AT82642B - Trocknungsregler. - Google Patents

Trocknungsregler.

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AT82642B
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Theodor Feith
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Theodor Feith
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Trocknungsregler. 



   - Bei den bisher ausgeführten Trockenanlagen gibt es Konstruktionen zur elektrischen Regulierung bzw. Betätigung der Luftklappe, welche entweder auf dem Prinzip der erreichten Temperatur, oder auf dem Prinzip des erreichten hygrometischen Zustandes funktionieren. 



  Bei den beiden Prinzipen ist der Effekt unökonomisch. Bei der Verwendung des Effektes der erreichten Temperatur geht die Abluft noch lange nicht mit der maximalen Sättigung ab und daher geht Wärme verloren. Bei der Verwendung des Prinzips des hygrometrischen maximalen Effektes ist damit noch nicht die maximale Temperatur erreicht und daher geht. infolge zu grosser Verwendung von Luftmengen und deren Erwärmung wieder Wärme verloren. Diese Mängel werden bei der Erfindung vermieden,
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsarten schematisch dargestellt. Bei der in Fig. i und 2 in Aufriss und Grundriss dargestellten Ausführungsart ist die   Luftklappe j !   mit dem Gegengewicht 2 drehbar gelagert und mit einem Zahnsegment 3 verbunden.

   In dieses Segment greift ein Zahnrad 4 ein, welches auf der mit der elektromagnetischen Kupplung 5 versehenen, drehbar gelagerten Welle 6 sitzt. Die Welle 6 wird vermittelst Zahnübersetzung 7 und Schneckenradübersetzung   8   von einem Gleichstrommotor 9 angetrieben. Die Kupplung und der Motor sind in Verbindung mit der Stromleitung 10, welche über das Metallthermometer 11 und weiter über das Hygrometer 12 geht. Das Thermometer 11 und Hygrometer 12 bilden Kontakte der Stromleitung 10. Die Wirkungsweise ist folgende :
Die Erreichung der maximalen Trockentemperatur bei erreichtem maximalen Feuchtigkeitsgehalt (oder umgekehrt) der Trockenluft im Trockenraum bewirkt durch die dadurch hervorgerufenen Ausdehnungen im Thermometer 11 und Hygrometer 12 Kontaktschluss im angeschlossenen elektrischen Stromkreis.

   Hierdurch kommt der Motor 9 in Rotation und gleichzeitig wird die elektromagnetische Kupplung 5 betätigt. Die Rotation des Motors wird durch die Schnecke und Schneckenradübersetzung 8, ferner das Zahnradgetriebe 7, die Kupplung   5,   das Zahnrad 4 und das Zahnsegment 3 auf die selbstschliessende Luftklappe 1 übertragen. Die Luftklappe 1 öffnet sich und lässt die vorgewärmte Luft in den Trockenraum eintreten. Ist die Tieflage der Klappe 1 erreicht, so wird der Motor 9 durch Ein- schalten eines Widerstandes in seinen Stromkreis ausgeschaltet. Durch das Eintreten frischer Luft muss die Feuchtigkeit abnehmen und durch das Austreten derfeuchten Luft ins Freie gleich- zeitig die Temperatur im Trockenraum sinken.

   Die Messinstrumente öffnen dementsprechend nach einiger Zeit die Kontakte des elektrischen Hauptstromkreises, wodurch der Motor 2 gänzlich ausgeschaltet wird und die elektromagnetische Kupplung 5 ausser Wirkung kommt ; die
Klappe 1 schliesst sich selbsttätig unter der Wirkung ihres Gegengewichtes und das Spiel beginnt von neuem. 



   Behufs Erzielung der maximalen Trockentemperatur muss die Trockenluft so lange durch den Kalorifer und Trockenraum zirkulieren, bis die angestrebte Temperatur erreicht ist. 



   Bei der Ausführungsart nach Fig. 3 wird die selbstschliessende Luftklappe 1 nur durch den Elektromagnet 13 betätigt. In der Stromleitung 10 des Elektromagneten 13 liegen das
Thermometer 11 und das Hygrometer 12 als Kontakte. Die drehbare Klappe 1 steht ver- mittelst des Armes 14 und der Zugstange 15 in Verbindung mit dem doppelarmigen   Hebel. ?,- ?',   dessen freies Ende 26'mit einer verschiebbar angeordneten, als Anker 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wirkenden Scheibe 17 verbunden ist. Diese Scheibe 17 steht unter Einwirkung des Elektromagneten 13. 



   Bei der Erreichung der maximalen Trockentemperatur, bei gleichzeitiger Sättigung der Trockenluft im Trockenraum wird der elektrische Stromkreis geschlossen und betätigt den Elektromagnet 13. Dieser zieht die Scheibe 17 an und dadurch wird die Luftklappe 1 
 EMI2.1 
 gewärmte Trockenluft in den Trockenraum eintreten. Wenn solchermassen die Temperatur und der Feuchtigkeitsgehalt der Luft gesunken sind, wird der elektrische Strom durch den Thermometer 11 und das Hygrometer 12 unterbrochen ; dadurch kommt der Elektromagnet 13 ausser Tätigkeit und die Luftklappe 1 schliesst sich selbsttätig zu unter der Wirkung des Gewichts   .   



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Trocknungsregler, dadurch gekennzeichnet, dass in der elektrischen   Leitung (10),   welche zum Antriebe des Mechanismus für die selbstschliessende Luftklappe   (1)   dient, ein Thermometer   (11)   und ein   Hydrometer (12)   als Kontakte eingeschaltet sind, welche Instrumente (11,   12)   derart wirken, dass erst bei der Erreichung der maximalen Trockentemperatur bei gleichzeitiger Sättigung der Trockenluft im Trockenraum der elektrische Stromkreis geschlossen und das Öffnen der Luftklappe bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Trocknungsregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftklappe (1) vermittelst Zahnsegmentes (3) und Zahnrades (4) unter Einwirkung einer Welle (6) steht, . EMI2.2 Thermometer und das Hygrometer führenden Leitung verbunden sind.
    3. Ausführungsform des'Trocknungsreglers nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, EMI2.3 als Anker wirkenden Scheibe (17) verbunden ist, deren zugehöriger Elektromagnet (13) an die über das Thermometer und das Hygrometer führende Leitung angeschlossen ist.
AT82642D 1916-05-15 1916-05-15 Trocknungsregler. AT82642B (de)

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