AT82397B - Keilverbindung für Rohre. - Google Patents

Keilverbindung für Rohre.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Keilverbindung für Rohre. 



   Bei Flanschenverbindungen ergeben sich vielfach aus der Anwendung von Schrauben Schwierigkeiten. Dies ist namentlich bei Rohren der Fall, wenn diese in der Erde liegen. Bietet schon das Anziehen der Schrauben bei den im Graben liegenden Rohren grosse
Schwierigkeiten, so steigern sich diese noch, wenn nach längerer Zeit die in der Erde liegende Verbindung wieder gelöst werden soll und   die Schiauben   oder Muttern durch den Rost und die Erde unbewegbar geworden sind. 



   Für in der Erde liegende Leitungen, wie Gasleitungen u.   dgl.,   ist daher meistens die Muffenrohrverbindung vorgezogen worden, bei der die Abdichtung durch Einstemmen des Dichtungsmittels in die Muffe bewirkt wird. Aber auch diese Verbindung hat sehr grosse praktische Mängel. Das Verstemmen wird in der Praxis nicht immer mit der nötigen Sorgfalt vorgenommen und infolgedessen ergeben sich vielfach grosse Gasverluste und die Notwendigkeit des öfteren Nachstemmens, wodurch die Unterhaltungskosten des Rohrnetzes sich erheblich steigern. 



   Der Zeitaufwand bei der Herstellung einer einzelnen Muffenverbindung ist auch sehr gross. So nimmt das Verstemmen einer Muffe für ein Rohr von 125 mm Durchmesser, wenn die Arbeit sorgfältig ausgeführt werden soll, mindestens eine Viertelstunde in Anspruch. 



   Die vorliegende Keilverbindung ist von den Mängeln der bisherigen Verbindungen frei. Das betriebsfertige Abdichten erfordert nur wenige Minuten, die etwa erforderliche Lösung kann ebenfalls rasch erfolgen. 



   Schrauben sind vermieden. 



   Die wesentlichen Teile der Verbindung bilden eine Überschiebmuffe und einige Keile. 



   In der Zeichnung ist eine Verbindung gemäss der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig. i in Seitenansicht, in Fig. 2 in Stirnansicht und in Fig. 3 im Längsschnitt dargestellt. 



   Die zu verbindenden Rohre a sind an den Enden mit Flanschen b versehen, die bei dem dargestellten Beispiel von Doppelbördeln gebildet werden und zwischen sich die Dichtung c aufnehmen. Statt der Doppelbördel, wie sie die Fig. 3 zeigt, können auch einerseits glatte, andrerseits mit Vorsprung versehene Doppelbördel oder aber glatte bzw. mit Vorsprung und Einpass versehene aufgeschweisste Bunde o. dgl. angewendet werden. 



   Nachdem die etwa aus Gummi, Kupfer o. dgl. bestehende Dichtung c zwischen die Doppelbördel gebracht ist, wird eine Muffe d über die Bördel geschoben, darauf ein vor der Bildung der Bördel auf das Rohr gebrachter Ring e an den Bördel herangeschoben, wie Fig. 3 zeigt, und nun werden durch Schlitze f der Muffe   d   zwei Keile g so fest eingeschlagen, dass sie, den Ring e fest an den Bördel anpressen. Auf diese Weise wird ein festes Zusammenziehen der benachbarten Bördel und ein entsprechendes Anpressen der Dichtung erzielt. 



   Die Keile können, wie Fig. 2 zeigt, umgebogen werden, notwendig ist dies aber nicht und die Umbiegung wird, wenn eine spätere Lösung der Keile erforderlich ist, zweckmässig nicht vorgenommen. 



   Der Hohlraum der Muffe wird, wie Fig. 3 zeigt, um das Entweichen von Gas zu   verhindern, mit Asphalt oder einem anderen flüssigen Abdichtungsmittel, etwa Schwefel, ausgegossen ; um ein Ausfliessen dieses Dichtungsmittels zu verhindern, wird eine geteilte   

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 Blechklappe in die    Muffe gedrückt.   Das erstarrte Material bildet einen sicheren Abschluss der Verbindung gegen äussere Rostangriffe. 



   Das eingegossene Material soll nicht die hauptsächliche Dichtung bilden, diese wird vielmehr durch die zwischen den Bördeln bzw. Flanschen befindliche Dichtung gebildet. 



  Sollte bei Erdsenkungen, wie sie namentlich in Bergbaugegenden häufig vorkommen, das erstarrte Eingussmaterial brechen, so bleibt die Hauptdichtung zwischen den Bördeln immer noch wirksam und ein Undichtwerden der Verbindung tritt also nicht ein. 



   Nach erfolgter Zusammenstellung und Prüfung der Dichtung wird die Muffe in bekannter Weise mit asphaltierter Jute o. dgl. umwickelt, um sie gegen das Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit noch-besonders zu schützen. 



   Die Herstellung der Verbindung ist sehr einfach, durch Fortfall der Schrauben werden alle mit deren Anwendung verbundene Mängel beseitigt. Gegenüber Muffenrohrverbindung bekannter Art ist die vorliegende Verbindung infolge Fortfalles des schweren   l\1uffenkopfes   leichter und schneller und sicherer betriebsfertig zusammen zu stellen. Eine Zeitersparnis fällt aber gerade beim Verlegen von Rohrleitungen in grösseren Städten sehr ins Gewicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 gezogen werden.

Claims (1)

  1. 2. Keilverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Keile auf einen gegen die Rückseite der einen Flansche gelegten Ring (e) wirken.
    3. Keilverbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum der Muffe nach dem Zusammenstellen der Verbindung ausgefüllt wird, etwa mit einem erstarrenden Material, wie Asphalt, Schwefel o. dgl.
    4. Keilverbindung'nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum der Muffe nach aussen durch eine Kappe (h) oder einen Teller abgeschlossen wird, um das Austreten des Füllmaterials zu verhindern.
AT82397D 1915-03-04 1915-03-04 Keilverbindung für Rohre. AT82397B (de)

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