichtbaren Gegenstände die in den beiden getrennten Gesichtsfeldern erscheinenden Bilder so unruhig machen, dass die Marken für sich allein nicht durch den Beobachter aus der Umgebung herausgehoben und ohne Rücksicht auf die Umgebung zu einem einzigen räumlichen Bild vereinigt werden können.
Die Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeit zu überwinden und erreicht den Zweck dadurch, dass dem Beobachter die beiden zur Deckung miteinander zu bringenden bzw. zu einem-einheitlichen räumlichen Bilde zu vereinigenden Marken in einem ruhig wirkenden Hintergrunde, welcher das ganze oder annähernd das ganze Gesichtsfeld des Instrumentes ausfüllt, dargeboten werden. Zu diesem Zwecke
EMI1.2
EMI1.3
grund darbietenden, die Berichtigungsmarken tragenden Flächen der Berichtigungslatte ausgefüllt wird.
Zur Benutzung der Erfindung gehört hiernach ein Instrument, dessen beiden Okularen der Grösse nach einstellbare Gesichtsfeldblenden zugeordnet sind, durch welche die Gesichtsfelder so verkleinert werden können, dass sie, wenn das Instrument auf eine Berichtigungslatte gerichtet wird, im wesentlichen von den die Einstellmarken tragenden Lattenabschnitten voll oder annähernd voll ausgefüllt werden..
EMI1.4
eine immerhin erhebliche Flächenausdehnung zu geben, empfiehlt es sich, die Berichtigungslatte mit plattenartigen Abschnitten. zu versehen, auf welchen die Einstellmarken angebracht sind und welche eine gleichförmige Färbung, insbesondere die Farbe weiss, besitzen, so dass sie einen ruhigen Hintergrund bei der Beobachtung der darauf befindlichen Marken darbieten.
In solchen Fällen, in denen die Möglichkeit besteht, in der Landschaft selbst einen völlig gleichföimigen Hintergrund zu wählen, beispielsweise in der Form des blauen Himmels, würde der oben erwähnte Grund für die Deckung der einander zugeordneten Marken der beiden in den Gesichtsfeldern erscheinenden Berichtigungslattenbilder fortfallen. Gleichwohl würde bei Ver-
EMI1.5
beobachtung auch unter Benutzung eines gleichförmigen Hintergrundes in der Landschaft. wie z. B. des blauen Himmels, durchzuführen, wird gemäss einem weiteren Teil der Erfindung die Berichtigungslatte so ausgebildet, dass ihre beiden die Berichtigungsmarken tragenden Hälften kongruent sind.
Bei einer solchen Gestaltung der Berichtigungslatte erscheinen in den
EMI1.6
<Desc/Clms Page number 2>
hälflen vor der gleichförmigen Fläche des blauen Himmels so gleichartig, dass sie auch ohne besondere Verkleinerung des Gesichtsfeldes zu einem räumlichen Bilde vereinigt werden können.
Es ist hiernach also notwendig, die Einstellmarken der Berichtigungslatte nicht, wie üblich, dicht am Ende der Latte anzubringen, sondern den Lattenkörper nach beiden Enden hin über den Ort der Einstellmarken hinaus zu verlängern.
Eine der Erfindung gemäss zur Anwendung kommende Berichtigungslatte ist in der Zeichnung ersichtlich.
Der eigentliche Lattenkorper in Form eines Balkens ist mit 1 bezeichnet. An demselben sitzen zwei wesentlich kreisrunde gleichförmig gefärbte plattenförmige Abschnitte 2, von denen jeder eine nach der Darstellung der Zeichnung dreieckige Einstellmarke 3 trägt. Die Latte ist mit nach entgegengesetzten Seiten spreizenden Füssen 4, 4 und 5 versehen. Der Lattenkörper 1 ist über jeden der beiden plattenförmigen Abschnitte 2 hinaus um das gleiche Stück 6 verlängert.
Die Füsse 4, 4 und 5 der Latte sind so angeordnet, dass die beiden Hälften der Latte zu beiden
EMI2.1
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Errichtung zur Prüfung und eventuellen Berichtigung von stcieoskopischen-Ent- fernungsmessern unter Benutzung von Latten mit Berichtigungs-oder Einstellmarken, daduich gekennzeichnet, dass die Marken der Berichtigungslatten auf einem die Marken allseits umschliessenden, durch Kontrast zu den letzteren die Beobachtung erleichternden, flächenhaft ausgebildeten Hintergrund angeordnet sind, und dass der Entfernungsmesser mit einer einstell- baren Blendeneinrichtung versehen ist, um das normale Gesichtsfeld so zu verkleinern,
dass seine Grösse in eine solche Beziehung zu den die Marken tragenden Flächen der Berichtigungs- latte gebracht wird, dass bei der der Prüfung dienenden Beobachtung im wesentlichen nur die die Marken tragende ruhige Fläche des Lattenkörpers im Gesichtsfelde erscheint.
2. Berichtigungslatte mit Einstellmarken, dadurch gekennzeichnet, dass die Latte wesentlich kreisrunde plattenförmige Abschnitte besitzt, auf deren jedem eine Marke von für beide Platten gleicher Form so angebracht ist, dass sie allseitig von dem plattenförmigen Teil umschlossen ist.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.