AT83046B - Doppelwandiges Vakuumgefäß aus Porzellan und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Doppelwandiges Vakuumgefäß aus Porzellan und Verfahren zu dessen Herstellung.

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AT83046B
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  Doppelwandiges Vakuumgefäss aus Porzellan und Verfahren zu dessen Herstellung. 



   Im Stammpatente ist ein Verfahren beansprucht, Vakuumgefässe aus Porzellan so herzustellen, dass in oder an ein Porzellanformstück für das herzustellende Gefäss ein Röhrchenansatz aus gebrannten Porzellan ein-oder angeformt wird,   dass   man dann die Verbindungsstelle mit Glasur überzieht, diesen Glasurüberzug durch Brennen zum Erhärten bringt und schliesslich den Röhrchenansatz abschmilzt. Insbesondere sollte hierbei auch das Ein-oder Anformen des Röhrchenansatzes an ein Glasurstück aus ungebranntem Porzellan erfolgen können, wobei letzteres sich beim Brennen durch das Schwinden an den Röhrchenansatz fest anschmiegen soll. Es wird also hiernach ein Röhrchen aus gut gebranntem Porzellan verwendet, das man entweder in ein Formstück aus ungebranntem oder in ein solches aus gebranntem Porzellan einsetzt.

   Im ersteren Falle soll der feste und luftdichte Zusammenhang zwischen Formstück und Röhrchen dadurch erzielt werden, dass das Formstück beim Brennen schwindet und sich dadurch fest an das Röhrchen anpresst. Im zweiten Falle soll die Verbindung zwischen dem aus gebranntem Porzellan bestehenden Röhrchen und dem gleichfalls aus gebranntem Porzellan bestehenden Formstück durch Glasur hergestellt werden, die beim Brennen flüssig wird, dabei in die Hohlräume zwischen Formstück und Röhrchen hineinläuft, diese ausfüllt und ausserdem Formstück und Röhrchen mit einer zusammenhängenden Glasurschicht überzieht, so dass nach dem Erstarren der. Glasur Formstück und Röhrchen aus einem Stück bestehen.

   Es hat sich nun herausgestellt, dass hierbei sowohl durch die Schwindung des ungebrannten Formstückes beim Brennen, wie durch die Glasur, die sich in den Hohlräumen zwischen Formstück und Röhrchen sammelt, in dem Röhrchen derartige Spannungen entstehen, dass etwa 30% aller Röhrchen entweder beim Erkalten des Gefässes oder beim Evakuieren springen. Um diesen Übelständen abzuhelfen, arbeitet man nunmehr nach folgendem, abgeändertem Verfahren. Ein Röhrchen aus ungebranntem Porzellan wird mit einem aus ungebranntem Porzellan bestehenden Formstück einer runden Scheibe aus Porzellanmasse, die in der Mitte ein Loch von gleichem Durchmesser. hat wie das Röhrchen, zusammengeschlickert. Dann wird dieses, jetzt aus einem Teile bestehende Stück verglüht, glasiert und gutgebrannt. 



   Das eigentliche Gefäss wird in der Weise hergestellt, dass der innere Mantel und der äussere Mantel für sich gegossen oder gedreht wird. Dabei wird in dem äusseren Mantel eine Öffnung ausgespart, deren Durchmesser dem Durchmesser des vorerwähnten Formstückes entspricht. 



  Dann werden beide Teile im rohen Zustande zusammengeschlickert, verglüht, glasiert und gebrannt. 



  Ist das eigentliche Gefäss auf diese Weise fertiggestellt, so weist es also im oberen Teile des äusseren Mantels ein Loch auf. Dieses muss vorhanden sein, um die Innenwandung zwischen äusserem und innerem Mantel glasieren zu können. 



   Jetzt wird in einem weiteren Gutbrande das gutgebrannte und glasierte   Absatzstück   (Formstück und Röhrchen) auf das gutgebrannte und glasierte eigentliche Gefäss aufgebrannt, so dass jetzt beide Teile ein zusammenhängendes Ganzes bilden. 



   *) Erstes Zusatzpatent Nr. 83045. 

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   Die Zeichnung stellt in Fig. i und 2 ein solches Gefäss in einer beispielsweisen Ausführungsform in Längsschnitt und Draufsicht dar. Hierbei ist 1 das Innengefäss mit der breiten Öffnung 2. 3 ist das Aussengefäss,   4   das angesetzte, abgeschmolzen dargestellte Ansatzrohr. Bei 5 ist die Kappe angedeutet, die zweckmässig an einem Vorsprung 6 des Gefässes 3 befestigt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Bei einem Verfahren nach Patent Nr. 83044 die Massnahme, dass der mit dem Porzellanformstück zu vereinigende Rohransatz in ungebranntem Zustande an das gleichfalls ungebrannte 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. dem äusseren Gefäss (3) ein mit ihm aus einem Stück bestehendes, durch Abschmelzen verschliessbares oder verschlossenes Ansatzrohr (4) aus Porzellan befindet. EMI2.2
AT83046D 1916-05-18 1918-01-12 Doppelwandiges Vakuumgefäß aus Porzellan und Verfahren zu dessen Herstellung. AT83046B (de)

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