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Ausquetschvornchtung für mit Spannketten ausgestattete Maschinen zum Mercerisieren,
Trocknen u. s. w. von Geweben.
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verschiedensten Gewebenbreiten entsprechenden Walzenpaaren in Reserve zu halten, um dieselben dann, wenn sie benötigt werden, unter Auswechseln der anderen, jeweils in umständlicher Weise in die Maschine einzusetzen.
Man bediente sich daher zur Erreichung des angestrebten Zweckes bisher meist eines Aspirators, der die Flüssigkeit aus dem Gewebe beim passieren des letzteren über einem mit dem Aspirator in Verbindung stehenden Rohrspalt abgesaugte und einem Behälter zuführte, aus welchem sie dann wiederzurImprägnierungdeszubehandelndengewebstückesweiterbenutzwurde.
Diese Methode ist natürlich wenig zuverlässig und verlangt kostspielige und complicierte Einrichtungen.
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Zweckhergerichtetwerdenkönnen.
Zur Erreichung dieses Zweckes gibt es hierbei unter Beibehaltung desselben
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nach diesen Principion arbeitenden Vorrichtung, und zwar die eine in Fig. l und 2 im Längsschnitt und Seitenansicht, die andere in Fig. 8 und 4 im Grundriss und Längsschnitt dargestellt. a ist das von den Nadeln b in gespanntem Zustande zu behandelnde Gewebe ; die in demselben befindliche Flüssigkeit wird durch das Walzenpaar'c-d, welches aus einzelnen
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relativ zur Welle.
Soll ein schmäleres Gewebe behandelt werden, so werden je nach Bedarf durch Lösen der Verbindungsschrauben p eine oder mehrere der cylindrischen Scheiben c-d
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Walzcnpaaron vorbeibewegt werden und letztere die Flüssigkeit aus dem Gewebe a in der ganzen Breite auspressen.
Obgleich nun die beschriebene Vorrichtung den angestrebten Zweck im grossen und ganzen zu erfüllen imstande ist, wird es doch nothwendig sein, die Breite der einzelnen Cylinderringe sehr gering zu bemessen, um der Breite der zu behandelnden Gewebe entsprechend, alle Abstufungen in der Walzenmenge innerhalb enger Grenzen zu erzeugen.
Da aber die Theilung der Walzen in einzelne Ringe immerhin an praktische Grenzen gebunden ist, und es auch nicht ausgeschlossen erscheint, dass trotz des dichten Schlusses der nebeneinander angeordneten Scheiben an den Stirnkanten derselben kleine Spalten bestehen bleiben, welche zu Streifenbildungen Anlass geben würden, so empfiehlt es sich, an Stelle dieser Ausführungen die in den Fig. 3 und 4 der Zeichnung dargestellte, für die praktische Ausführung zu wählen.
Boi dieser Ausführungsform sind die einzelnen Cylinderringe l-m beträchtlich länger ausgeführt, so dass sie schon als selbstständige Walzen aufgefasst werden können und liegen einzeln auf hintereinander angeordneten Achsen q-1., in achsialer Richtung verschiebbar, jedoch zu den Achsen für gewöhnlich durch Stellringe gesichert. Bei kleineren Gewebebroiten worden die Walzen relativ zur Achse nach innenzu verschoben und dann
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breiten nach aussen zu verschoben werden. Stets soll jedoch ein gewisses Übordeckungsstück vorhanden sein, welches verhütet, dass in der Mitte des Gewebes ein Streifen bestehen bleibt, aus dem die Flüssigkeit nicht genügend entfernt worden ist.
Es werden so viele Walzenpaaro l-m hintereinander angeordnet, als wie dies den Schwankungen der Uewehebreiton entsprechend aus praktischer Erwägung nöthig erscheint.
Bei beiden verschiedenen Constructionen ist es also, wie schon in der Einleitung
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zuwechseln und die Lagordeckel jodesmal zu lösen ; man kann also vielmehr, im ersten Falle durch Lösen der Verbindungsschrauben der einzelnen Cylinderringe, im letzteren Falle durch Verschieben und Feststellen der versetzt zueinander angeordneten einzelnen Walzen,
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PATEKT SPRÜCHE :
1. A'tsquetscinorrichtung für mit Spannketten ausgestattete Maschinen zum Mcrcerisieren, Trocknen u. s. w. von Geweben, dadurch gekennzeichnet, dass um das Ausquetschen verschieden breiter Gewebe auf ein und derselben Maschine ohne Auswechseln der WalzenwcHen(, /;
q, q) bezw. ohne Lösen der Lagerdeckel zu ermöglichen, jede Quetschwalze aus mehrtheiligen Walzenringen (c-d) besteht, die nebeneinander auf eine gemeinsame . \chse (f) nufgosotzt sind.